Dieser Artikel ist Teil der Anleitung für die Migration von Universal Analytics zu Google Analytics 4. Weitere Informationen finden Sie im Inhaltsverzeichnis der Migrationsanleitung.

[UA→GA4] Migration der E-Commerce-Datenerhebung von UA zu GA4

Best Practices zum Einrichten der E-Commerce-Datenerhebung in Google Analytics 4
Dieser Artikel richtet sich an Websiteinhaber, die sowohl in Universal Analytics- als auch in Google Analytics 4-Properties E-Commerce-Daten erheben möchten. In diesem Artikel finden Sie außerdem einige Best Practices für Inhaber von Apps, die Google Analytics for Firebase verwenden.

Die Namen einiger E-Commerce-Ereignisse und -Parameter haben sich für Google Analytics 4-Properties geändert. Mit den richtigen GA4-Namen und -Parametern sind in Ihrer GA4-Property besonders aussagekräftige E-Commerce-Berichte und E-Commerce-Ereignisdaten verfügbar.

Für die Migration von UA zu GA4 müssen Sie:

  • die UA-Implementierung unverändert lassen und
  • doppelte Ereignisse für Ihre GA4-Property erstellen. Verwenden Sie die neuen Ereignisnamen und -parameter, die für Google Analytics-Properties erforderlich sind. Sie haben dann zwei unabhängige Implementierungen, die jeweils unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

E-Commerce-Implementierungen nicht gleichzeitig für UA und GA4 einsetzen

Wenn Sie Ihre bestehende E-Commerce-Implementierung in UA (dataLayer-Ereignisse und gtag.js-Code) mit einer GA4-Property verwenden, erhalten Sie in GA4 unvollständige E-Commerce-Berichte. Einige, aber nicht alle UA-Ereignisse und -Parameter werden von der gtag.js-Bibliothek automatisch so umgewandelt, dass sie in GA4 genutzt werden können.

Andererseits dürfen Sie auch nicht einfach auf die GA4-Namen für Ereignisse und Parameter umstellen. In UA werden keine Daten für Ereignisse erhoben, die nicht erkannt werden. So haben beispielsweise alle E-Commerce-Ereignisse in GA4 den Parameter item_id statt id.

Deshalb empfehlen wir zwei Implementierungen: eine für UA und eine für Ihre GA4-Property.

Weil in diesem Fall zwei Ereignisse gesendet werden (statt wie üblich nur ein Ereignis), könnten Sie auf die Idee kommen, nur die zusätzlichen Ereignisse und Parameter hinzufügen, die zum Senden von Daten an GA4-Properties erforderlich sind, weil Sie sich auf Ihre UA-Implementierung verlassen. Dazu ist es jedoch erforderlich, dass Sie die beiden verschiedenen Gruppen von Ereignissen und Parametern genau kennen. Wenn Sie die dataLayer-Struktur und -Objekte von UA beibehalten, gilt Folgendes:

  • Sie müssen neue GA4-Ereignisse und -Parameter hinzufügen, damit Sie alle Berichtsfunktionen von GA4-Properties nutzen können.
  • Wenn ein UA-Ereignis in GA4 nicht mehr verwendet wird, müssen Sie ein identisches Ereignis mit dem neuen GA4-Namen erstellen.

Grundlagen: Ereignisse und Parameter

Ein Ereignis gibt an, wie die von Ihnen gesendeten Produkt-, Listen- und/oder Angebotsdaten interpretiert werden sollen. Mit Parametern werden genauere Informationen zu einem Ereignis übergeben.

  • Bei GA4 sind Parameter in ein items-Array eingebettet (Details). Diese Methode unterscheidet sich vom dataLayer-Objekt in UA, bei dem für bestimmte Ereignisse zusätzliche Aktionsinformationen angegeben werden müssen.
  • Für das E-Commerce-Tagging gelten die Beschränkungen für GA4-Ereignisse und -Parameter. Sie können bis zu 25 benutzerdefinierte Parameter pro Ereignis (das items-Array belegt nur einen Slot) und bis zu 50 benutzerdefinierte Dimensionen und 50 benutzerdefinierte Messwerte pro Projekt (Details) angeben.

