Ursachen für auf sich selbst verweisende Verweise beim Web-Traffic

Die folgenden Informationen gelten ausschließlich für das JavaScript "Classic Analytics" (ga.js). Ermitteln Sie, ob Sie Classic Analytics oder Universal Analytics verwenden oder lesen Sie den Artikel "Auf Universal Analytics umstellen".

Wenn Sie Universal Analytics bzw. Analytics für mobile Apps verwenden, ist es unwahrscheinlich, dass in Ihren Berichten viele auf sich selbst verweisende Verweise erscheinen.

Hintergrund

Wenn ein Nutzer auf Ihre Website kommt, ermittelt Google Analytics, wo sich der Besucher vorher befand. Dies wird als "Besucherquelle" bezeichnet. Die Quelle kann als direkt, organisch (unbezahlt), Kampagne oder Verweis klassifiziert sein.

Verweise werden grundsätzlich als Zugriffe auf Ihre Website von einer anderen Website aus definiert. Mit dem Bericht Sämtliche Empfehlungen in der Berichtskategorie Akquisition können Sie diese Zugriffsart analysieren.

Woran erkenne ich auf sich selbst verweisende Verweise?

In Google Analytics liegt ein auf sich selbst verweisender Verweis vor, wenn in dem Bericht Akquisition > Alle Verweise die eigene Domain bzw. die eigenen Domains aufgeführt werden. Wenn Ihre Website beispielsweise www.ihrebeispielurl.de lautet, handelt es sich bei jedem Eintrag in diesem Bericht, der www.ihrebeispielurl.de lautet, um einen auf sich selbst verweisenden Verweis.

Haben Sie Google Analytics so konfiguriert, dass Sitzungen für mehrere Domains und/oder Subdomains erfasst werden, ist eine geringe Anzahl von auf sich selbst verweisenden Verweisen normal.

Auf sich selbst verweisende Verweise können jedoch auch auf eine fehlerhafte Konfiguration in Google Analytics hinweisen. Dabei können Messwerte verzerrt werden und die tatsächlichen Besucherquellen unklar sein, denen die Conversions und andere Aktivitäten auf Ihrer Website eigentlich zuzurechnen sind.

Die Ursache von auf sich selbst verweisenden Verweisen finden

analytics.js

Wenn Ihre Seiten mit dem analytics.js-Snippet markiert sind, kann es nötig sein sicherzustellen, dass Sie alle Ihre Domains (einschließlich Subdomains) der "Verweis-Auschlussliste" für Ihre Property hinzugefügt haben:

  1. Klicken Sie in Analytics auf Verwalten.
  2. Wählen Sie die betreffende Property aus.
  3. Klicken Sie auf Tracking-Informationen.
  4. Klicken Sie auf Verweis-Ausschlussliste.
  5. Klicken Sie auf + Verweisausschluss hinzufügen.
  6. Geben Sie die Domain ein, die Sie ausschließen möchten, und klicken Sie dann auf Erstellen.

 

"ga.js"

Sind Ihre Seiten mit dem ga.js-Snippet markiert, gibt es mehr als einen Grund für auf sich selbst verweisende Verweise; tatsächlich können die verschiedensten Szenarios auf sich selbst verweisende Verweise bedingen. Dieser Leitfaden enthält eine Beschreibung der häufigsten Ursachen, die auf den Websites von Kunden beobachtet wurden. Sie können diesen Leitfaden als Checkliste zur Hand nehmen und so die tatsächliche Ursache der bei Ihnen auftretenden auf sich selbst verweisenden Verweise eingrenzen.

Eine weitere Hilfestellung bei der Suche nach den möglicherweise problematischen Seiten bzw. Bereichen Ihrer Website können der folgende Datenansichtsfilter und der benutzerdefinierte Bericht sein. Diese haben sich bei der Beseitigung von auf sich selbst verweisenden Verweisen sehr bewährt. Maximieren Sie die einzelnen Bereiche, um sich die Details anzusehen:

Filter anzeigen

Um den Grund für auf sich selbst verweisende Verweise einzugrenzen, navigieren Sie zum Bericht Akquisition > Alle Verweise.

Wenn der Bericht einen Eintrag für eine Ihrer eigenen Domains enthält, schlüsseln Sie die Zeile auf, um sich die Dimension Verweispfad anzusehen. Diese Verweispfade sind Seiten, bei denen sich eine genauere Untersuchung lohnen kann.

