In diesem Artikel geht es um Google Analytics 4-Properties. Wenn Sie noch eine Universal Analytics-Property verwenden, lesen Sie den Abschnitt zu Universal Analytics. Für diese Properties werden ab 1. Juli 2023 (bzw. ab 1. Oktober 2023 für Analytics 360-Properties) keine Daten mehr verarbeitet.

Neuerungen

In den Versionshinweisen finden Sie Informationen zu neuen Funktionen.

Die nächste Generation von Google Analytics

Seit dem 14. Oktober 2020 werden neue Properties als Google Analytics 4-Property (ehemals App + Web-Property) erstellt. Die Bezeichnung „Universal Analytics“ bezieht sich auf die vorherige Generation von Analytics. Vor dem 14. Oktober 2020 war das der Standard-Property-Typ für Websites. Weitere Informationen

 

Versionshinweise 2022

13. Juni 2022

EU-Domains für Google Analytics 4

Seit Juni stehen in Analytics zusätzliche Domains für die Erfassung von Zugriffen mit Google Analytics 4 zur Verfügung, sodass aus der EU stammende Zugriffe nur über Server in der EU erfasst werden.

Wenn Sie für Ihre Websites eine Content Security Policy verwenden, diese von Nutzern aus der EU besucht werden und Sie die Content Security Policy-Konfigurationen noch nicht aktualisiert haben, müssen Sie bzw. die Administratoren der Websites diesen Schritt ausführen: Die folgenden Analytics-Domains sind in die connect-src- und img-src-Anweisungen aller Websites einzubinden, die Google Analytics 4 verwenden. Dies ist erforderlich, damit die Erfassung der Besucher Ihrer Website und App, die in der EU leben, fortgesetzt werden kann:

  • region1.google-analytics.com
  • region1.analytics.google.com

Sie können stattdessen auch *.google-analytics.com und *.analytics.google.com einbeziehen, um auf zukünftige Domainänderungen mit Analytics vorbereitet zu sein.

2. Juni 2022

Jetzt neu: Verhaltensmodellierung für den Einwilligungsmodus

Unternehmen, die die Nutzereinwilligung für Analytics-Cookies einholen müssen, werden Datenverluste in ihren Google Analytics-Berichten verzeichnen. Diese Verluste stehen im Verhältnis zur Anzahl der Nutzer, die Analytics-Cookies ablehnen. Dies führt zu lückenhaften Messungen und hindert Unternehmen daran, Antworten auf Fragen wie die folgenden zu erhalten:

  • Wie viele aktive Nutzer pro Tag verwenden meine Property?
  • Wie viele neue Nutzer habe ich über meine letzte Kampagne gewonnen?
  • Wie sieht der Conversion-Pfad von der Landingpage bis hin zum Kauf aus?
  • Wie viele Besucher meiner Website kommen aus Deutschland und wie viele aus dem Vereinigten Königreich?
  • Wie unterscheidet sich das Verhalten von Besuchern auf Mobilgeräten und Computern?

Die Verhaltensmodellierung für den Einwilligungsmodus soll diese Datenlücke schließen. Dazu wird das Verhalten von Nutzern, die Analytics-Cookies ablehnen, auf Grundlage des Verhaltens ähnlicher Nutzer geschätzt, die in Analytics-Cookies einwilligen. Die für die Modellierung verwendeten Trainingsdaten beruhen auf denen von Nutzern, die ihre Einwilligung in der Property erteilt haben, in der die Modellierung aktiviert ist.

Bei der Verhaltensmodellierung werden beispielsweise Daten auf Grundlage von Nutzer- und Sitzungsmesswerten geschätzt, wie „Aktive Nutzer pro Tag“ und „Conversion-Rate“, die nicht erfasst werden können, wenn Kennungen wie Cookies oder User-IDs nicht vollständig verfügbar sind. Ohne die Modellierung erhalten Sie nur ein unvollständiges Bild des Nutzerverhaltens auf Ihrer Website, da nur die verfügbaren erfassten Daten berücksichtigt werden können.

Weitere Informationen zur Verhaltensmodellierung

31. Mai 2022

Dynamisches Lookback-Window in Analytics-Zielgruppen

Wenn Sie Zielgruppen in Analytics erstellen, können Sie die Zielgruppendefinition so konfigurieren, dass Nutzer, die innerhalb der letzten n Tage dem Wert des Parameters „event_count“ entsprechen, dynamisch ein- oder ausgeschlossen werden. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie Ereignisse als Grundlage für die Zielgruppe verwenden.

Mit „Einschließen“- und „Ausschließen“-Bedingungsgruppen können Sie beispielsweise folgende Zielgruppen erstellen:

  • Nutzer, die länger als n Tage lang inaktiv waren
    (Nutzer ausschließen, wenn „event_count“ für „session_start“ in den letzten n Tagen über 0 lag)
  • Nutzer, die in den letzten n Tagen ein Ereignis ausgelöst haben (z. B. einen Kauf)
    (Nutzer einschließen, wenn „event_count“ für „purchase“ in den letzten n Tagen über 0 lag)
  • Nutzer, die in den letzten n Tagen kein Ereignis ausgelöst haben (z. B. einen Kauf)
    (Nutzer ausschließen, wenn „event_count“ für „purchase“ in den letzten n Tagen über 0 lag)
  • Nutzer, die in den letzten n Tagen weniger als n Ereignisse ausgelöst haben (z. B. einen Kauf)
    (Nutzer ausschließen, wenn „event_count“ für „purchase“ in den letzten n Tagen über 3 lag)
  • Nutzer, die in den letzten n Tagen mehr als n Ereignisse ausgelöst haben (z. B. einen Kauf)
    (Nutzer einschließen, wenn „event_count“ für „purchase“ in den letzten n Tagen über 3 lag)

Das maximale Lookback-Window beträgt 60 Tage. Dies wird mithilfe von Zielgruppenlisten erzwungen.

20. Mai 2022

Conversion-Modellierung für den Einwilligungsmodus und App-Conversions

Wir arbeiten kontinuierlich daran, eine präzise Messung und Attribution zu bieten und dabei die Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Deshalb führen wir in Google Analytics 4 neue Arten der Conversion-Modellierung ein – für Nutzer, die den Einwilligungsmodus verwenden, und für App-Nutzer, für die die ATT-Richtlinie (App Tracking Transparency) von Apple gilt. Durch die Modellierung können Lücken geschlossen werden, wenn keine erhobenen Daten verfügbar sind. Für Nutzer, die den Einwilligungsmodus verwenden, ist in einigen Ländern die Einwilligung zur Verwendung von Cookies für Werbeaktivitäten erforderlich. Für Ereignisse, die über Pings ohne Cookies erfasst werden, gibt es keine Attributionsdaten. Diese Conversions werden mithilfe der Conversion-Modellierung dem richtigen Channel zugeordnet. Wenn bei Nutzern, für die die ATT-Richtlinie gilt, keine IDFA zur Attribution von Installationen verfügbar ist, werden diese Installationen durch die Conversion-Modellierung den richtigen Google Ads- oder YouTube-Kampagnen zugeordnet. Wenn die Property nicht für die Modellierung infrage kommt, bleiben diese Conversions im Channel „Direkt“.

Weitere Informationen zur Conversion-Modellierung in Google Analytics 4

Verknüpfte Nutzer

Es wird ein neues Modell für die produktübergreifende Zugriffsverwaltung eingeführt. Dieses Modell wird zuerst in Firebase verfügbar sein und hat die Bezeichnung „Verknüpfte Nutzer“. Administratoren von Google Analytics 4-Properties können damit explizite Berechtigungen für Nutzer in anderen Produkten festlegen. Der Analytics-Administrator kann den verschiedenen Berechtigungen in Firebase Rollen zuweisen, etwa Firebase/Bearbeiter oder Firebase/Betrachter. Das ermöglicht neue Anwendungsfälle wie das Beschränken der Umsatz- und Kostendaten auf der Firebase-Benutzeroberfläche. Außerdem kann der Analytics-Administrator damit die Darstellung von Daten auf dieser Oberfläche vollständig deaktivieren. Diese Funktion wird im Laufe der Zeit auf andere Google-Produkte ausgeweitet. Weitere Informationen

Trichter-API

Für die Google Analytics Data API wird aktuell die neue Methode „runFunnelReport“ eingeführt. Mit dieser Methode wird ein benutzerdefinierter Trichterbericht Ihrer Google Analytics-Ereignisdaten zurückgegeben. Mit der explorativen Trichteranalyse können Sie die Schritte visualisieren, die Nutzer bei einer Aufgabe durchlaufen. So sehen Sie auf einen Blick, wie erfolgreich die einzelnen Schritte abgeschlossen werden.

Diese Methode wird in der Alpha-Entwicklungsphase eingeführt, um vor der Betaphase Feedback zu Syntax und Funktionen einzuholen. Bitte geben Sie über dieses Formular Feedback zur Google Analytics Data API.

22. April 2022

Änderungen an den Tagging-Einstellungen im Property-Änderungsverlauf

Für kurze Zeit sehen Nutzer keine Änderungen an den Tagging-Einstellungen im Property-Änderungsverlauf mehr. Das betrifft Änderungen an der domainübergreifenden Messung, den internen Zugriffen, unerwünschten Verweisen und der Zeitüberschreitung bei Sitzungen.

Dies ist vorübergehend und diese Informationen stehen Nutzern in einer späteren Veröffentlichung auf der Webstream-Detailseite zur Verfügung.

Conversions direkt in der Ereignistabelle markieren

Nutzer mit der Rolle „Bearbeiter“ können Ereignisse jetzt direkt im Ereignisbericht als Conversion markieren bzw. diese Markierung aufheben, ohne den Konfigurationsbereich aufrufen zu müssen.

6. April 2022

Einführung von automatischen Vorschlägen für die Suche in Google Analytics 4

Im Suchfeld oben in Analytics finden Sie nun Vorschläge für die Suche nach Informationen. Während Sie tippen, werden in Analytics nützliche Suchanfragen angezeigt – mit dem vorgeschlagenen Teil in Fettdruck. Mit den Auf- und Abwärtspfeilen können Sie einen Vorschlag markieren. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste, um ihn auszuwählen. Wenn Sie beispielsweise „nutzer“ eingeben, sind die folgenden Vorschläge im Suchfeld zu sehen.

