Einstellungen der Datenansicht bearbeiten

Zum Bearbeiten der Einstellungen der Datenansicht benötigen Sie die Berechtigung Bearbeiten.

Nach der Erstellung einer Datenansicht können Sie die Einstellungen nach Bedarf bearbeiten.

Für Web-Properties stehen mehr Einstellungen für Datenansichten zur Verfügung als für App-Properties. Wenn Sie eine Datenansicht in einer App-Property bearbeiten, stehen viele der nachfolgend genannten Optionen nicht zur Verfügung.

So bearbeiten Sie die Einstellungen der Datenansicht:

  1. Klicken Sie oben auf einer beliebigen Analytics-Seite auf Verwalten.
  2. Wählen Sie über das Menü in der Spalte Datenansicht die zu bearbeitende Datenansicht aus.
  3. Klicken Sie auf Einstellungen der Datenansicht.
  4. Allgemeine Informationen:
    • Name der Datenansicht: Der Name, wie er in der Liste der Datenansichten erscheint.
    • URL der Website: Der Domainname der Website, die Sie verfolgen, z. B. www.ihrebeispielurl.de. Diese Angabe wird von den Content-Berichten einschließlich der In-Page-Analyse verwendet.
    • Land oder Gebiet der Zeitzone: Das Land oder Gebiet und die Zeitzone, anhand deren festgelegt wird, wann ein Tag in den Berichten beginnt und endet. Diese Eingabe ist unabhängig von dem Ort, an dem die Daten entstanden sind. Wenn Sie beispielsweise Deutschland, Berlin auswählen, werden Tagesanfang und Tagesende auf Basis der mitteleuropäischen Zeit berechnet, unabhängig davon, ob die Treffer aus New York, London oder Moskau stammen.

      Bei Änderungen der Zeitzone wird diese nicht rückwirkend angewendet, sondern sie wirkt sich nur auf zukünftige Daten aus. Wenn Sie die Zeitzone für eine vorhandene Datenansicht ändern, sehen Sie unter Umständen eine Abflachung oder eine Spitze in Ihren Daten. Dies kann durch die im Zuge der Änderung der Zeitzone auftretende Zeitverschiebung verursacht werden. Bis zur vollständigen Verarbeitung der Änderung durch die Analytics-Server können die Berichtdaten nach Aktualisierung der Einstellungen kurzzeitig noch der alten Zeitzone entsprechen.
    • Standardseite: Diese Webseite wird geladen, wenn ein Besucher die Domain Ihrer Website in die Adressleiste eingibt. Beispiel: Wenn bei Eingabe von www.ihrebeispielurl.de die Seite www.ihrebeispielurl.de/index.html geladen wird, geben Sie in dieses Textfeld index.html ein. Der Seitenname variiert je nach Ihrer Webserverkonfiguration, häufig werden aber Namen wie index.html oder default.html verwendet.
      Es ist wichtig, dass diese Seite richtig angegeben wird. Falls Sie den Namen dieser Seite nicht kennen, lassen Sie das Feld leer. Diese Option hat Einfluss darauf, wie Seiteninformationen in Ihren Berichten angezeigt werden.
    • URL-Suchparameter ausschließen: Alle Suchparameter oder eindeutige Sitzungs-IDs, z. B. "sessionid" oder "vid", die in Ihren URLs zu sehen sind, aber nicht in Ihren Berichten erscheinen sollen. Geben Sie die Werte als eine durch Kommas getrennte Liste an.

      Bei dieser Einstellung wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Die maximale Länge beträgt 2.048 Zeichen.

      Darüber hinaus werden die hier angegebenen Parameter vor dem Anwenden von Filtern ausgeschlossen. Geben Sie die Parameter hier also genau so an, wie sie in den ursprünglichen, ungefilterten URIs vorkommen. Es kommt immer wieder vor, dass Nutzer Filter anwenden und dann fälschlicherweise die Suchparameter in den Einstellungen so ändern, dass sie denen in den gefilterten Berichten entsprechen. Dabei wird ignoriert, dass zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden soll.

      Beispiel: Angenommen, der ursprüngliche URI ist /Section1?ParameterA=irgendwas und Sie ändern ihn mithilfe des Filters zu /section1?parametera=irgendwas für Ihre Berichte. Wenn Sie dann den Suchparameter für diese Einstellung hier angeben möchten, müssen Sie ihn so angeben: ParameterA.
    • Währung angezeigt als: Euro, USD, Yen usw.
    • Bot-Filterung: Aktivieren Sie diese Option, um Sitzungen bekannter Bots und Spiders auszuschließen.
  5. E-Commerce-Einstellungen:
    • Ja, eine E-Commerce-Website: E-Commerce-Berichte für die Datenansicht aktivieren
    • Keine E-Commerce-Website: E-Commerce-Berichte für die Datenansicht deaktivieren
  6. Verknüpfte AdWords-Konten:
    • Zeigt an, welche AdWords-Konten mit dieser Datenansicht verknüpft sind. Daten aus diesen verknüpften Konten werden in den AdWords-Berichten für diese Datenansicht angezeigt. Die Verknüpfung von AdWords-Konten wird auf Property-Ebene unter AdWords-Verknüpfung implementiert.
  7. Site Search-Einstellungen:
    • Site Search-Tracking: Wählen Sie aus, ob Site Search-Daten in den Berichten enthalten sein sollen. Bei Auswahl von Site Search nicht protokollieren sind in Ihrem Site Search-Bericht keine Daten zu sehen.
    • Suchparameter: Buchstaben, Wörter oder Symbole, die einen internen Suchparameter bezeichnen, wie z. B. "Suche" oder "Anfrage". Sie können bis zu fünf durch Kommas getrennte Parameter eingeben. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, damit die Parameter aus den URLs in den Berichten entfernt werden.
    • Kategorien der Website-Suche: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Kategorien zur Eingrenzung Ihrer internen Website-Suche einsetzen. So kann z. B. ein Bekleidungseinzelhandel Hosen und Pullover als Kategorien verwenden, die ein Nutzer im Suchmenü auswählen muss.
    • Kategorieparameter: (Diese Option erscheint nur, wenn die Option Kategorien der Website-Suche ausgewählt ist.) Geben Sie die Suchparameter für die Kategorie der URL ein, z. B. Kat.
  8. Klicken Sie auf Anwenden, um die Änderungen zu speichern.

Sie können die Datenansicht auch löschen, indem Sie unten auf der Seite auf Diese Datenansicht löschen klicken. Weitere Informationen zu den Auswirkungen dazu, wenn eine Dateiansicht gelöscht wird, erhalten Sie unter Datenansicht löschen.