Anhand der Dimension "Verweispfad" können Sie erkennen, auf welcher Seite sich ein Besucher befand, bevor er auf Ihre Website kam. Der Verweispfad enthält jedoch standardmäßig nicht den Teil der Verweis-URL mit dem Suchparameter. Dieser könnte allerdings nützliche Hinweise geben. Damit die vollständige Verweis-URL mit den Suchparametern angezeigt wird, benötigen Sie einen Datenansichtsfilter.

Hier ein Beispiel für einen Verweispfad:
/Pfad/Unterpfad/?query=123&parameter=456

Standardmäßig enthält der Bericht nur den folgenden Teil des Verweispfads:
/Pfad/Unterpfad/

Mit dem folgenden Datenansichtsfilter können Sie den vollständigen Verweispfad in den Google Analytics-Berichten wiederherstellen.

Warnung: Bevor Sie einen Filter auf eine Google Analytics-Datenansicht anwenden, empfehlen wir Ihnen, eine neue Testansicht zu erstellen. Informieren Sie sich zuvor, wie Sie eine Datenansicht kopieren. Behalten Sie immer eine ungefilterte Datenansicht zur Sicherung der ursprünglichen Daten und als Referenz für Sie, um sicherzustellen, dass Ihre Datensammlung richtig funktioniert.

Der Filter, der in diesen Fällen üblicherweise verwendet wird, ist folgendermaßen aufgebaut:

filter for self-referrals

Attribute von Datenansichtsfiltern

  • Filtername: Vollständige Verweis-URL mit Parametern
  • Filtertyp: Benutzerdefinierter Filter => Erweitert
  • Feld A -> A extrahieren: Kampagnenmedium, ^Verweis$
  • Feld B -> B extrahieren: Verweis, ^https?://[^/]+(/.*)
  • Ausgabe in -> Konstruktor: Kampagnen-Content, $B1
  • Feld A erforderlich: Ja
  • Feld B erforderlich: Nein
  • Ausgabefeld überschreiben: Ja
  • Groß-/Kleinschreibung beachten: Nein
Benutzerdefinierter Bericht
Laden Sie diesen benutzerdefinierten Bericht aus unserer Lösungsgalerie herunter, um die potenzielle Seite bzw. die potenziellen Seiten auf Ihrer Website einzugrenzen, deren Tracking-Code uneinheitlich ist. Sie benötigen nur diesen einen Bericht, um die Dimensionen Verweispfad und Zielseite, Quelle und Verweispfad sowie Hostname und Zielseite miteinander zu vergleichen. So finden Sie möglicherweise die Seitenpaare, die Ursache für die auf sich selbst verweisenden Verweise sind.

Häufige Ursachen und Lösungen für auf sich selbst verweisende Verweise

Es gibt mehrere häufige Ursachen und Lösungen für auf sich selbst verweisende Verweise. Maximieren Sie die einzelnen Bereiche, um sich die Details anzusehen:

Tracking-Code auf der Zielseite fehlt oder ist fehlerhaft

Eine häufige Ursache für auf sich selbst verweisende Verweise sind Zielseiten oder andere Seiten auf Ihrer Website, die nicht mit dem Google Analytics-Tracking-Code versehen sind. Mithilfe des Plug-ins Google Tag-Assistent für Google Chrome können Sie Probleme durch fehlende oder fehlerhafte Tracking-Codes ausfindig machen.

Achten Sie darauf, dass der Google Analytics-Tracking-Code auf allen Seiten Ihrer Website implementiert ist.

Mithilfe des benutzerdefinierten Berichts und des oben beschriebenen Datenansichtsfilters können Sie die Seiten mit fehlendem oder fehlerhaftem Code eingrenzen.

Uneinheitliche Konfiguration des Tracking-Codes

Eine der häufigsten Ursachen für auf sich selbst verweisende Verweise ist die uneinheitliche Konfiguration des Tracking-Codes. Die folgenden Methoden verändern, wie Cookies von Google Analytics für Ihre Domains eingerichtet und gespeichert werden.