18. März 2022

Android SDK: Änderungen bei Werbe-ID-Berechtigungen

Bei Apps, die auf Ziel-API-Level 31 (Android 12) ausgerichtet werden, muss zur Nutzung der Werbe-ID in der Android-Manifestdatei eine normale Berechtigung für Google Play-Dienste festgelegt werden. Sonst wird die Werbe-ID automatisch entfernt und durch eine Reihe von Nullen ersetzt.

Die neue Version des Google Analytics for Firebase Android SDK enthält die Berechtigung com.google.android.gms.permission.AD_ID in der Manifestdatei des SDK, die durch die Android SDK Build Tools automatisch mit dem App-Manifest zusammengeführt wird. Weitere Informationen zum Deklarieren dieser Berechtigung und zur Deaktivierung finden Sie in der Play Console-Hilfe unter Werbe-ID.

14. März 2022

Alles Gute zum Pi-Tag

Google Analytics 4 mit Search Ads 360 verknüpfen

Google Analytics 4-Properties können jetzt mit Search Ads 360-Werbetreibenden verknüpft werden. Die Verknüpfung hat folgende Auswirkungen:

  • Nutzer erhalten Zugriff auf spezifische Search Ads 360-Berichte. Außerdem wird zugeordneter Search Ads 360-Traffic in ihren channelübergreifenden Google Analytics 4-Berichten erfasst.
  • Google Analytics 4-Conversions werden in Search Ads 360 exportiert und sind dann in Search Ads 360-Berichten verfügbar.

Die neue Search Ads 360-Version bietet bei der Verknüpfung außerdem folgende Vorteile:

  • Google Analytics 4-Messwerte zu Website- und App-Engagement werden in Search Ads 360 exportiert und sind dann in Search Ads 360-Berichten verfügbar.

Weitere Informationen

Google Analytics 4-Verwaltung: untergeordnete und Sammel-Properties

Nutzer können gefilterte Daten nun mithilfe von untergeordneten Google Analytics 4-Properties (GA4-Properties) verwalten und segmentieren sowie den Zugriff darauf steuern. Search Ads 360-Nutzer mit strikten Data Governance-Anforderungen haben so die Möglichkeit, ihre Daten nach Aspekten wie Region oder Produktlinie zu segmentieren. Darüber hinaus können sie mehrere Quell-Properties zur markenübergreifende Verwendung zusammenführen. Im Gegensatz zu Datenansichten und Sammel-Properties in Universal Analytics haben die beiden neuen Property-Typen dieselben Funktionen wie ihre Quell-Property. Kunden können alles selbst konfigurieren, darunter Verwaltungseinstellungen, Conversions und Zielgruppen, und eigene Verknüpfungen mit Google Ads erstellen.

Weitere Informationen zu untergeordneten Properties und Sammel-Properties finden Sie in der Google Analytics-Hilfe.

Geändertes japanisches Datenschutzgesetz seit 1. April 2022 in Kraft

Im Juni 2020 hat die japanische Regierung eine Reihe von Änderungen am Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (Act on the Protection of Personal Information, APPI) verabschiedet. Das geänderte Gesetz ist seit 1. April 2022 in Kraft.

Es enthält u. a. Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten (Personal-Related Information, PRI) japanischer Nutzer. Unternehmen müssen gemäß der überarbeiteten Version des APPI bei der Weitergabe von PRI von Nutzern in Japan an Dritte, die diese Informationen vermutlich mit personenbezogenen Daten verknüpfen, bestätigen, dass der Empfänger die Einwilligung der betroffenen Personen für die Verarbeitung der Daten durch den Empfänger eingeholt hat, und diese Bestätigung festhalten. PRI sind normalerweise Daten, die zwar mithilfe von Kennungen erhoben werden, aber keine Identifizierung von Einzelpersonen zulassen (z. B. eine Cookie-ID), und die nicht zusammen mit personenidentifizierbaren Informationen (wie im APPI definiert) gespeichert werden.

Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung von Google-Plattformprodukten PRI (in der Richtlinie als „nicht personenidentifizierbare Nutzerdaten“ bezeichnet) zu Nutzern in Japan erheben, dürfen Sie diese Daten nicht mit personenidentifizierbaren Informationen zusammenführen, es sei denn, Sie haben zuvor alle gesetzlich vorgeschriebenen Nutzereinwilligungen eingeholt und Google über die Fehlerbehebung für Datenschutzerklärungen bei Google Ads genaue und vollständige Informationen zur Datenverarbeitung zur Verfügung gestellt.

Ab dem 1. April 2022 muss Ihre Verarbeitung von PRI den Anforderungen des geänderten APPI sowie den Programmrichtlinien für Plattformprodukte entsprechen.

4. März 2022

Neue Startseite für Google Analytics 4-Properties

Google Analytics hat eine neue Startseite. Sie können im linken Navigationsbereich auf Startseite klicken, um sie aufzurufen. Auf der Startseite werden Informationen angezeigt, die entsprechend Ihrer Nutzung von Analytics für Sie relevant sind. Sie können dort den Traffic im Blick behalten, verschiedene Bereiche in Analytics aufrufen und sich Statistiken zu Ihren Websites und Apps ansehen. Je länger Sie Analytics nutzen, desto mehr personalisierte Inhalte finden Sie auf der Startseite.

Die Startseite besteht aus folgenden Bereichen:

  • Unter „Übersicht“ finden Sie Messwerte, die auf Ihrer Nutzung von Analytics beruhen.
  • Unter „Nutzer in den letzten 30 Minuten“ werden die aktuellen Aktivitäten angezeigt. Dazu werden Daten aus dem Echtzeitbericht verwendet.
  • Unter „Zuletzt aufgerufen“ finden Sie Links zu den Bereichen von Analytics, die Sie zuletzt besucht haben.
  • Unter „Weil Sie diese Inhalte häufig aufrufen“ finden Sie Karten, die Sie sich oft ansehen.
  • Im Bereich „Statistiken“ werden ungewöhnliche Veränderungen, neue Trends und andere Informationen zu Ihren Websites und Apps angezeigt.

A screenshot of the new Home page

Neue Vorlage im explorativen Analysetool: Prognose der umsatzstärksten Nutzer

Werbetreibende versuchen immer, herauszufinden, über welche Marketingkanäle sich die umsatzstärksten Kunden gewinnen lassen. Das vorherzusagen, kann aber zeitaufwendig und aus technischer Sicht schwierig sein. Genau hier kommen Prognosemesswerte ins Spiel. Sie können sie mit dem VerfahrenNutzer-Lifetime im explorativen Analysetool verwenden, um dieses Problem zu lösen.

Seit Kurzem ist Prognose der umsatzstärksten Nutzer in der Vorlagengalerie des explorativen Analysetools verfügbar. Mithilfe der Vorlage können Sie schnell auf die leistungsstarken Prognosemesswerte zugreifen und diese leichter im explorativen Analysetool nutzen. So lassen sich im Handumdrehen Fragen beantworten, etwa zu den leistungsstärksten Marketingkanälen in naher Zukunft. Anhand der gewonnenen Informationen können Werbetreibende leichter entscheiden, ob und in welchem Rahmen sie ihr Marketingbudget auf die vielversprechendsten Marketingkanäle umverteilen sollen.

Um die Vorlage aufzurufen, klicken Sie auf Erkunden > Vorlagengalerie > Anwendungsfälle > Prognose der umsatzstärksten Nutzer. Sie ist nur für Properties verfügbar, die die Voraussetzungen für den Messwert „Prognostizierter Umsatz“ erfüllen.

Unterstützung von GBRAID und WBRAID in Google Analytics 4

Seit Anfang März 2022 sind in Google Analytics 4 für GBRAID und WBRAID detailliertere Daten zu Kampagnen verfügbar. Weitere Informationen

11. Februar 2022

Verknüpfung von Google Analytics 4 mit Display & Video 360

Google Analytics 4-Properties können nun mit Display & Video 360-Werbetreibendenkonten verknüpft werden. Die Verknüpfung hat folgende Auswirkungen:

  • Zugeordnete Display & Video 360-Zugriffe werden in den channelübergreifenden Google Analytics 4-Berichten erfasst.
  • Google Analytics 4-Zielgruppen, die die Voraussetzungen erfüllen, werden in Display & Video 360 exportiert und können dann dort für die Ausrichtung von Kampagnen verwendet werden.
  • Google Analytics 4-Conversions werden in Display & Video 360 exportiert und können dann dort in den Algorithmen für benutzerdefinierte Gebote verwendet werden.

Weitere Informationen

BigQuery-Datenexporten in Google Analytics 4 filtern

In Google Analytics 4 können BigQuery-Datenexporte jetzt auf Ereignisebene gefiltert werden. So lässt sich besser steuern, welche Daten nach BigQuery exportiert werden. Nutzer können erfasste Ereignisse aus einer Liste auswählen oder manuell Ereignisnamen festlegen, die aus den Daten ausgeschlossen werden sollen, die einmal oder mehrmals täglich exportiert werden. Weitere Informationen

7. Januar 2022

Channelübergreifende datengetriebene Attribution

Das channelübergreifende Modell für die datengetriebene Attribution ist jetzt im Arbeitsbereich „Werbung“ in den Attributionsberichten „Conversion-Pfade“ und „Modellvergleich“ verfügbar.

Die datengetriebene Attribution und alle regelbasierten Attributionsmodelle sind nun auch in der Auswahl auf Property-Ebene unter „Attributionsmodell für die Berichterstellung“ verfügbar („Verwaltung“ > „Attributionseinstellungen“). Nutzer mit der Rolle „Bearbeiter“ können diese Einstellung ändern. Sie gilt für die Messwerte „Conversions insgesamt“, „Gesamtumsatz“, „Gesamtumsatz aus Anzeige“ und „Umsatz aus Käufen“ in jedem Bericht, in dem Sie ereignisbezogene Traffic-Dimensionen wie „Kampagne“, „Quelle“ oder „Medium“ verwenden können.

  • Bericht zu Conversion-Details: „Berichte“ > „Engagement“ > „Conversions“ > entsprechende Conversion auswählen, um Details zu sehen
  • Erkunden: Explorative Datenanalyse erstellen und eine ereignisbezogene Dimension und alle relevanten Messwerte auswählen

Weitere Informationen

Versionshinweise 2021

10. Dezember 2021

Erweiterte Verfügbarkeit des Messwerts „Abwanderungswahrscheinlichkeit“

Seit Kurzem kann der GA4-Prognosemesswert Abwanderungswahrscheinlichkeit von noch mehr Analytics-Nutzern verwendet werden. Dazu wurde in mehr Analytics-Ressourcen investiert.