Erforderliche Parameter für E-Commerce in GA4

(erforderliche Parameter in Fettschrift)

Wenn Sie die erforderlichen Parameter für E-Commerce-basierte Ereignisse (z. B. items, item_id und item_name), nicht angeben, sind sie nicht in den E-Commerce-Berichten von GA4 enthalten. Stattdessen werden sie als benutzerdefinierte Ereignisse klassifiziert.

Ereignisname

Parameter

view_item

currency, items, value

view_item_list

items, item_list_name, item_list_id

select_item

items, item_list_name, item_list_id

add_to_wishlist

currency, items, value

add_to_cart

currency, items, value

view_promotion

items, promotion_id, promotion_name, creative_name, creative_slot, location_id

select_promotion

items, promotion_id, promotion_name, creative_name, creative_slot, location_id

view_cart

currency, items, value

remove_from_cart

currency, items, value

begin_checkout

coupon, currency, items, value

add_payment_info

coupon, currency, items, payment_type, value

add_shipping_info

coupon, currency, items, shipping_tier, value

purchase

affiliation, coupon, currency, items, transaction_id, shipping, tax, value

refund

affiliation, coupon, currency, items, transaction_id, shipping, tax, value

Parameter (coupon, affiliation, item_list_name, item_list_id) können entweder auf Ereignis- oder Artikelebene übergeben werden. Falls sie auf beiden Ebenen vorhanden sind, hat die Artikelebene Vorrang.

Ereignisparameter

Parameter auf Artikelebene

Artikel (siehe unten)

affiliation, coupon, currency, discount, index, item_id, item_brand, item_category, item_category2, item_category3, item_category4, item_category5, item_list_name, item_list_id, item_name, item_variant, price, quantity

In der folgenden Tabelle werden die Array-Parameter für einzelne Artikel beschrieben, die für die Erhebung verfügbar sind.

Parametername des Artikelarrays

Beschreibung

affiliation

Der Name oder Code des Affiliates (Partner/Anbieter, falls vorhanden), der mit einem einzelnen Artikel verknüpft ist

coupon

Der Name/Code des Gutscheins (falls vorhanden), der mit einem einzelnen Artikel verknüpft ist

discount

Der Rabatt (falls vorhanden), der mit einem einzelnen Artikel verknüpft ist

item_brand

Die Marke des Artikels

item_category

Die Kategorie des Artikels

item_category2

Die zweite Kategoriehierarchie oder zusätzliche Taxonomie des Artikels

item_category3

Die dritte Kategoriehierarchie oder zusätzliche Taxonomie des Artikels

item_category4

Die vierte Kategoriehierarchie oder zusätzliche Taxonomie des Artikels

item_category5

Die fünfte Kategoriehierarchie oder zusätzliche Taxonomie des Artikel

item_id

Die ID des Artikels (erforderlich)

item_name

Der Name des Artikels (erforderlich)

item_variant

Die Artikelvariante oder der eindeutige Code oder die Beschreibung für zusätzliche Artikeldetails/-optionen

price

Der Preis des Artikels

quantity

Die Menge des Artikels, mit dem interagiert wird

Zuordnung in UA und GA4

Einige Namen haben sich geändert. Beispielsweise wurden die Parameter für die Datenschicht, die bisher als „impression“ oder „product“ bezeichnet wurden, zu items zusammengefasst.

Es gibt jetzt ein items-Array.

In GA4-Properties wird nicht zwischen E-Commerce- und erweiterten E-Commerce-Berichten unterschieden.