Es ist sehr wichtig, dass diese Methoden auf der gesamten Website einheitlich aufgerufen werden. Werden die Methoden auf derselben Seite oder auch auf unterschiedlichen Seiten der Website uneinheitlich aufgerufen, kann dies dazu führen, dass Google Analytics den Cookie-Satz zurücksetzt oder einen neuen erstellt. In beiden Fällen versucht Google Analytics, die Kampagnenquelle zu bestimmen – häufig tritt dort ein auf sich selbst verweisender Verweis auf.

Es folgen ein paar Beispiele, wann dies auftreten kann:

Beispiel: Subdomain-Tracking

Subdomain-Tracking ist eine häufige Konfiguration. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier. Allerdings werden auf einigen Websites mehrere Vorlagendateien verwendet, weshalb der Tracking-Code von Google Analytics an mehreren Stellen eingefügt werden muss. Das heißt, dass kein globaler Einschließen-Vorgang auf der gesamten Website vorgenommen wird. Überprüfen Sie in solchen Fällen die einzelnen eingeschlossenen Vorlagen auf die einheitliche Verwendung des Tracking-Snippets von Google Analytics.

Im obigen Beispiel verwenden die Startseite und die Produktseiten eine Vorlage und die Einkaufswagenseite eine andere Vorlage.

Falsch

Startseite: (www.ihrebeispielurl.de)
	_gaq.push([‘_setAccount’, ‘UA-XXXXXXX-X’]);
	_gaq.push(['_setDomainName', 'ihrebeispielurl.de']);
	_gaq.push([‘_trackPageview’]);
	
Einkaufswagenseite: (einkaufswagen.ihrebeispielurl.de)
	_gaq.push([‘_setAccount’, ‘UA-XXXXXXX-X’]);
	_gaq.push([‘_trackPageview’]);
	

Im obigen Beispiel werden bei Nutzern, die von der Startseite zur Einkaufswagenseite wechseln, zwei Cookie-Sätze (utma, utmb, utmz) für ihre Sitzung bzw. Sitzungen erstellt, nämlich ein Satz pro Domain:

  1. ihrebeispielurl.de (Startseite und Produktseite)
  2. einkaufswagen.ihrebeispielurl.de (Einkaufswagen)

Not calling _setDomainName hat denselben Effekt wie das Aufrufen von _setDomainName(‘auto’). Über die Methode "document.domain" erstellt ga.js Cookies für einkaufswagen.ihrebeispielurl.de.

Damit auf sich selbst verweisende Verweise verhindert werden, muss Google Analytics Daten aus einem Cookie-Satz entnehmen, und zwar unabhängig davon, ob sich der Besucher auf der Top-Level-Domain www.ihrebeispielurl.de oder auf der Subdomain einkaufswagen.ihrebeispielurl.de befindet.

Um sicherzugehen, dass für die Hauptdomain und deren Subdomains ein Cookie-Satz verwendet wird, fügen Sie die Zeile _setDomainName auf der gesamten Website in das Google Analytics-Snippet ein.

Lösung: Achten Sie darauf, dass der Tracking-Code Methoden, die die Definitionsweise von Google Analytics-Cookies ändern, einheitlich aufruft.

Richtig

Startseite: (www.ihrebeispielurl.de)
	_gaq.push([‘_setAccount’, ‘UA-XXXXXXX-X’]);
	_gaq.push(['_setDomainName', 'ihrebeispielurl.de']);
	_gaq.push([‘_trackPageview’]);
	
Einkaufswagenseite: (einkaufswagen.ihrebeispielurl.de)
	_gaq.push([‘_setAccount’, ‘UA-XXXXXXX-X’]);
	_gaq.push(['_setDomainName', 'ihrebeispielurl.de']);
	_gaq.push([‘_trackPageview’]);
	

Mehrere Google Analytics-Tracking-Codes

Eine bei vielen Kunden beliebte, jedoch generell nicht unterstützte Konfiguration ist die Verwendung von mehreren Trackern. Dabei werden Informationen gleichzeitig an mehrere Google Analytics-Konten gesendet.

Häufig wird diese Konfiguration dahingehend missverstanden, dass es sich bei jedem Tracker um ein separates Objekt handelt. Tatsächlich werden die Cookies jedoch nicht auf Tracker-Ebene festgelegt, sondern auf Domainebene. Dadurch teilen sich alle Tracker-Objekte auf derselben Seite denselben Cookie-Satz und rufen Informationen daraus ab.