Zur Erinnerung: Mit dem Messwert Abwanderungswahrscheinlichkeit wird prognostiziert, wie wahrscheinlich es ist, dass kürzlich aktive Nutzer Ihre App oder Website in den nächsten sieben Tagen nicht mehr aufrufen. Mithilfe des Messwerts lässt sich eine Prognosezielgruppe erstellen, z. B. die vorgeschlagene Zielgruppe „Nutzer, die in den nächsten sieben Tagen wahrscheinlich abwandern“. Diese Zielgruppe besteht aus aktiven Nutzern, die Ihre Website oder App in den nächsten sieben Tagen wahrscheinlich nicht aufrufen werden. Sie können diese Zielgruppe dann verwenden, um die entsprechenden Nutzer über Google Ads anzusprechen und zu halten.

Darüber hinaus können Sie Prognosemesswerte für explorative Datenanalysen nutzen. Mithilfe des Verfahrens „Nutzer-Lifetime“ lässt sich z. B. nachvollziehen, bei welchen Marketingkampagnen die Abwanderungswahrscheinlichkeit am größten ist. Anhand dieser Daten können Sie Ihr Marketingbudget dann entsprechend umverteilen.

Search Console-Integration

GA4-Properties können jetzt mit der Google Search Console verknüpft werden. Danach haben Nutzer Zugriff auf zwei neue Berichte in Google Analytics 4: Zugriffe über die organische Google Suche gibt Aufschluss darüber, inwieweit Aufrufe über die organische Suche zu Aktionen auf Ihrer Website führen. In Suchanfragen sehen Sie, bei welchen Suchanfragen Nutzer auf Ihre Website gelangt sind. Nach der Verknüpfung sind beide im Bericht Akquisitionsübersicht über zwei neue Kacheln verfügbar. Administratoren können sie außerdem über die Berichtsanpassung in Sammlungen einfügen. Eine Search Console-Property kann nur mit einem Google Analytics 4-Webstream verknüpft werden. Die Verknüpfung mit Google Analytics 4 hat keinen Einfluss auf Ihre Universal Analytics-Verknüpfungen. Weitere Informationen

Google Ads-Verknüpfungen aus Universal Analytics importieren

Wir freuen uns sehr, die Einführung einer wichtigen Funktion anzukündigen, die die GA4-Migration unterstützt: Verknüpfungen zwischen Google Ads und Universal Analytics können nun in GA4-Properties importiert werden. Google Ads- und Analytics-Kontoverknüpfungen sind unerlässlich, damit Werbetreibende Daten zu ihren Properties (Conversion- und Zielgruppendaten, Statistiken) für Werbezwecke nutzen können. Mit dem neuen Tool lassen sich Verknüpfungen zwischen Google Ads und Universal Analytics schnell in GA4-Properties importieren. Um die Verknüpfungen zu kopieren, ist die Rolle „Bearbeiter“ ausreichend. Nutzer müssen dazu nicht Administrator beider Konten sein.

Die Funktion ist hier verfügbar:

  • Im Einrichtungsassistenten, wenn Sie eine GA4-Property auf Grundlage einer UA-Property erstellen
  • In Ihrer GA4-Property unter „Verwaltung“ > „Produktverknüpfung“ > „Google Ads-Verknüpfung“, wenn die GA4-Property mit einer UA-Property und die UA-Property mit Google Ads verknüpft ist

15. November 2021

Optimierte Standard-Channelgruppierungen

Wir haben vor Kurzem folgende Änderungen vorgenommen, um die Qualität von Standard-Channelgruppierungen zu verbessern:

  • Neue Channels: Wir haben folgende Channelgruppierungen hinzugefügt (detaillierte Definitionen):
    • Shopping-Inhalte (organisch)
    • Bezahlte Shopping-Anzeigen
    • Videos (organisch)
    • Video (bezahlt)
    • Sonstiges (bezahlt)
    • Audio
    • SMS
    • Mobile Push-Benachrichtigungen
  • YouTube gehört jetzt zu „Video“, nicht mehr zu „Soziale Netzwerke“: Wenn das automatische Tagging in Google Ads aktiviert war, wurden Zugriffe über bezahlte Anzeigen auf YouTube bisher dem Channel „Video“ zugewiesen. Zugriffe mit „youtube“ als Quelle, UTM-Werten und keiner GCLID wurden entweder „Soziale Netzwerke (organisch)“ oder „Soziale Netzwerke (bezahlt)“ zugewiesen. Nach dem Update wird für die Quelle „youtube“ entweder „Videos (organisch)“ oder „Video (bezahlt)“ verwendet. Für Zugriffe über die bezahlte Suche mit GCLID oder UTM-Werten für das Medium wird „Video (bezahlt)“ verwendet.
  • Kanäle werden genauer und häufiger klassifiziert:
    • Bei Regeln wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet.
    • Bezahlte Medien umfassen jetzt zusätzlich „CPA“ und „CPV“. Google Analytics 4 erkennt alle Medien als „bezahlt“, die mit folgendem regulären Ausdruck übereinstimmen: ^(.*cp.*|ppc|paid.*)$. In GA4 werden Zugriffe mit einem bezahlten Medium auf Grundlage der Quelle entweder als „Bezahlte Suche“, „Soziale Netzwerke (bezahlt)“, „Bezahlte Shopping-Anzeigen“, „Video (bezahlt)“ oder „Sonstiges (bezahlt)“ kategorisiert.
    • Display-Medien umfassen jetzt auch Expandable- und Interstitial-Anzeigen.
    • „utm_medium=organic“ auf einer Social-Website wird jetzt dem Channel „Soziale Netzwerke (organisch)“ zugewiesen, nicht mehr „Organische Suche“.

5. November 2021

Aktualisierung von Nutzerrollen

Access Management (früher „Nutzerverwaltung“) wurde aktualisiert. Die Berechtigung „Nutzer verwalten“ wurde durch die Rolle „Administrator“ ersetzt, die „Nutzer verwalten“ und „Bearbeiter“ in sich vereint. „Bearbeiten“, „Zusammenarbeiten“ und „Lesen und analysieren“ wurden in „Bearbeiter“, „Analyst“ und „Betrachter“ umbenannt. Außerdem wurde die Option „Keine“ eingeführt. Damit wird angegeben, dass der Nutzer keine Rolle für die entsprechende Ressource, aber möglicherweise Rollen für andere hat. So kann er z. B. eine Rolle für eine Property, aber nicht für das Konto haben. Darüber hinaus wurden zwei neue Einschränkungen für Messwerte eingeführt. Mit „Keine Kostenmesswerte“ und „Keine Umsatzmesswerte“ können Sie festlegen, dass ein Nutzer keine entsprechenden Messwerte zu Google Analytics 4-Properties sehen soll. Weitere Informationen

15. Oktober 2021

Google Analytics for Firebase-Updates

Google Analytics for Firebase hat ein neues und doch vertrautes Design. Mit Google Analytics 4 eingeführte Änderungen sind jetzt im Bereich „Analytics“ von Firebase verfügbar. Mit diesem Update werden Funktionen auf der Benutzeroberfläche von Firebase verfügbar, die denen von Google Analytics 4 entsprechen. Weitere Informationen

17. September 2021

Attributionsstatistiken

Es gibt neue Statistiken mit dem Schwerpunkt auf Conversion-Pfaden. Aus ihnen gehen die häufigsten einzelnen Channels für den ersten und letzten Touch sowie die häufigsten Channel-Kombinationen für Multi-Touch-Pfade hervor. Sie können die Daten im Bericht „Conversion-Pfade“ genauer analysieren. Weitere Informationen

20. August 2021

Explorative Gesamtdatenanalyse (nur 360)

Mithilfe einer neuen Funktion im explorativen Analysetool können jetzt Gesamtdatenergebnisse angefordert werden, wenn in einer Abfrage Stichprobendaten zurückgegeben werden.

Für Google Analytics 360-Properties gelten deutlich höhere Datenbegrenzungen bei der Stichprobenerhebung. In den meisten Fällen werden außerdem keine Stichproben für Ergebnisse verwendet. Sollte das jedoch der Fall sein, können Sie die Abfrage jetzt mit einer deutlich höheren Datenbegrenzung ausführen, indem Sie auf Ergebnisse für Gesamtdaten anfordern klicken (siehe Screenshot unten).

 

Ergebnisse dieser Abfrage sind normalerweise innerhalb von 30 Minuten verfügbar. Klicken Sie auf den Link in der Benachrichtigungs-E-Mail oder aktualisieren Sie die Browserseite, um sie abzurufen.

Weitere Informationen

13. August 2021

Benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte archivieren

Sie können jetzt besser nachvollziehen, was passiert, wenn ein Nutzer eine benutzerdefinierte Dimension bzw. einen benutzerdefinierten Messwert archiviert. Außerdem erkennen Sie die Auswirkungen dieser Aktion in unterschiedlichen Funktionsbereichen von GA4 (d. h. Zielgruppen und explorative Datenanalysen).

Wenn ein Nutzer eine benutzerdefinierte Dimension oder einen benutzerdefinierten Messwert archivieren möchte, wird in der Tabelle „Benutzerdefinierte Definitionen“ eine Zusammenfassungskarte mit einer Liste der Zielgruppen und gespeicherten explorativen Datenanalysen angezeigt, in denen diese benutzerdefinierte Dimension bzw. dieser benutzerdefinierten Messwert verwendet wird. Außerdem wird der Nutzer darüber informiert, dass sich die Archivierung auf Komponenten auswirkt, in denen sie verwendet werden.