So verwenden Sie diese Tabelle:

  • Ereignisänderungen vergleichen (Spalte A und Spalte C)
  • Anforderungen an Dimension und Parameter sowie Änderungen prüfen (Spalte B und Spalte D). In der Tabelle unten sehen Sie die Änderungen der Parameter für Artikel und Produkte.
  • Wenn Sie eine App mit Firebase verwenden, achten Sie auf die folgenden Änderungen an Ereignisnamen und nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor, damit sie mit den Ereignisnamen von GA4 (Spalte C) übereinstimmen. Neue Berichte für E-Commerce in GA4-Properties werden nicht in der Firebase-Benutzeroberfläche angezeigt. Außerdem wird die Firebase-Version der detaillierten Ereignisberichte (z. B. für ecommerce_purchase und purchase) nicht aktualisiert.
    • Änderungen:
      • ecommerce_purchase (Google Analytics for Firebase) -> purchase
      • ecommerce_refund (Google Analytics for Firebase) -> refund
      • select_content (Google Analytics for Firebase) -> select_item
      • present_offer (Google Analytics for Firebase) -> select_promotion
    • Neu
      • view_cart

Spalte A

UA-Ereignisnamen (Referenz)

Spalte B

UA-Dimensionen (Referenz)

Spalte C

GA4-Ereignisnamen (Referenz)

Spalte D

GA4-Parameter (Referenz)

purchase

refund

id

coupon

revenue

tax

shipping

currencyCode

**products (siehe Details unten)

purchase

refund

transaction_id

coupon

value

tax

shipping

currency

**items (siehe Details unten)

checkout_option

option

*add_payment_info

payment_type

checkout_option

revenue

currencyCode

option

*add_shipping_info

price

currency

shipping_tier

checkout

currencyCode

revenue

coupon

step (nur analytics.js)

option (nur analytics.js)

**products

*begin_checkout

currency

value

coupon

**items

addToCart

removeFromCart

currencyCode

revenue

**products

*add_to_cart

*add_to_wishlist

*remove_from_cart

*view_cart

currency

value

**items

pageview

currencyCode

**products

revenue

*view_item (Standard für Datenansichten)

currency

**items

value

pageview

productClick

list

– nicht vorhanden

**products

*view_item_list (Merchandising-Datenansicht)

*select_item

item_list_name

item_list_id

**items

pageview

promotionClick

id

name

creative

position

**products

*view_promotion

*select_promotion

promotion_id

promotion_name

creative_name

creative_slot

**items

* Neuer oder geänderter Ereignisname von UA

Detail

GA4-Parameter

Entsprechende UA-Dimensionen

**Details von items/products

items

item_id

item_name

item_brand

item_category

item_category2

item_category3

item_category4

item_category5

item_variant

affiliation

discount

coupon

price

quantity

products

id

name

brand

category

– nicht vorhanden

– nicht vorhanden

– nicht vorhanden

– nicht vorhanden

variant

– nicht vorhanden

– nicht vorhanden

coupon

price

quantity

Die folgenden Ereignisnamen in UA werden in GA4-Properties als E-Commerce-Ereignisse behandelt:

  • purchase
  • refund
  • begin_checkout
  • add_to_cart
  • remove_from_cart
  • view_cart
  • add_to_wishlist
  • view_item*
  • view_promotion
  • select_promotion
  • select_item*
  • view_item_list
  • add_payment_info
  • add_shipping_info
  • * Bei diesen Ereignissen wird nur ein Artikel unterstützt.

Wenn eines der oben genannten Ereignisse über die gtag.js API an eine GA4-Property gesendet wird, wird bei der Verarbeitung der GA4-E-Commerce-Ereignisse nach einem items-Schlüssel gesucht. Wird er gefunden, wird der Parameter als Array mit bis zu 200 Artikeln geparst. Dabei ist jeder Artikel ein Objekt mit einem vordefinierten Schema. GA4 überträgt für jeden Artikel Daten an jedes Feld einer vordefinierten Liste. Im Folgenden sind die vordefinierten Felder für einen Artikel aufgeführt:

  • item_id
  • item_name
  • item_brand
  • item_category
  • item_category2
  • item_category3
  • item_category4
  • item_category5
  • item_variant
  • price
  • quantity
  • coupon
  • index
  • item_list_name
  • item_list_id
  • discount
  • affiliation
  • location_id
  • promotion_id (Ereignis- oder Artikelebene; Artikel hat Vorrang)
  • promotion_name (Ereignis- oder Artikelebene; Artikel hat Vorrang)
  • creative_name (Ereignis- oder Artikelebene; Artikel hat Vorrang)
  • creative_slot (Ereignis- oder Artikelebene; Artikel hat Vorrang)

Wenn Sie die Ereignisinstrumentierung von UA nicht aktualisieren, werden die folgenden Ereignisse in Ihren E-Commerce-Berichten von GA4 nicht mehr aufgeführt, weil die bisherigen Ereignisnamen nicht erkannt werden. Erstellen Sie ein identisches Ereignis mit dem richtigen Namen für Ihre GA4-Property.

  • set_checkout_option (wird in GA4 mit „begin_checkout“ zusammengeführt)
  • checkout_progress (wird in GA4 mit „begin_checkout“ zusammengeführt)
  • select_content (kein E-Commerce-Ereignis für GA4 mehr, aber weiterhin ein empfohlenes Ereignis – ohne Unterstützung für das „items“-Array)

In GA4-Properties sind zusätzliche Parameter auf Artikelebene verfügbar, z. B. die Parameter „affiliation“, „currency“ und einige „item_category“-Parameter. Wenn Sie keine neuen Tags erstellen, profitieren Sie auch nicht von diesen zusätzlichen Parametern. Die zusätzlichen Parameter sind jedoch optional.

dataLayer-Objekt für Google Tag Manager aktualisieren

Damit Sie die neuen Ereignisse/Parameter, die für GA4-Properties eingeführt wurden, nutzen können, müssen Sie sowohl dem dataLayer-Objekt neue Ereignisse/Parameter als auch in Google Tag Manager neue Ereignistrigger hinzufügen.

  • Sie können Datenschichtschlüssel manuell bestimmten Ereignisparametern zuordnen.
    • Beispielsweise müssen Sie in UA die id (des Kaufereignisses) als ecommerce.purchase.actionField.id in das dataLayer-Objekt verschieben. In GA4 können Sie den dataLayer-Schlüssel angeben, der dem Ereignisparameter transaction_id zugeordnet sein soll. Wenn Sie das dataLayer-Objekt noch einmal verwendet haben, können Sie eine Google Tag Manager-dataLayer-Variable erstellen, die dem Schlüssel ecommerce.purchase.actionField.id zugeordnet ist, und sie dem GA4-Ereignis als transaction_id zuweisen. Alternativ lässt sich die Google Tag Manager-Datenschichtvariable dem Schlüssel ecommerce.purchase.transaction_id zuordnen und dem Ereignisparameter transaction_id zuweisen.
  • Sie haben weiterhin die Möglichkeit, auf vorhandene dataLayer-Objekte zu verweisen.
    • Wenn Sie vorhandene dataLayer-Objekte aus der UA-Implementierung verwenden, können Sie die neuen GA4-Namen für Ereignisse und Parameter nicht nutzen, etwa zusätzliche Parameter auf item-Ebene. Sie erhalten jedoch E-Commerce-Berichte für vorhandene Ereignisse, sofern Sie die erforderlichen Variablen manuell in Tag Manager erstellen.
Wenn Sie in Google Tag Manager ein Ereignis-Tag von GA4 konfigurieren, um ein E-Commerce-Ereignis mit dem dataLayer-Objekt zu senden, müssen Sie dataLayer-Variablen manuell als Ereignisparameter eingeben, etwa den Parameternamen items und den Wert {{ecommerce.purchase.products}}. Dabei ist {{ecommerce.purchase.products}} eine Tag Manager-dataLayer-Variable, die erstellt werden muss, um das Produktarray aus dem dataLayer-Objekt zu lesen. Für jeden Parameter auf Ereignisebene muss eine dataLayer-Variable erstellt und einem Ereignisparameter zugewiesen werden. Anschließend muss dieser Schritt für jedes E-Commerce-Ereignis wiederholt werden. Nähere Informationen entnehmen Sie dem nachfolgenden Beispiel.