Deshalb ist die Einheitlichkeit der Tracking-Codes bei mehreren Tracker-Objekten ebenso wichtig wie die einheitliche Verwendung auf allen Seiten der Website, wie sie im obigen Beispiel zu Subdomains erläutert wurde.

Falsch

	_gaq.push(
	  ['firstTracker._setAccount', 'UA-XXXXX-1'],
	  [‘firstTracker._setDomainName’, ‘ihrebeispielurl.de’],
	  ['firstTracker._trackPageview'],
	  ['secondTracker._setAccount', 'UA-XXXXX-2'],
	  ['secondTracker._trackPageview']
	);
	

Ist Ihnen aufgefallen, dass secondTracker die Methode _setDomainName nicht aufruft? Das führt möglicherweise zu auf sich selbst verweisenden Verweisen sowohl bei den Trackern als auch bei den Web-Propertys UA-XXXXX-1 und UA-XXXXX-2.

Lösung: Achten Sie stets darauf, dass alle Tracker-Objekte auf derselben Domain dieselben Methoden aufrufen, also gleich konfiguriert sind. So verhindern Sie, dass zwischen den Trackern ein Konflikt auftritt. Im folgenden Beispiel wird _setDomainName von beiden Trackern einheitlich aufgerufen.

Richtig

	_gaq.push(
	  ['firstTracker._setAccount', 'UA-XXXXX-1'],
	  [‘firstTracker._setDomainName’, ‘ihrebeispielurl.de’],
	  ['firstTracker._trackPageview'],
	  ['secondTracker._setAccount', 'UA-XXXXX-2'],
	  [‘secondTracker._setDomainName’, ‘ihrebeispielurl.de’],
	  ['secondTracker._trackPageview']
	);
	

Beispiel für domainübergreifendes Tracking

Eine weitere häufige Konfiguration von Google Analytics ist das Tracking von Nutzeraktivität über mehrere Top-Level-Domains hinweg. Weitere Informationen über domainübergreifendes Tracking

Wenn Sie über zwei Domains verfügen, z. B. www.ihrebeispielurl.de und www.anderebeispielurl.de, und die Aktivität verfolgen möchten, wenn Nutzer zwischen diesen beiden Domains wechseln, ist eine der folgenden Methoden erforderlich:

Durch diese Methoden können Cookie-Daten von Google Analytics zwischen den Domains weitergereicht werden. Die verwendete Methode hängt hauptsächlich davon ab, wie die Nutzer von einer Domain zur anderen wechseln, also z. B. über einen Link, ein Formular oder einen Iframe.

Häufig stellt sich jedoch heraus, dass einige Links, Formulare oder Iframes nicht richtig getaggt sind und so die Informationen nicht zwischen den Domains weiterreichen können.

Beispiel einer HTML-Seite (auf www.ihrebeispielurl.de)

Falsch

	<html>
	<head></head>
	<body>
	     <a href="http://www.anderebeispielurl.de/" onclick="_gaq.push([‘_link’, this.href]); return false;">link 1</a>

	     <a href="http://www.anderebeispielurl.de/page2">link 2</a>
	</body>
	</html>
	

In diesem Beispiel ist Link 1 so konfiguriert, dass Cookie-Informationen von Google Analytics an anderebeispielurl.de weitergegeben werden. In Link 2 fehlt jedoch das Attribut onClick.

Nutzer, die auf "Link 1" klicken, werden auf den verschiedenen Domains ordnungsgemäß erfasst. Nutzer, die auf "Link 2" klicken, werden als Verweis von ihrebeispielurl.de registriert.

Lösung: Achten Sie darauf, dass alle Links so getaggt sind, dass die Cookie-Informationen ordnungsgemäß von ihrebeispielurl.de an anderebeispielurl.de übergeben werden.

Richtig

	<html>
	<head></head>
	<body>
	     <a href=”http://www.anderebeispielurl.de/” onclick=”_gaq.push([‘_link’, this.href]); return false;”>link 1</a>

	     <a href=”http://www.anderebeispielurl.de/page2” onclick=”_gaq.push([‘_link’, this.href]); return false;”>link 2</a>
	</body>
	</html>
	

Tipp: Wenn mehrere Links zu einer anderen Domain führen, kann mit einem JavaScript-Framework (z. B. JQuery) auf onclick-Ereignisse gewartet werden, bei denen Nutzer auf eine Ihrer anderen Domains weitergeleitet werden.