Das betrifft alle Zielgruppen, explorativen Datenanalysen oder Segmente, die auf den archivierten benutzerdefinierten Dimensionen oder Messwerten basieren. Zielgruppen werden ungültig und ihnen werden keine neuen Nutzer hinzugefügt. Remarketing-Listen, die auf exportierten Zielgruppen basieren, funktionieren weiterhin, es werden jedoch keine neuen Nutzer darin aufgenommen. Explorative Datenanalysen und Segmente sind dann ebenfalls ungültig. Sie werden nicht geladen, wenn sie archivierte benutzerdefinierte Definitionen enthalten. Falls Sie eine solche explorative Datenanalyse oder solch ein Segment laden möchten, entfernen Sie einfach die archivierte benutzerdefinierte Definition. Weitere Informationen

6. August 2021

Conversion-Modellierung

Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen und Browseränderungen (z. B. DSGVO, ITP, schrittweises Einstellen von Drittanbietercookies in Chrome, ATT usw.) werden in Google Analytics nicht alle Conversion-Ereignisse mit vorherigen Interaktionen erfasst. Das führt eventuell zu lückenhaften Attributionsberichten. Mit der neuen Conversion-Modellierung in Google Analytics 4 werden die Lücken geschlossen, wenn keine erfassten Daten vorhanden sind. Dadurch können Sie den Kaufprozess besser nachvollziehen und gleichzeitig den Einwilligungsmodus der Nutzer berücksichtigen. In allen Google Analytics 4-Properties wird Modellierung verwendet, um genauere Conversion-Channel-Daten in Ereignis-, Conversion- und Attributionsberichten sowie in explorativen Datenanalysen zur Verfügung zu stellen. Modellierung kommt auch im explorativen Analysetool zum Einsatz, wenn Sie bestimmte ereignisbezogene Dimensionen auswählen. Wir arbeiten daran, die Modellierungsfunktionen weiter zu optimieren, um künftig noch mehr Lücken in den erfassten Daten schließen zu können. Weitere Informationen

23. Juli 2021

360-Self-Service-Upgrade / Downgrade für Google Analytics 4-Properties

Organisationen, die derzeit Google Analytics 360-Kunden für Universal Analytics-Properties sind, können jetzt auch für ihre Google Analytics 4-Properties ein Self-Service-Upgrade auf 360 ausführen. Während sich 360 für Google Analytics 4-Properties noch in der Betaphase befindet, profitieren die Kunden von besonders leistungsfähigen Datenverarbeitungspipelines, weniger Funktionseinschränkungen und neuen 360-Funktionen, die im Rahmen dieser Betaphase eingeführt werden. Nutzer mit der Rolle „Admin der Organisation“ oder „Abrechnungsadministrator“ können diese Änderungen über die Administratoreinstellungen der Google Marketing Platform vornehmen. Weitere Informationen und Details dazu, wie Sie das Upgrade ausführen können, finden Sie hier.

360-Nutzungs- und -Abrechnungsvorschau für Google Analytics 4-Properties

Organisationen, die am 360-Betatest von Google Analytics 4 teilnehmen, können jetzt die Nutzung von Properties im Rahmen des Betaprogramms beobachten und sich eine Vorschau der Google Analytics 4-Preise anzeigen lassen, die auf dem tatsächlichen Volumen der verarbeiteten Ereignisse basieren. Organisations- und Abrechnungsadministratoren können den Analytics-Nutzungsbericht in der Google Marketing Platform aufrufen, um Daten zur Nutzung und eine Vorschau der Abrechnung zu sehen. Weitere Informationen

Prognosemesswerte jetzt in Zielgruppenlisten und im Segmentierungstool mit zusätzlichen Statistiken zur Modellqualität verfügbar

Bisher konnten Sie in Google Analytics 4-Properties Prognosezielgruppen nur über die Bibliothek Vorgeschlagene Zielgruppen erstellen. Es war nicht möglich, Bedingungen zu ändern, die auf Prognosemesswerten basieren.

Ab sofort sind Prognosemesswerte in der Messwertauswahl für Zielgruppenlisten und für das Segmentierungstool verfügbar. Außerdem können Sie jetzt Bedingungen ändern, die mit Prognosemesswerten erstellt wurden.

Falls Sie eine solche Bedingung ändern, sehen Sie ein interaktives Diagramm. Darin werden die Vor- und Nachteile einer besonders genauen Vorhersage und der Anzahl der Nutzer dargestellt, die unter Berücksichtigung dieses Prognosemesswerts eingeschlossen sind. Erhöhen Sie beispielsweise die Mindestanzahl der eingeschlossenen Nutzer, sodass eine genauere Vorhersage möglich wird, verringern Sie die Anzahl der Nutzer, die eingeschlossen werden können.

Standardkonfiguration der Vorhersage für die Abwanderungswahrscheinlichkeit, die so festgelegt ist, dass das 80. bis 100. Perzentil der Nutzer (die obersten 20 % der Nutzer) enthalten ist

 

Geänderte Konfiguration der Vorhersage für die Abwanderungswahrscheinlichkeit, die so festgelegt ist, dass das 40. bis 100. Perzentil der Nutzer (die obersten 60 % der Nutzer) enthalten ist

1. Juli 2021

Arbeitsbereich „Werbung“

Im Arbeitsbereich „Werbung“ finden Werbetreibende Berichte, Tools und Ressourcen, mit deren Hilfe sie ihre Werbeziele mit Google Analytics 4-Properties einfacher erreichen können. Bei der Einführung enthält dieser Arbeitsbereich den Werbe-Snapshot und Attributionsberichte (siehe unten). In zukünftigen Versionen werden zusätzliche Funktionen und Berichte dazukommen.

Werbe-Snapshot

Das ist die Startseite des Arbeitsbereichs „Werbung“. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über alle Berichte im Arbeitsbereich und weitere nützliche Ressourcen für Werbetreibende. Derzeit werden hier folgende Komponenten angezeigt: Zusammenfassungskacheln für die Berichte zu Modellvergleichen und Conversion-Pfaden, eine Kachel mit Statistiken zur Property und eine Kachel mit Links zu nützlichen Informationen für Werbetreibende, die noch nicht mit Google Analytics 4-Properties gearbeitet haben.

Modellvergleich

Mit diesem Bericht können Sie die Kampagnenleistung anhand verschiedener Attributionsmodelle vergleichen. Außerdem sehen Sie, wie sich die einzelnen Modelle auf den Wert Ihrer Marketingkanäle auswirken. So können Sie bestimmen, welches Modell am besten den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht. Außerdem finden Sie hier den Prozentsatz, um den sich die Anzahl der Conversions und der Umsatz unter verschiedenen Attributionsmodellen erhöht oder verringert. Weitere Informationen

Conversion-Pfade

Dieser Bericht enthält Informationen zum Kundenpfad bis zur Conversion. So können Sie den verschiedenen Touchpoints im Kaufprozess einen Wert zuordnen. Der Bericht besteht aus zwei Abschnitten: die Datenvisualisierung und die Datentabelle. In der Visualisierung sehen Sie, wie der Beitrag zur Conversion auf die Touchpoints am Anfang, in der Mitte und am Ende aufgeteilt wird. Die Datentabelle enthält die Pfade bis zur Conversion sowie Messwerte wie „Tage bis zur Conversion“ und „Touchpoints bis zur Conversion“. Weitere Informationen

Attributionseinstellungen unter „Verwaltung“

Unter „Verwaltung“ gibt es jetzt eine neue Seite für Attributionseinstellungen, auf der Sie das Attributionsmodell für die Berichterstellung und das Lookback-Window konfigurieren können:

  • Im Bereich „Attributionsmodell für die Berichterstellung“ können Sie auswählen, welches Modell für die Zuordnung der Conversions in Berichten zu Ihrer Analytics-Property verwendet werden soll. Eine Änderung des Attributionsmodells wirkt sich sowohl auf bisherige als auch auf zukünftige Daten aus.
  • Mit dem Lookback-Window bestimmen Sie, wie lang ein Touchpoint bei der Attribution berücksichtigt werden kann. Für Conversion-Ereignisse vom Typ „Akquisition“ („first_open“ und „first_visit“) beträgt das standardmäßige Lookback-Window 30 Tage. Sie können den Zeitraum in 7 Tage ändern, wenn Sie verschiedene Attributionsanforderungen haben. Bei allen anderen Conversion-Ereignissen beträgt das standardmäßige Lookback-Window 90 Tage. Außerdem haben Sie die Wahl zwischen 30 und 60 Tagen.

Weitere Informationen

Einstellung der Modelle vom Typ „Letztes Engagement“

Am 22. Juni 2021 hat die Einstellung der Attributionsmodelle „Letztes Engagement (channelübergreifend)“ und „Letztes Google Ads-Engagement bevorzugt“ begonnen. Außerdem wird die Option zur Auswahl eines Attributionsmodells auf Berichtsebene entfernt (mit Ausnahme von Attributionsberichten). Stattdessen wird unter „Verwaltung“ eine entsprechende Einstellung auf Property-Ebene eingeführt. Modelle vom Typ „Letztes Engagement“ sind dann in der Einstellung auf Property-Ebene nicht mehr als Optionen verfügbar.

Data API jetzt in der Betaphase

Der programmatische Zugriff auf die Daten der GA4-Property hat den nächsten Stabilitätsmeilenstein erreicht. Die Google Analytics Data API ist jetzt als Betaversion verfügbar. In dieser Stabilitätsphase treten funktionsgefährdende Änderungen selten auf und erfordern eine Vorankündigung von 90 Tagen. Außerdem unterstützt die API mehr Messwerte und Dimensionen als in der Alphaversion.

25. Juni 2021

Vermittelter Umsatz von AdMob

Der vermittelte Umsatz von AdMob wird jetzt in Google Analytics 4 in die Messwerte zu den Werbeeinnahmen aufgenommen, wenn Sie den Datenaustausch zwischen den beiden Produkten aktivieren. In Berichten weren die Daten dann als Anzeigenumsatz aufgeführt und werden in den nächsten Wochen in den Nutzer-LTV (z. B. zur Verwendung in Zielgruppenlisten) einfließen.

17. Juni 2021

Offline-Ereignisdaten importieren

Sie können Offline-Ereignisse aus Quellen importieren, die keine Internetverbindung haben, oder mit denen sich Ereignisse über die SDKs oder das Measurement Protocol nicht in Echtzeit erfassen lassen. Sobald solche Ereignisse hochgeladen sind, werden sie verarbeitet, als wären sie über unsere SDKs erfasst worden. Entweder wird der von Ihnen angegebene Zeitstempel oder die Upload-Zeit verwendet. Weitere Informationen

Umbenennung des Analysetools in „Explorative Datenanalysen“

Im Rahmen der Einführung von Google Analytics 4-Properties wurde eine Navigationsleiste auf der linken Seite konzipiert, bei der mehr Wert auf die Modularität gelegt wird. Damit lassen sich ähnliche Berichte und Tools in übersichtlichen Arbeitsbereichen organisieren. So erhalten Sie von Anfang an spezifischere, informativere und relevantere Berichte.