UA-dataLayer-Push-Code für Google Tag Manager (Referenz)

Bei der GA4-Google Tag Manager-Implementierung wird vorhandenes dataLayer-Objekt wiederverwendet, das für Universal Analytics implementiert wurde.

dataLayer.push({

  'ecommerce': {

    'purchase': {

      'actionField': {

        'id': 'T12345',                         // Transaktions-ID. Erforderlich für Käufe und Erstattungen.

        'affiliation': 'Online Store',

        'revenue': '35.43',                     // Gesamttransaktionswert (inkl. Steuern und Versand)

        'tax':'4.90',

        'shipping': '5.99',

        'coupon': 'SUMMER_SALE'

      },

      'products': [{                            // Liste mit productFieldObjects.

        'name': 'Triblend Android T-Shirt',     // Name oder ID ist erforderlich.

        'id': '12345',

        'price': '15.25',

        'brand': 'Google',

        'category': 'Apparel',

        'variant': 'Gray',

        'quantity': 1,

        'coupon': ''                            // Optionale Felder können weggelassen oder als leerer String dargestellt werden.

       },

       {

        'name': 'Donut Friday Scented T-Shirt',

        'id': '67890',

        'price': '33.75',

        'brand': 'Google',

        'category': 'Apparel',

        'variant': 'Black',

        'quantity': 1

       }]

    }

  }

});

 

Sie müssen Datenschichtvariablen für jeden Parameter auf Ereignisebene erstellen, wie unten dargestellt. 

 

Sie müssen diesen Schritt für jedes E-Commerce-Ereignis wiederholen, das Sie erfassen. 

Implementierungsbeispiele

Kauftrichter einrichten

Ein Kauftrichter umfasst in der Regel vier Schritte:

Produkte ansehen

Der Nutzer sieht einen Artikel oder eine Liste von Artikeln an. Wenn Sie Artikellistenaufrufe oder Impressionen messen möchten, senden Sie eine Liste von Artikeln an das dataLayer-Objekt und erfassen Sie zusammen mit diesen Daten ein Ereignis. 

  • gtag.js 
    • Ereignis: view_item_list ODER view_item
      • In UA ist das entsprechende Ereignis impressions.
    • Parameter: muss mindestens item_id ODER item_name enthalten.
      • Parameter in UA hatten nicht das Präfix item_. list_position ist jetzt index.
  • Google Tag Manager 
    • Ereignis: view_item_list ODER view_item
      • In UA ist das entsprechende Ereignis impressions
    • Parameter: „items“ ist die Datenschichtvariable ecommerce.items. Die Parameter sind items{ } und müssen mindestens item_id ODER item_name enthalten.
      • Parameter in UA hatten nicht das Präfix item_. position ist jetzt index.

In den Einkaufswagen

Der Nutzer wählt einen Artikel aus und legt ihn in den Einkaufswagen. Variationen hiervon könnten sein, den Artikel einer Wunschliste hinzufügen oder weitere Informationen anzufordern.

  • gtag.js
    • Ereignis: add_to_cart
    • Parameter: muss mindestens item_id ODER item_name enthalten.
  • Google Tag Manager
    • Ereignis: add_to_cart
      • In UA ist das entsprechende dataLayer-Ereignis addToCart. Es erfordert ein zusätzliches actionFieldObject „add“. Das Feld „actionFieldObject“ ist im dataLayer-Objekt in GA4 nicht mehr erforderlich.
    • Parameter: muss als Teil von items mindestens item_id ODER item_name enthalten.
      • In UA war hier die separate Variable products für Produktinformationen erforderlich.