Dadurch müssen Sie nicht jeden Link einzeln taggen. Diese nicht weiter auffällige Methode wird bei domainübergreifenden Links bevorzugt.

Weiterleitungen zwischen Domains

Eine weitere häufige Ursache von auf sich selbst verweisenden Verweisen bei domainübergreifendem Tracking besteht darin, wenn die domainübergreifenden Cookie-Informationen durch die Weiterleitung entfernt werden, noch bevor ga.js von Google Analytics Gelegenheit dazu hatte, die Informationen von der URL der empfangenden Domain zu lesen. (Weiterleitungen selbst werden weiter unten in diesem Artikel noch ausführlicher behandelt.)

Im Folgenden wird noch einmal das HTML-Beispiel zum domainübergreifenden Tracking von weiter oben verwendet:

Beispiel einer HTML-Seite (auf www.ihrebeispielurl.de)

	<html>
	<head></head>
	<body>
	     <a href=”http://www.anderebeispielurl.de/” onclick=”_gaq.push([‘_link’, this.href]); return false;”>link 1</a>
	</body>
	</html>
	

Die Methode _link erzeugt eine domainübergreifende URL von Google Analytics, etwa so:

http://www.anderebeispielurl.de/?__utma=117945243.497169939.1345210711.1359390130.1360067715.18&__utmb=117945243.3.10.1360067715&__utmc=117945243&__utmx=-&__utmz=117945243.1358253212.11.5.utmgclid=TeSt1234|utmcsr=(not set)|utmccn=(not set)|utmcmd=(not set)|utmcct=(not set)&__utmv=-&__utmk=258513226

Wenn jedoch eine Weiterleitung von der folgenden Startseite durchgeführt wird

http://www.anderebeispielurl.de/

 

und die Weiterleitung der Nutzer erfolgt auf

 

http://www.anderebeispielurl.de/startseite

kann es vorkommen, dass die Weiterleitungen die Aufnahme der domainübergreifenden Informationen von Google Analytics ablehnen und sie nicht an die weiterleitende URL weitergeben.

http://www.anderebeispielurl.de/?__utma=117945243.497169939.1345210711.1359390130.1360067715.18&__utmb=117945243.3.10.1360067715&__utmc=117945243&__utmx=-&__utmz=117945243.1358253212.11.5.utmgclid=TeSt1234|utmcsr=(not set)|utmccn=(not set)|utmcmd=(not set)|utmcct=(not set)&__utmv=-&__utmk=258513226

Weiterleitung auf:

http://www.anderebeispielurl.de/startseite

Hinweis: Die Google Analytics-Parameter für domainübergreifendes Tracking (?__utma=......) sind nicht vorhanden.

Das kommt häufig vor, da bei vielen serverseitigen Weiterleitungen die Suchparameter aus der vorherigen URL nicht berücksichtigt werden. Die Weiterleitungsregel leitet die Nutzer einfach von einer URL zur nächsten weiter, übernimmt dabei jedoch die Cookie-Parameter nicht.

Lösungen:

  1. Achten Sie darauf, dass bei der Weiterleitung die Tracking-Parameter von Google Analytics an die nächste URL weitergegeben werden, etwa so:

    http://www.anderebeispielurl.de/home?__utma=117945243.497169939.1345210711.1359390130.1360067715.18&__utmb=117945243.3.10.1360067715&__utmc=117945243&__utmx=-&__utmz=117945243.1358253212.11.5.utmgclid=TeSt1234|utmcsr=(not set)|utmccn=(not set)|utmcmd=(not set)|utmcct=(not set)&__utmv=-&__utmk=258513226

  2. Alternativ können Sie auch die Weiterleitung entfernen oder den Link auf den vorherigen Domains so ändern, dass er auf die neue Domain zeigt, ohne dass eine Weiterleitung ausgelöst wird.

Subdomain für Mobilgeräte

Verwenden Sie eine Subdomain für Mobilgeräte oder haben Sie eine Version Ihrer Website speziell für Mobilgeräte auf derselben Domain?

Häufig wird eine mobile Version einer Website erstellt, die über eine Subdomain zu erreichen ist, wie etwa m.ihrebeispielurl.de.

