Google Ads-Conversions mithilfe von Google Analytics optimieren

 

Themen in diesem Artikel

Das _gac-Cookie

Mit Google Analytics werden verschiedene Cookies gespeichert, um Daten zu senden, die mit Ihren Nutzern verknüpft sind. Kampagneninformationen werden mit den Cookies _gac und _gcl gespeichert. So sollen die Interaktionen, die Kunden auf Ihrer Website ausführen, zuverlässiger in Google Ads erhoben werden. Sobald ein Nutzer eine Seite Ihrer Website über eine URL aufruft, für die das automatische Tagging von Google Ads eingerichtet wurde, werden in Analytics die Kampagneninformationen im _gac- und _gcl-Cookie gespeichert.

Name und Wert des Cookies

Für jede Analytics-Property wird ein separates Cookie erstellt.

Die Property-ID ist im Namen des Cookies enthalten. Beispiel:

"_gac_UA-123456-12" („_gac_Property-ID“)

"_gcl_GB-123456-12" („_gcl_Property-ID“)

Der _gac-Cookie-Wert enthält eine Versionsnummer, gefolgt von einem Zeitstempel und Kampagneninformationen im Format des GCLID-Werts. Beispiel:

"1.123456789.CM-a9evq8dFDGUNR8BpeUWxBZB" („Versionsnummer.Zeitstempel.GCLID-Wert“)

Cookie-Einstellungen

Sie können den Namen, die Domain und das Ablaufdatum des Cookies ändern. Verwenden Sie dazu dieselben Einstellungen für Cookie-Felder, die Sie für andere Cookies genutzt haben, die von Ihren Tags gespeichert wurden. Weitere Informationen

Domainübergreifende Messung

Die Cookies _gac und _gcl  werden von Ihren Tags zusammen mit allen Parametern der domainübergreifenden Messung gesendet. Das gilt nicht, wenn die Speicherung von Cookies, wie im Folgenden beschrieben, verhindert wird.

Auswirkungen auf Daten

Analytics

Die Cookies _gac und _gcl haben weder Einfluss auf Analytics-Daten noch darauf, wie die Daten in Analytics-Berichten angezeigt werden.

Google Ads

Wenn das automatische Tagging aktiviert ist, wird den Landingpage-URLs in Google Ads der eindeutige Parameter GCLID (kurz für Google Click Identifier) hinzugefügt.

Über das _gac-Cookie werden von den Google Ads-Conversion-Tags auf Ihrer Website GCLID-Informationen abgerufen, wenn der Nutzer eine Conversion ausführt. Dadurch wird die Conversion-Messung präziser. Weitere Informationen

Alle Google Ads-Conversion-Tags lesen und senden diese Informationen standardmäßig. Sie werden aber sofort auf dem Server verworfen, wenn das zugehörige Google Ads-Konto nicht mit der Analytics-Property verknüpft ist, über die die Daten im Cookie gespeichert wurden.

Wenn Sie nicht möchten, dass das _gac-Cookie von Analytics gespeichert wird, gehen Sie wie im folgenden Abschnitt beschrieben vor.

Cookie-Speicherung verhindern

gtag.js

Fügen Sie Ihrem Tag diese Zeile hinzu, um die Speicherung zu verhindern:

gtag('config', 'UA-XXXXX-Y', {'store_gac': false});

analytics.js

Das _gac-Cookie wird von analytics.js standardmäßig gespeichert. Wenn Sie das verhindern möchten, fügen Sie Ihrem Tag die folgende Zeile hinzu:

ga('create', 'UA-XXXXX-Y', 'auto', {'storeGac': false});

Google Tag Manager

Verwenden Sie einen bereits veröffentlichten Tag-Container.

  1. Rufen Sie Festzulegende Felder und dann Tag-Konfiguration auf.
  2. Stellen Sie storeGac auf false, um die Speicherung zu verhindern.
  3. Speichern Sie die Tag-Konfiguration und veröffentlichen Sie den Container.

Weisen Sie Ihre Nutzer deutlich und detailliert auf Daten hin, die Sie möglicherweise auf Ihren Websites erheben. Sie müssen gegebenenfalls die Zustimmung der Nutzer einholen, bevor Sie mit der Erhebung dieser Daten beginnen.

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