Im Rahmen dieser Neuentwicklung wird das Analysetool in Google Analytics in „Explorative Datenanalysen“ umbenannt. Die Arbeitsbereiche mit der neuen Bezeichnung sollten Sie in den nächsten Wochen in Ihren Properties sehen. Die Funktionsweise entspricht dem bisherigen Analysetool. Alle Funktionen sind im Arbeitsbereich „Explorative Datenanalysen“ weiterhin verfügbar.

Wenn Sie in der Navigationsleiste links auf „Entdecken“ klicken, wird die Hauptseite für explorative Datenanalysen geöffnet. Hier können Sie eine neue explorative Datenanalyse starten, indem Sie auf eine der Vorlagen klicken. Sie haben aber auch die Möglichkeit, in der Liste in der unteren Hälfte der Seite explorative Datenanalysen aufzurufen, die Sie zuvor erstellt und gespeichert haben. Diese Analysen werden nicht geändert.

 

Aber nicht nur das Analysemodul wurde umbenannt: Das früher als „Erkundung“ bezeichnete Verfahren heißt jetzt „Freies Format“. Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation des Produkts wurden ebenfalls entsprechend aktualisiert.

23. April 2021

Gamingkonzepte im Analysetool

Im Analysetool wurde eine Reihe von Messwerten hinzugefügt, die häufig von Gaming-Properties verwendet werden, aber auch für andere Apps und Websites nützlich sind.

Diese neuen Messwerte umfassen sowohl Nutzermesswerte (z. B. Nutzer, die in den letzten 7, 30 oder 90 Tagen mindestens einen Kauf getätigt haben) als auch Umsatzmesswerte (z. B. der durchschnittliche Umsatz aus Käufen für den ARPU aller Besucher oder der durchschnittliche Umsatz für den ARPPU von Besuchern, die etwas gekauft haben).

BigQuery-Abfragen zum Nutzer-Engagement

Für eine effizientere Ereignisprotokollierung wird die Nutzerinteraktionsdauer in Apps in Google Analytics demnächst als Parameter für automatisch erfasste Ereignisse gemessen. Dadurch wird die Anzahl der user_engagement-Ereignisse reduziert, die vom SDK gesendet werden. Diese Änderung wurde bereits angekündigt und hat keine Auswirkungen auf Funktionen der GA4-Benutzeroberfläche wie die Berichterstellung oder das Analysetool. Wenn Sie BigQuery verwenden, müssen Sie Ihre Abfragen jedoch eventuell geringfügig ändern. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Blogpost und diesem Artikel.

12. März 2021

Conversion-Anzahl in Google Analytics 4-Properties

Zum Verbessern von Messungen ohne Drittanbieter-IDs wird am 15. März 2021 eine Fehlerbehebung veröffentlicht. Diese aktualisiert die Messwerte zur Conversion-Anzahl für App-Conversions in Google Analytics 4-Properties und Google Analytics for Firebase. Dadurch wird die Anzahl der App-Conversions künftig genauer der Anzahl der Ereignisse entsprechen, die Sie in Ihren Berichten sehen.

19. Februar 2021

Beitragsanalyse – Version 1

Mit dem Analytics-Radar werden Ihre Daten regelmäßig auf Anomalien in Messwerten untersucht. Falls Anomalien gefunden werden, kann das Analytics-Radar unter Umständen detaillierte Nutzersegmente hervorheben, die diese Anomalien haben. Sie können auf der Grundlage eines Nutzersegments eine Zielgruppe erstellen, um im Analysetool die Ursache zu ermitteln oder um die Zielgruppe für die Ausrichtung von Werbekampagnen zu exportieren. Weitere Informationen

Google Ads-Messwerte und -Dimensionen und Sitzungsumfang im Analysetool

Im explorativen Analysetool sind jetzt neue nützliche Messwerte und Dimensionen verfügbar:

  • Akquisitionsdimensionen auf Sitzungsebene

    Bisher konnten Sie im explorativen Analysetool sehen, durch welche Akquisitionsdimension (z. B. Quelle, Medium oder Kampagne) ein Nutzerklick oder ein Ereignis ausgelöst wurde. Dazu mussten Sie die entsprechende Dimension auswählen. Jetzt gibt es eine neue Dimension, die Aufschluss darüber gibt, auf welche Quelle, welches Medium oder welche Kampagne eine Sitzung zurückzuführen ist.
  • Google Ads-Dimensionen und -Messwerte

    Wenn Ihre Google Analytics 4-Property mit einem Google Ads-Konto verknüpft ist, können Sie jetzt im Analysemodul Kampagnendaten wie Impressionen und Klicks zusammen mit Daten zum Nutzerverhalten aufrufen.

Einführung von benutzerdefinierten Dimensionen auf Nutzerebene und einheitlicher Tabelle zur Verwaltung von benutzerdefinierten Dimensionen und Messwerten in GA4

Benutzerdefinierte Dimensionen auf Nutzerebene sind nun in Google Analytics 4-Properties verfügbar. Sie werden mit erfassten Nutzereigenschaften ausgefüllt. Werbetreibende und Entwickler müssen sich jetzt keine Gedanken mehr um „Slots“ machen. Nutzereigenschaften werden zu Aliassen für Slots mit benutzerdefinierte Dimensionen auf Nutzerebene. So können sich Entwickler auf die Erfassung aussagekräftiger benannter Datenpunkte konzentrieren, ohne jeden Datenpunkt mit einer willkürlichen Slotnummer verknüpfen zu müssen.

Außerdem wurde der Bereich „Nutzereigenschaften“ in Google Analytics in „Benutzerdefinierte Definitionen“ umbenannt und lokal durch eine Tabelle ersetzt, in der die Verwaltung (Erstellen, Bearbeiten, Archivieren) von benutzerdefinierten Dimensionen und Messwerten aller Ebenen vereinheitlicht wird. Bisher musste ein Nutzer die Tabelle „Alle Ereignisse“ für benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte auf Nutzerebene aufrufen und im Bereich „Nutzereigenschaften“ eine Nutzereigenschaft registrieren. Ab sofort müssen Sie für Berichte nicht mehr den relevanten Bereich aufrufen (z. B. den Bereich „Nutzereigenschaften“ für benutzerdefinierte Dimensionen auf Nutzerebene). Stattdessen gibt es jetzt eine einheitliche Verwaltungstabelle für alle aktuellen und zukünftigen benutzerdefinierten Dimensionen und Messwerte aller Ebenen.

Weitere Informationen

22. Januar 2021

Kohortenverfahren im Analysemodul: neue Berechnungstypen und größenbezogene Messwerte für Kohorten

Im Analysemodul stehen zwei neue Funktionen für Kohortenverfahren zur Verfügung: rollierende und kumulierte Berechnungen.

Mit der Standardberechnung können Sie Nutzer ermitteln, die in einem bestimmten Zeitraum zurückkehren, nachdem sie in die Kohorte aufgenommen wurden.

Mit rollierender Berechnung finden Sie Nutzer, die in jedem einzelnen Zeitraum zurückkehren, nachdem sie in die Kohorte aufgenommen wurden.

Im Beispiel unten ergibt die Standardberechnung, dass 35 Nutzer, die am 23. November akquiriert wurden, drei Tage später auf Ihre Website zurückgekehrt sind. Die rollierende Berechnung zeigt, dass sechs dieser Nutzer ab dem 23. November an jedem einzelnen der drei folgenden Tage zurückgekehrt sind.

 

 

Bei der kumulierten Berechnung werden die ausgewählten Messwerte für Nutzer kumuliert, die irgendwann zurückkehren, nachdem sie in die Kohorte aufgenommen wurden.

Im Beispiel unten zeigt die Standardberechnung, dass Nutzer, die drei Tage nach dem ersten Besuch am 23. November auf Ihre Website zurückkehren, an diesem dritten Tag Produkte im Wert von 29,60 $ gekauft haben. Die kumulative Berechnung ergibt, dass Nutzer, die Sie am 23. November akquiriert haben, innerhalb der ersten vier Tage nach der Akquisition Produkte im Wert von 5.173,43 $ gekauft haben.

 

 

Mit größenbezogenen Messwerten für Kohorten werden die Ergebnisse im Verhältnis zur Größe der einzelnen Kohorten dargestellt. So können Sie das Verhalten von Kohorten unterschiedlicher Größe schnell und einfach vergleichen.

Im Beispiel unten ist der Messwerttyp „Summe“ die Gesamtzahl der wiederkehrenden Nutzer an Tag 3. Mit dem Messwerttyp „Pro Nutzer in der Kohorte“ erkennen Sie, dass die Kohorte vom 22. November nach drei Tagen Nutzerbindung die beste Leistung erzielt.

 

 

Versionshinweise 2019–2020

17. Dezember 2020

Neuer Messwert „Prognostizierter Umsatz“ in Google Analytics 4

Wir haben den Google Analytics 4-Properties einen neuen Prognosemesswert hinzugefügt. Im Messwert „Prognostizierter Umsatz“ wird der voraussichtliche Umsatz aus allen Kauf-Conversions der nächsten 28 Tage eines Nutzers erfasst, der in den letzten 28 Tagen aktiv war. Mithilfe dieses Messwerts können Sie über Google Ads die voraussichtlich umsatzstärksten Nutzer erreichen. So lässt sich das Wachstum Ihres Unternehmens steigern.

In Analytics wird jetzt eine neue Prognosezielgruppe vorgeschlagen, die Sie in Zielgruppenlisten erstellen können. Unter Berücksichtigung des Messwerts „Prognostizierter Umsatz“ erhalten Sie einen Vorschlag für die Zielgruppe „Umsatzstärkste Nutzer (28 Tage)“. Darin sind Nutzer enthalten, mit denen Sie auf Basis des Gesamtwerts ihrer Kauf-Conversions wahrscheinlich in den nächsten 28 Tagen den höchsten Umsatz erzielen.

Anhand des Messwerts „Prognostizierter Umsatz“ lassen sich demnächst nicht nur Zielgruppen erstellen, sondern auch Ihre Daten im Analysemodul analysieren. Mithilfe des „Nutzer-Lifetime“-Verfahrens kann beispielsweise ermittelt werden, über welche Marketingkampagne Sie voraussichtlich die umsatzstärksten Nutzer erreichen. Anhand dieser Informationen können Sie dann Ihr Marketingbudget für Kampagnen mit einem höheren prognostizierten Umsatz einsetzen.

Der Messwert „Prognostizierte Umsätze“ ist in Google Analytics 4-Properties verfügbar, für die Kaufereignisse oder automatisch erfasste Ereignisse verwendet werden und die erforderlichen Grenzwerte erreicht sind.