Bezahlvorgang

Der Nutzer legt einen Artikel in den Einkaufswagen und startet den Bezahlvorgang. Für zusätzliche Schritte wie das Angeben von Zahlungs- oder Versandinformationen gibt es eigene GA4-Ereignisse. Wenn Ihr Bezahlvorgang diese Schritte umfasst, müssen eigene Ereignisse dafür gesendet werden, damit sie in den Kauftrichter aufgenommen werden können.  

  • gtag.js
    • Ereignis: begin_checkout
      • In UA gibt es auch Ereignisse für checkout_progress und set_checkout_option, die in GA4-Properties nicht verfügbar sind. Stattdessen gibt es Ereignisse für add_to_cart, add_shipping_info und add_payment_info
    • Parameter: muss mindestens item_id ODER item_name enthalten.
  • Google Tag Manager
    • Ereignis: begin_checkout
      • In UA ist das entsprechende dataLayer-Ereignis checkout. Es erfordert ein zusätzliches actionFieldObject „checkout“. Dieses actionField ist in GA4 nicht erforderlich. Sie sollten Ihre vorhandene Implementierung jedoch nicht ändern, da E-Commerce andernfalls nicht mehr in UA funktioniert. 
    • Parameter: muss als Teil von „items“ mindestens item_id ODER item_name enthalten.
      • In UA war hier die separate Variable „products“ für Produktinformationen erforderlich.

purchase

Der Nutzer kauft etwas.

  • In GA4-Properties wird dieses Ereignis automatisch als Conversion markiert, sobald es dem Code hinzugefügt wurde.
  • gtag.js
    • Ereignis: purchase
      • In UA gibt es auch Ereignisse für checkout_progress und set_checkout_option, die in GA4-Properties noch nicht verfügbar sind. 
    • Parameter: muss mindestens transaction_id enthalten.
 

UA – analytics.js

Referenz

UA – gtag.js

Referenz

GA4-Properties – gtag.js

Referenz

ga('ec:addProduct', {

  'id': 'P12345',

  'name': 'Android Warhol T-Shirt',

  “Other optional values”

});

 

ga('ec:setAction', 'purchase', {

  'id': 'T12345', 

  “Other optional values”                        });

gtag('event', 'purchase', {

  "transaction_id": "123",

  “Other optional values”

  "items": [

    {

      "id": "P12345",

      "name": "Android Warhol T-Shirt",

     “Other optional values”

    },

    {

      "id": "P67890",

      "name": "Flame challenge TShirt",

     “Other optional values”

    }

  ]

});

gtag('event', 'purchase', {

  "transaction_id": "123",

  “Other optional values”

  "items": [

    {

      "item_id": "P12345",

      "item_name": "Android Warhol T-Shirt",

     “Other optional values”

    },

    {

      "item_id": "P67890",

      "item_name": "Flame challenge TShirt",

     “Other optional values”

    }

  ]

});

analytics.js verwendet erweiterte E-Commerce-Berichte, um mit einem productFieldObject Produktdetails sowie mit einem actionFieldObject die ausgeführte Aktion anzugeben.

 

Die Migration zu gtag.js führt zu grundlegenden Unterschieden. Es gibt nur ein Ereignis, das automatisch als E-Commerce erfasst wird. Sowohl die Transaktion als auch die Produktinformationen können angegeben werden. Produktinformationen können in einem Array gesendet werden. Zusätzliche Ereignisse sind also nicht erforderlich. 

Senden Sie ein Kaufereignis mit den Artikeln in der Transaktion. 

 

Die erforderlichen Werte werden unterschiedlich benannt. Etwa wird „ID“ zu „item_id“ und „name“ zu „item_name“.

 

Es gibt auch Unterschiede in optionalen Werten, die beachtet werden sollten. 

Senden Sie ein Kaufereignis mit den Artikeln in der Transaktion.

 
  • Google Tag Manager
    • Ereignis: purchase
      • In UA ist das entsprechende Datenschichtereignis purchase. Es erfordert ein Aktionsfeld für die vollständige Transaktion. 
    • Parameter: muss als Teil von items mindestens item_id ODER item_name enthalten.
      • In UA war hier die separate Variable „products“ für Produktinformationen erforderlich.
 