Wenn Sie die mobile Version Ihrer Website so konfiguriert haben, dass die serverseitige Tracking-Bibliothek von Google Analytics (PHP, JSP, ASP.NET und Perl) – üblicherweise als WAP-Tracking bezeichnet – verwendet wird, und wenn die Nutzer zwischen der mobilen Version und der Vollversion Ihrer Website navigieren können, können auf sich selbst verweisende Verweise von der mobilen Domain oder der Hauptdomain entstehen.

Wird auf Ihren mobilen Seiten nicht der reguläre Tracking-Code ga.js verwendet, hat dies die gleichen Auswirkungen wie Seiten ohne Tags auf Ihrer Website.

Die WAP-Tracking-Bibliothek dient hauptsächlich dazu, das Tracking auf Mobilgeräten mit einfacher Ausstattung zu ermöglichen, also auf Geräten mit eingeschränkter Unterstützung von Cookies und/oder JavaScript.

Viele der aktuellen Smartphones unterstützen allerdings inzwischen JavaScript, Cookies und Bilder genauso wie gewöhnliche Desktop-Rechner. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones empfiehlt es sich, auf mobilen Seiten nicht mehr die WAP-Tracking-Bibliothek zu verwenden, sondern auf das reguläre Tracking-Snippet ga.js umzusteigen.

Weiterleitungen und auf sich selbst verweisende Verweise

Führen Weiterleitungen zu auf sich selbst verweisenden Verweisen? In den meisten Fällen nicht. Ausnahmen finden Sie im Abschnitt zu domainübergreifendem Tracking. Hier sehen Sie ein paar Beispiele für Weiterleitungen und ihre Auswirkungen auf die Kampagneneinstellung in Google Analytics.

301/302-Weiterleitungen

Diese Weiterleitung wird auf Serverseite ausgelöst und sendet den HTTP-Statuscode 301 oder 302. Sie wurde wahrscheinlich vom Webmaster eingerichtet, da eine Seite oder eine Gruppe von Seiten an einen anderen Ort verschoben wurde.

301/302-Weiterleitungen sollten die ursprünglichen Verweisinformationen beibehalten.

Beispiel:

Im obigen Schaubild klickt ein Nutzer auf some-other-website.com auf einen Link, der auf die Startseite auf ihrebeispielurl.de zeigt. Durch eine serverseitige 301-Weiterleitung wird der Nutzer auf die neue URL der Startseite /home weitergeleitet.

In diesem Beispiel sollte die 301-Weiterleitung die Verweisinformationen (Erfassung durch das JavaScript document.referrer) von some-other-website.com beibehalten.

Weiterleitungen auf Basis von meta refresh und JavaScript

Weiterleitungen, die nicht serverseitig erfolgen, also Methoden wie der Meta-Refresh-HTML-Tag oder "window.location" in JavaScript, verstecken oder verdecken möglicherweise Verweisinformationen von Google Analytics. Daher raten wir Ihnen davon ab, solche Methoden auf irgendeiner Seite zu verwenden, die als Zielseite infrage kommt.

Frames

Informationen zu den Auswirkungen von Iframes auf Google Analytics und das mögliche Auftreten von auf sich selbst verweisenden Verweisen finden Sie im Abschnitt zu Websites mit Frames und Google Analytics.

Tracking mit Adobe Flash

Nutzen Sie die Flash-Tracking-APIs? Wenn Sie mit dieser Tracking-Bibliothek arbeiten, ist der Bridge-Modus dem AS3-Modus vorzuziehen (weitere Informationen hier). Über den Bridge-Modus kann die Flash-Tracking-Bibliothek mit denselben Cookies kommunizieren wie der reguläre ga.js-Tracking-Code. Das bedeutet, dass Aktivitäten innerhalb eines Flash-Objekts auf die richtige Kampagnenquelle zurückgeführt werden können, also auf die Quelle, von der aus der Besucher auf Ihre Website gelangt ist.

Beim AS3-Modus verwendet die Bibliothek Flash-Cookies. Um die Kampagnenquelle zu bestimmen, sucht die Bibliothek nach der Verweis-URL, über die das Flash-Objekt geöffnet wurde. Dabei handelt es sich für gewöhnlich um Ihre eigene Website (übergeordnete Seite), wie etwa www.ihrebeispielurl.de.