11. Dezember 2020

Ereignisse ändern und erstellen (Web)

Google Analytics-Ereignisse, die in einer Google Analytics 4-Property enthalten sind, können nun bearbeitet werden, ohne dass Änderungen am Tagging erforderlich sind. Änderungen werden sofort wirksam und gelten für alle zukünftigen Ereignisse. So können Sie Ereignisdaten entfernen, die nicht den üblichen Standards entsprechen, und die Conversion-Messung für bestimmte Ereignisse und Parameter vereinfachen. Weitere Informationen

BigQuery Export

Für den Export von Google Analytics 4-Property-Daten ist kein verknüpftes Firebase-Projekt mehr erforderlich. Google Analytics-Administratoren können also über die Seite „Verwaltung“ in Google Analytics Datenexporte nach BigQuery prüfen und konfigurieren. Firebase-Administratoren haben die Möglichkeit, Exporte für verknüpfte Properties weiterhin über die Firebase Console zu konfigurieren. Beim Konfigurieren neuer Exporte lässt sich auch die Google Cloud Platform-Region angeben. Dadurch haben Sie mehr Kontrolle über die Daten. Weitere Informationen

20. November 2020

Remarketing-Listen für Suchanzeigen auf Websites

Google Analytics 4-Zielgruppen werden jetzt in Google Ads-Suchkampagnen unterstützt. Verknüpfen Sie einfach Google Analytics mit Google Ads und aktivieren Sie dabei die Einstellung „Personalisierte Anzeigen“. Außerdem müssen Google-Signale aktiviert sein. Nachdem Sie alle Ihre Google Analytics 4-Zielgruppen eingerichtet haben, werden die entsprechenden Felder in Google Ads automatisch ausgefüllt. Um loszulegen, ordnen Sie sie Ihren neuen oder bestehenden Kampagnen zu. Eine detaillierte Anleitung und weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Datenfilter

Wenn interne Nutzer und Entwickler Ihre Website oder App aufrufen, werden normalerweise Analytics-Daten an die zugehörige Property gesendet. Mit den Filtern für Zugriffe von internen Nutzern und Entwicklern können Sie jetzt dafür sorgen, dass diese Daten Ihre Analytics-Berichte nicht dauerhaft beeinträchtigen. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Domainübergreifende Messung

Google Analytics 4 unterstützt jetzt die domainübergreifende Messung in Web-Datenstreams. Mit dieser Funktion können Nutzerdaten und Sitzungs-IDs in eigenen Cookies dauerhaft erhalten bleiben, wenn Nutzer zwischen unterschiedlichen Domains wechseln, die mit derselben Mess-ID gekennzeichnet sind, z. B. zwischen Berichten innerhalb desselben Datenstreams. Ihre Berichte werden somit genauer, wenn Nutzer über verschiedene Domains hinweg erfasst werden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich die Domain Ihrer Hauptwebsite von der Domain Ihrer E-Commerce-Website unterscheidet. In Google Analytics 4 lässt sich diese Funktion direkt über die Benutzeroberfläche ganz einfach von jedem Nutzer einrichten, dem eine Bearbeitungsberechtigung auf der Property-Ebene gewährt wurde. Weitere Informationen und eine detaillierte Anleitung finden Sie in diesem Artikel.

4. November 2020

Conversion-Statistiken

Mithilfe von Statistiken können Kunden einfacher wichtige Erkenntnisse anhand der Daten gewinnen und dann sinnvolle Entscheidungen treffen. Im Rahmen dieser Markteinführung bieten wir Kunden neue Attributionsstatistiken mit Schwerpunkt auf dem Attributionsmodell „Letzter Klick“ an. Damit können beispielsweise Werbetreibende bestimmen, mit welchen Kampagnen im letzten Monat die meisten Conversions und der höchste Umsatz erzielt wurden.

29. September 2020

Durch die Einführung ereignisbezogener benutzerdefinierter Dimensionen und Messwerte in App + Web-Properties ist die Berichterstellung jetzt noch flexibler.

Ab sofort sind in App + Web-Properties von Google Analytics ereignisbezogene benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte verfügbar. Früher boten die Berichte mit benutzerdefinierten Parametern ähnliche Funktionen und für jedes Ereignis-Parameter-Paar war eine individuelle Registrierung erforderlich. Dies war arbeitsintensiv und konnte das Kontingent belasten.

Mit dieser Markteinführung werden die registrierten Parameter zu ereignisbezogenen benutzerdefinierten Dimensionen und Messwerte auf Ebene der Property. Hierdurch bleiben alle bereits vorhandenen aggregierten Daten erhalten. In Zukunft können benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte einmal auf Property-Ebene registriert werden, was den Workflow vereinfacht und das Kontingent erheblich schont.

Die Parameternamen sind dann im Wesentlichen Aliasse für Dimensionen/Messwerte, sodass sich die Entwickler auf das Tracking von Datenpunkten mit aussagekräftigen Namen konzentrieren können.

Weil die vorhandenen benutzerdefinierten Dimensionen und Messwerte jetzt nicht mehr nur auf der Ereignis- sondern auch auf der Property-Ebene angewendet werden, stehen bereits vorhandene ereignisbezogene aggregierte Daten weiterhin zur Verfügung. Diese können jetzt durch bereits vorhandene Daten nahtlos ergänzt werden. Wenn ein Parameter für mehrere Ereignisse registriert wurde, haben wir ihm einen Dimensions- oder Messwertnamen zugewiesen, um so zwischen den Parametern zu unterscheiden. Diese Bezeichnung enthält den Namen des aktuell zugewiesenen Ereignisses, (z. B. „custom_dimension_name [Ereignisname]“). Wir empfehlen, doppelte benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte zu entfernen, die für mehrere Ereignisse registriert wurden, damit das Kontingent nicht zu schnell aufgebraucht wird. Weitere Informationen

18. September 2020

App + Web-Daten in Data Studio visualisieren

Daten aus App + Web lassen sich jetzt in Data Studio-Berichte und -Dashboards einfügen. Sie können die Felder visualisieren, die in der Google Analytics App + Web Reporting API verfügbar sind. Diese APIs befinden sich derzeit im Trusted Tester-Betatest. Hier können Sie sich als Trusted Tester registrieren.

Weitere Informationen

10. September 2020

Änderungen der Verweis-URL für Chrome (Version 85)

Ende August werden in Chrome nutzerorientierte Änderungen an den Datenschutzeinstellungen für die Felder „Verweis-URL“ und „Browserversion“ vorgenommen. Diese Änderungen sind zwar positiv, beeinträchtigen aber die Möglichkeit, in Google Analytics Berichte zu organischen Verweisen von Chrome zu erstellen. Wir wissen, wie wichtig organische Zugriffe für unsere Kunden sind. Um also sowohl die Änderungen der Datenschutzrichtlinien in Chrome als auch unsere Kunden zu unterstützen, greifen wir in Zukunft auf eine Liste bestehender Suchmaschinen zurück, um organische Zugriffe zu identifizieren. Diese Liste finden Sie in unserer Hilfe. Falls in dieser Liste Suchmaschinen fehlen, folgen Sie dem bewährten Prozess, um weitere Suchmaschinen genehmigen zu lassen. Dieser Prozess wird auch in unserer Hilfe beschrieben.

Wir werden auch weiterhin benutzerdefinierte Quellen der organischen Suche in Universal Analytics unterstützen. Möglicherweise müssen Sie Ihre bestehenden benutzerdefinierten Quellen der organischen Suche anpassen. Entfernen Sie dazu den Suchparameter, um Nutzer von Chrome-Version 85 und höher zu unterstützen.

Im Rahmen dieser Änderung wird den Kunden in Google Analytics die genaue Unterversion von Chrome nicht mehr angezeigt, jedoch werden weiterhin der Browser und die Hauptversionsnummer aufgeführt.

Diese Änderung betrifft sowohl Universal Analytics als auch unsere App + Web-Properties (Beta). Da das alte Tag „ga.js“ nicht aktiv unterstützt wird, werden einige organische Zugriffe in Zukunft als Verweiszugriffe kategorisiert. Wir empfehlen Ihnen, das Tagging auf das allgemeine Website-Tag von Google umzustellen, damit Suchmaschinen in Berichten zu organischen Zugriffen sichtbar bleiben. Wenn Sie Ihre Tags aktualisieren müssen, ist dies auch eine gute Gelegenheit, App + Web-Properties zu konfigurieren, damit der Implementierungsaufwand in Zukunft geringer ausfällt.

3. September 2020

Neuer Änderungsverlauf

Wir haben das Format für die Funktion „Änderungsverlauf“ in Google Analytics aktualisiert. Jetzt werden die Ausgabe strukturierter Daten und detaillierte Vorher- und Nachher-Zustände unterstützt. Außerdem wurde der Änderungsverlauf so erweitert, dass sowohl Konto- als auch Property-Administratoren unterstützt werden. Hierfür werden auf die einzelnen Ebenen angepasste Versionen angeboten.

Der bisherige Änderungsverlauf war eine kostenlose Textfunktion, die abhängig von den vorgenommenen Änderungen unterschiedliche Informationen bereitstellte. Alle Änderungen werden künftig in einer Standardstruktur aufgezeichnet: Wer, Was, Wo und Wann. Das „Wer“ ist der die Änderungen vornehmende Nutzer – z. B. auch in Form eines automatisierten Prozesses. Das „Was“ ist das Objekt, das geändert wird. Das „Wo“ ist der Ort der Änderung, z. B. in einem mit einem Konto oder einer Property verknüpften Objekt. Das „Wann“ ist der Zeitstempel der Änderung in der Zeitzone Ihres Browsers. In diesem Hilfeartikel erfahren Sie, wie Sie den Änderungsverlauf verwenden.

Für in der neuen Admin API (derzeit in der Alphaphase) implementierte Objekte bieten wir detaillierte Vorher-und-Nachher-Darstellungen des geänderten Objekts. Dies ermöglicht neue Supportmethoden, für die detaillierte Darstellungen von Änderungen erforderlich sind, die sich möglicherweise auf Berichte oder den Datenexport auswirken.

Mit dem neuen Änderungsverlauf sollen Support, Sicherheit und Prüfungen in Google Analytics verbessert werden.