UA – Tag Manager

Referenz

GA4-Properties – gtag.js

Referenz

dataLayer.push({

  'ecommerce': {

    'purchase': {

      'actionField': {

        'id': 'T12345',

        ‘Other optional values’

      },

      'products': [{

        'name': 'Triblend Android T-Shirt',     

        'id': '12345',

        ‘Other optional values’

       },

       {

        'name': 'Donut Friday Scented T-Shirt',

        'id': '67890',

        ‘Other optional values’

       }]

    }

  }

});

dataLayer.push({

  'event': 'purchase',

  'ecommerce': {

    'items': [{

      'item_name': 'Triblend Android T-Shirt',

      'item_id': '12345',

      ‘Other optional values’

    },

    {

      'item_name': 'Donut Friday Scented T-Shirt',

      'item_id': '67890',

      ‘Other optional values’

 

    }]

  }

});

Übertragen Sie die Transaktionsdetails mithilfe der Kaufaktion sowie gemeinsam mit einem Ereignis, das ein mit erweiterten E-Commerce-Berichten kompatibles Tag auslöst, an das dataLayer-Objekt.

Senden Sie nach Möglichkeit Transaktionsdaten mit einem Seitenaufruf, wenn die Seite geladen wird. Verwenden Sie andernfalls ein Ereignis, sobald die Transaktionsdaten verfügbar sind.

Das Wichtigste im Überblick:

  • In GA4 werden Artikel statt Produkte aufgelistet. Sie können zwar Ihre UA-Implementierung verwenden, allerdings werden für die GA4-Property dann nur grundlegende Informationen wie die Anzahl von Ereignissen erfasst. Zusätzliche Funktionen wie Trichterberichte können nicht genutzt werden.
  • Die erforderlichen Werte werden unterschiedlich benannt. Etwa wird „ID“ zu „item_id“ und „name“ zu „item_name“.
    • Es gibt auch Unterschiede in optionalen Werten, die beachtet werden sollten.

Wenn Sie Transaktionen messen möchten, senden Sie eine Liste von Artikeln an die Datenschicht und erfassen Sie zusammen mit diesen Daten ein purchase-Ereignis. Bei diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass Details zu den auf einer Seite angezeigten Produkten bekannt sind, wenn die Seite geladen wird:

Zusätzliche E-Commerce-Aktivitäten

In GA4-Properties können darüber hinaus weitere Daten erfasst werden:

  • Anreiz hervorheben, der mit einem Artikel oder Ereignis verknüpft war
    • Mit Gutschein können Sie den Namen eines Gutscheins angeben, der mit einem Artikel verknüpft ist (z. B. „Kostenloser Versand“ oder „20 % für einen Artikel“). Der Datentyp ist „string“ und der Parameter hat den Typ „item“.
    • Mit Rabatt (neu) können Sie den Geldwert des Rabatts angeben, der mit einem Artikel verknüpft ist (z. B. „0,05“). Der Datentyp ist „float“.
  • Werbeaktion schließt Benachrichtigungen auf der Website ein, die den Nutzer zu einem bestimmten Bereich Ihrer Website oder App weiterleiten.
    • Erfordert promotion_id oder promotion_name. Andernfalls sind die Daten nur in den standardmäßigen Tabellenberichten zu Ereignissen verfügbar.
    • Wenn Sie einen Kauf einer Werbeaktion zuordnen möchten, müssen Sie bei jedem E-Commerce-Ereignis den Parameter promotion_id oder promotion_name auf Artikel- oder Artikellistenebene hinzufügen.
  • In Erstattungen werden Erstattungen einer Transaktion erfasst.
    • Eine Erstattung ist ein spezifisches Ereignis, das vollständige oder teilweise Erstattungen verarbeiten kann.
    • Erfordert transaction_id. Andernfalls sind die Daten nur in den standardmäßigen Tabellenberichten zu Ereignissen verfügbar.
War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?
Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
Suchen in der Hilfe
true
69256
false