21. August 2020

Google Analytics-App

Wir haben die Google Analytics-Apps für Mobilgeräte neu gestaltet, damit Sie jederzeit und überall schnell auf Ihre Google Analytics-Daten zugreifen können. Die Apps unterstützen sowohl Universal Analytics- als auch App + Web-Properties.

Bitte führen Sie ein Update auf die neueste Version für Android oder iOS durch, da die alten Apps ab Ende September nicht mehr funktionieren werden.

24. Juli 2020

Neue Prognosefunktionen in App + Web von Google Analytics

Wir führen zwei neue Prognosemesswerte für App + Web-Properties ein. Der erste ist „Kaufwahrscheinlichkeit“, mit der sich die Wahrscheinlichkeit prognostizieren lässt, dass Nutzer, die Ihre App genutzt oder Ihre Website besucht haben, dort in den nächsten sieben Tagen etwas kaufen. Mit dem zweiten, „Abwanderungswahrscheinlichkeit“, wird die Wahrscheinlichkeit prognostiziert, dass kürzlich aktive Nutzer in den nächsten sieben Tagen Ihre App oder Website nicht mehr aufrufen. Mithilfe dieser Messwerte können Sie die Personen erreichen, die am wahrscheinlichsten zum Kauf bereit sind, und über Google Ads dafür sorgen, dass die Nutzer in Ihrer App oder auf Ihrer Website bleiben, die sonst nicht dorthin zurückgekehrt wären. So lässt sich das Wachstum Ihres Unternehmens steigern.

In Google Analytics werden jetzt neue Prognosezielgruppen vorgeschlagen, die Sie in Zielgruppenlisten erstellen können. So werden wir Ihnen beispielsweise mit dem Wert „Kaufwahrscheinlichkeit“ die Zielgruppe „Nutzer, die in den nächsten sieben Tagen wahrscheinlich kaufen“ empfehlen. Sie umfasst die Nutzer, die in den nächsten sieben Tagen am wahrscheinlichsten etwas kaufen werden. Mithilfe von „Abwanderungswahrscheinlichkeit“ kann die Zielgruppe „Nutzer, die in den nächsten sieben Tagen wahrscheinlich abwandern“ vorgeschlagen werden. Dazu gehören aktive Nutzer, die in den nächsten sieben Tagen Ihre Website oder App wahrscheinlich nicht besuchen bzw. verwenden werden.

Anhand der Prognosemesswerte lassen sich aber nicht nur Zielgruppen erstellen, sondern auch Ihre Daten im Analysemodul analysieren. Mithilfe des „Nutzer-Lifetime“-Verfahrens können Sie beispielsweise herausfinden, über welche Marketingkampagne Sie die Nutzer mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit angeworben haben. Aufgrund dieser Informationen entscheiden Sie sich möglicherweise dazu, mehr von Ihrem Marketingbudget in diese vielversprechende Kampagne zu investieren.

In den kommenden Wochen werden diese Messwerte in Properties verfügbar sein, in denen Kaufereignisse implementiert sind oder In-App-Käufe automatisch erfasst werden, sobald die erforderlichen Grenzwerte erreicht sind.

Kohortenverfahren im Analysetool: alle Ereignisse als Aufnahme-/Rückkehrkriterien

Wir führen zwei neue Funktionen im Rahmen des Kohortenverfahrens im Analysetool ein:

Beliebige Ereignisse als Aufnahme- und Rückkehrkriterien

Sie können jetzt ein beliebiges Ereignis als Aufnahme- oder Rückkehrkriterium für Ihre Analysen auswählen, um aussagekräftige Statistiken zu erstellen. Einige Beispiele:

  • Finden Sie heraus, wie bei neuen Kohorten Conversions erfolgen (z. B. Käufe oder ein anderes Ereignis, das für Ihr Unternehmen relevant ist):
     
  • Vergleichen Sie, wie Kohorten verschiedener Nutzersegmente bei wichtigen Messwerten abschneiden, z. B. Level-Abschlussquoten von nicht zahlenden und zahlenden Nutzern:
     

Titel in natürlicher Sprache

Dynamische Diagrammtitel beschreiben die Ergebnisse Ihrer Kohortenanalyse genau. Über den Kohortenergebnissen sehen Sie einen Satz, der die angezeigten Daten beschreibt und auf Änderungen an den Tab-Einstellungen reagiert.

Der dynamische Titel aus dem ersten Beispiel oben ist hier hervorgehoben:

 

 

26. Juni 2020

Ausschluss von Bot-Zugriffen in App + Web-Properties

Wir haben damit begonnen, Bot-Zugriffe automatisch aus den App + Web-Properties auszuschließen. Bot-Zugriffe werden mithilfe einer Kombination aus Forschungsdaten von Google und der „International Spiders and Bots List“ des Interactive Advertising Bureau (IAB) ermittelt. In Universal Analytics mussten Nutzer den Ausschluss von Bots für jede Property separat aktivieren. Durch den automatischen Ausschluss wird sichergestellt, dass die Analytics-Daten in Ihren App + Web-Properties soweit wie möglich keine Ereignisse bekannter Bots enthalten. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Hilfeartikel.

12. Juni 2020

Überarbeitung des Berichts zu Conversion-Details

Wir haben die Seite „Conversions-Details“ aktualisiert, um erweiterte Analysen zu ermöglichen und die Einheitlichkeit mit den anderen App + Web-Berichten zu gewährleisten. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, ähnlich wie in anderen App + Web-Berichten Vergleiche (mit denen Sie Daten vergleichen und filtern können) und sekundäre Dimensionen auf Ihre Conversion-Daten anzuwenden.

29. Mai 2020

Erhöhung des Zielgruppenlimits für App + Web-Properties von 50 auf 100

Als Ergebnis einer regelmäßigen Überprüfung der Funktionsnutzung haben wir die Anzahl der Zielgruppen, die Sie in einer App + Web-Property erstellen können, von 50 auf 100 erhöht.

20. Mai 2020

Vordefinierte Suchanfragen in App + Web-Properties

Sie können jetzt einfach auf vordefinierte Suchanfragen klicken, um schnell auf Statistiken über Ihre Google Analytics-Daten zuzugreifen. Mithilfe von Google Analytics können Sie eine Vielzahl von Fragen zu Ihren Analytics-Daten in natürlicher Sprache stellen. Die Antworten erhalten Sie sofort.

21. April 2020

Vordefinierte Vorlagen zum Erstellen benutzerdefinierter Informationen in App + Web-Properties

In den neuen vordefinierten Vorlagen für benutzerdefinierte Informationen können Sie mit nur einem Klick bis zu fünf solcher Informationen einrichten. Mit den benutzerdefinierten Informationen lässt sich unerwartetes Verhalten in Bezug auf Unternehmensmesswerte überwachen. Weitere Informationen

Leistungskarten im Verhaltens-Dashboard

Die Standard-Berichtsdatenansicht für App + Web-Properties umfasst jetzt zwei neue Leistungskarten und -berichte. Mit ihnen können Sie folgende Fragen beantworten:

  • Woher stammen die Zugriffe auf meine Website? Muss der Inhalt auf dieser Seite verbessert werden?
    • Messwerte: Conversions, Interaktion mit einem bestimmten Ereignis
  • Welche Leistung erzielen meine verschiedenen kostenpflichtigen Medienkanäle?
    • Dies schließt sowohl Google- als auch Nicht-Google-Kampagnen mit ein.
    • Messwerte: leistungsstärkste/leistungsschwächste Kampagnen oder Zielgruppen, Kosten/Conversions für alle Kampagnen

Überarbeiteter Workflow zur Google Ads-Verknüpfung

Wir haben den Workflow zur Google Ads-Verknüpfung für App + Web-Properties aktualisiert und verbessert. Es gibt jetzt optimierte Workflows zum Erstellen, Bearbeiten oder Löschen von Verknüpfungen. Außerdem steht eine einheitliche, konsolidierte Datenansicht für alle vorhandenen Google Ads-Kontoverknüpfungen bereit.

3. April 2020

Ereignisse des Typs „ecommerce_purchase“ jetzt als Conversions konfigurierbar

Wenn „ecommerce_purchase“ in Ihrer Property bereits eine Conversion ist, bleibt es eine Conversion (mit der Option, die Markierung als solche aufzuheben). Bei neuen Properties besteht die Möglichkeit, „ecommerce_purchase“ ähnlich wie jedes andere Ereignis als Conversion zu markieren.

Diese Neuerung folgt darauf, dass Käufe eine Standard-Conversion geworden sind. Käufe in Apps und auf Websites werden jetzt vereint, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen und die Zahl der Konfigurationsfehler zu verringern.

20. März 2020

Analytics-Radar: Suchverlauf

Der Suchverlauf des Analytics-Radars wird gespeichert, um die Personalisierung der Analytics-Suchergebnisse zu optimieren. Sie können jetzt die in Ihrem Konto gespeicherten Aktivitäten aufrufen, wenn Sie auf Verwaltung und dann in der Spalte „Property“ auf Analytics-Radar: Suchverlauf klicken.

Nutzer mit Bearbeitungsberechtigung können eine oder alle bisherigen Suchaktivitäten für eine Property löschen.

Erweiterte Bearbeitungsfunktionen im Analysetool

Mit der neuen Funktion „Im Analysetool bearbeiten“ im Analysemodul „App + Web“ können Sie Ihre Analyseberichte noch einfacher auswerten, ohne sie neu erstellen zu müssen.

Wenn Sie eine explorative Datenanalyse bearbeiten oder eine Änderung (beispielsweise hin zu einer anderen Visualisierung) daran vornehmen möchten oder wenn Sie sich verschiedene Segmente Ihrer Nutzer ansehen bzw. Daten nach weiteren Dimensionen aufschlüsseln möchten, können Sie jetzt im Anpassungsbereich auf In Analysetool bearbeiten klicken, um denselben Bericht noch einmal zu erstellen.

6. März 2020

Kohortenverfahren im Analysetool

Mit dem neuen Kohortenverfahren im Analysemodul von App + Web-Properties erhalten Sie einen detaillierteren Überblick darüber, wie sich Nutzer verschiedener Kohorten im Laufe der Zeit verhalten.

Mit diesem Verfahren können Sie eine detaillierte Analyse vornehmen, wie sich Nutzer verschiedener Kohorten im Laufe der Zeit verhalten. Nutzer können jetzt Fragen wie die folgenden beantworten:

  • Wie viele der Nutzer, die in der letzten Woche angeworben wurden, haben Käufe abgeschlossen, und wie lange dauert es nach der Anwerbung, bis der Kauf abgeschlossen wurde? Wie unterscheidet sich dies vom Verhalten von Nutzern, die in der vorangegangenen Woche angeworben wurden?
  • Generieren Nutzer, die während der Black Friday-Woche angeworben wurden, im Laufe der Zeit mehr Umsatz als Nutzer, die in anderen Wochen angeworben wurden?
  • Wie viele der Nutzer, die letzte Woche etwas gekauft haben, haben danach wieder etwas gekauft, und wie lange hat es gedauert, bis sie das taten? Wie ändert sich dieses Verhalten im Laufe der Zeit?

Weitere Informationen finden Sie hier. Oder probieren Sie es selbst aus, indem Sie im Analysemodul Ihrer App + Web-Property auf „Kohortenanalyse“ gehen.

Neue Echtzeitberichte in App + Web-Properties

In allen App + Web-Properties werden Berichte jetzt in Echtzeit erstellt. Anhand dieser Vergleiche mit Echtzeitdaten lässt sich nachvollziehen, welche Aktionen Nutzer im Marketingtrichter durchführen – von der Akquisition bis hin zum Kauf. So können Sie schneller reagieren.

21. Februar 2020

Einstellung der Datenfelder „Netzwerkdomain“ und „Dienstanbieter“

Ab dem 4. Februar 2020 werden die Datenfelder für die Netzwerkdomain und den Dienstanbieter nicht mehr automatisch ausgefüllt. Damit die Kompatibilität mit früheren Versionen erhalten bleibt, sind die Felder weiterhin verfügbar. Sie werden aber nicht mehr aktualisiert.

Da wir unser Produkt ständig weiterentwickeln, überprüfen wir regelmäßig, wie wir Daten verarbeiten und verfügbar machen. Diese Änderung war ein Resultat dieser Prüfung.

Wenn Sie auf diese Felder angewiesen waren, um Spam zu erkennen, muss der Bot-/Spider-Filter in den Einstellungen der Datenansicht aktiviert sein. Das Google Analytics-Team arbeitet unermüdlich daran, den Nutzern eine möglichst saubere und sichere Datenumgebung zu bieten, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

7. Februar 2020

Pfade zu einem ausgewählten Ereignis (umgekehrte Pfade)

Die neue Funktion finden Sie in der Pfadanalyse im Analysemodul der App + Web-Properties. Mit ihr können Sie ein gewünschtes Ereignis oder eine gewünschte Seite auswählen und herausfinden, wie Nutzer dorthin gelangt sind.

Sie können ein Ereignis wie einen Kauf oder eine Conversion auswählen und die verschiedenen Pfade analysieren, die die Nutzer bis zu diesem Ereignis zurückgelegt haben. Diese Informationen lassen sich dann zur Optimierung Ihrer Website oder App heranziehen.

Sie könnten beispielsweise unerwartete Pfade außerhalb des gewünschten Kauftrichters finden und dabei ein Nutzerverhalten aufdecken, anhand dessen sich Ihre Website optimieren lässt.

 

Es ist auch möglich, ein Ereignis auszuwählen, das Sie vermeiden möchten, z. B. die Deinstallation einer App, und die Abfolge der Ereignisse zurückzuverfolgen, die dieser Aktion vorausgingen. Dadurch lässt sich die App für Ihre Nutzer optimieren und die Anzahl der Deinstallationen verringern.

23. Januar 2020

Web-Conversions für die Gebotsabgabe in Google Ads aktiviert

Im Rahmen der Einführung des Exports von Web-Conversions aus App + Web-Properties werden nach Google Ads exportierte Conversions (außer Remarketing-Conversions) in Zukunft standardmäßig für die Gebotsabgabe aktiviert sein. Zuvor exportierte Conversions lassen sich in Google Ads bearbeiten, sodass sie von Werbetreibenden manuell für die Gebotsabgabe aktiviert werden können.

In Ihrem Google Ads-Konto wird dann der folgende Hinweis angezeigt:

 

Verwenden Sie die unten hervorgehobene Spalte in Ihrem Google Ads-Konto, um die Gebotsabgabe zu aktivieren:

Bis zu 14 Monate Aufbewahrung von Ereignis- und Nutzerdaten im Analysetool von App + Web-Properties

Analysen in App + Web-Properties sind jetzt wesentlich leistungsstärker. Sie können jetzt eine Aufbewahrungsdauer von bis zu 14 Monaten für Daten auf Nutzer- und Ereignisebene aktivieren, was Ihnen längerfristige Analysen ermöglicht. Weitere Informationen

Nachdem Sie diese Einstellungen im Admin-Bereich auf 14 Monate geändert haben (siehe Abbildung unten), werden Ihre Daten auf Ereignisebene nicht mehr nach zwei Monaten ablaufen und es lassen sich Analysen über einen längeren Zeitraum erstellen.

 

Wenn sich im Laufe der Zeit in Ihrer App + Web-Property einige Daten angesammelt haben, können Sie:

  • Analysen über ein ganzes Quartal oder Jahr hinweg erstellen,
  • wichtige Messwerte mit dem Vorjahresmonat vergleichen, um saisonunabhängige Trends zu erkennen, und
  • das Nutzerverhalten in Trichtern und Pfaden über einen längeren Zeitraum erfassen.

Um von dieser neuen Aufbewahrungsrichtlinie voll zu profitieren, müssen Sie sie im Admin-Bereich aktivieren. Klicken Sie hierzu auf „Verwaltung“ > Spalte „Property“ > „Dateneinstellungen“ > „Datenaufbewahrung“. Bis Sie diese Änderung vorgenommen haben, werden Daten auf Ereignisebene auch in Zukunft nach zwei Monaten gelöscht.

23. Dezember 2019

Mit der Suche in App + Web-Properties haben Sie jetzt diese Möglichkeiten:

  • Sie können unter „Verwaltung“ Seiten aufrufen. Wenn Sie beispielsweise Ihrer App + Web-Property einen neuen Nutzer hinzufügen möchten, suchen Sie einfach nach „Nutzer hinzufügen“, um die entsprechende Seite der Nutzerverwaltung in den Suchergebnissen aufzurufen.

  • Sie können nach Konfigurationsdetails wie Mess-ID (in Web-Properties auch als Tracking-ID bezeichnet), Property-ID oder Konto-ID suchen.

  • Sie haben die Möglichkeit, relevante Hilfeartikel zum Thema „App + Web-Properties“ direkt in den Suchergebnissen aufzurufen.

  • Wenn Sie auf Tab drücken, können Sie mit Vorschlägen zur automatischen Vervollständigung die Suche beschleunigen.

Kaufereignisse sind jetzt standardmäßig Conversions

Kaufereignisse sind jetzt in App + Web-Properties standardmäßig als Conversions markiert. Dadurch werden wichtige Transaktionen auf einer Website automatisch in den Conversions-Bericht aufgenommen. So können Sie besser nachvollziehen, wie sie durch Ihre Marketingaktivitäten gefördert werden (ähnlich wie bei ecommerce_purchase für Apps). Außerdem lassen sich Kaufereignisse für Properties, die mit Google Ads verknüpft sind, automatisch in Google Ads importieren.

9. Dezember 2019

Sofortige Antworten über die Suche

Sie können jetzt Fragen zu Ihren Analytics-Daten in natürlicher Sprache eingeben und erhalten meist direkt Antworten. Am besten funktioniert das, wenn Sie Messwert, Dimension und Zeitraum möglichst genau angeben. Wenn Sie zum Beispiel nach „Conversions letzte Woche in Deutschland“ suchen, sehen Sie die Antwort in der Suchergebnissen. Wenn Sie dann auf das Suchergebnis klicken, wird der Bereich „Statistiken“ mit weiteren Details geöffnet. Weitere Informationen

NPA-Ereignisse und Nutzereigenschaften

Sie können jetzt bestimmte Ereignisse und Nutzereigenschaften als „NPA“ (nicht personalisierte Werbesignale) markieren. So geben Sie an, dass diese Daten nicht für personalisierte Werbezwecke verwendet werden sollen. Es werden allerdings Anwendungsfälle zur Analyse und Personalisierung von Inhalten gespeichert. Weitere Informationen

14. November 2019

Mehrere Webstreams in App + Web-Properties

Sie können jetzt in den App +Web-Properties mehrere Webstreams erstellen (insgesamt 50 Streams in App und Web). Mit dieser Version lassen sich mehrere Websites in derselben Property analysieren und innerhalb der Oberfläche zur Berichterstellung unterscheiden. Wir gehen davon aus, dass das für Properties nützlich ist, bei denen Nutzer mehrere Datenquellen unabhängig voneinander analysieren möchten. Weitere Informationen

Web-Conversions in App + Web-Properties exportieren

Sie können jetzt Ihre Web-Conversions aus App + Web-Properties von Google Analytics nach Google Ads exportieren, um sie dort in Berichten und bei der Gebotseinstellung zu verwenden. Bislang war diese Funktion nur für App-Conversions (Firebase) verfügbar. Mit dieser Version gibt es nun in Google Ads die gleiche Funktionsfähigkeit zwischen App- und Web-Conversions aus App + Web-Properties in Google Analytics. Weitere Informationen

1. November 2019

Statistiken

Sie können nun automatische Informationen, Messwertänderungen, die Analytics für Ihr Unternehmen als wichtig einstuft, und benutzerdefinierte Informationen einsehen, die durch Messwertänderungen ausgelöst werden, für die Sie Schwellenwerte festlegen. Statistiken werden mit der Zeit aussagekräftiger, da sie auf immer mehr Daten zu Ihrem Unternehmen basieren. Weitere Informationen

Analysetool

Mit Pfaden aus Knoten mit eindeutigen Werten können Sie nun eine Pfadanalyse erstellen, in der nur die sich ändernden Werte der Knoten dargestellt werden.

Angenommen, Sie möchten wissen, wie Nutzer sich durch die Seiten Ihrer Website oder die Bildschirme Ihrer App bewegen. Pro Seite oder App-Bildschirm werden verschiedene Ereignisse erfasst. Mithilfe dieser Option in der Pfadanalyse wird jeweils nur ein Knoten dargestellt, selbst wenn der Nutzer nacheinander mehrere Ereignisse auf der Seite oder dem Bildschirm ausgelöst hat. Kehrt der Nutzer jedoch zu dieser Seite zurück, nachdem er eine andere Seite geöffnet hat, wird sie wieder als eindeutiger Knoten im Pfad angezeigt. Weitere Informationen

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