Brückenseite

Wie lautet die Richtlinie?

Bei Google AdWords sind Anzeigen mit Werbung für Brückenseiten untersagt. Eine Brückenseite ist eine Webseite, die primär zur Weiterleitung von Besuchern auf eine andere Website dient. Als Brückenseiten gelten auch Websites, über die Zugriffe von AdWords-konformem Content zu nicht mit AdWords konformem Content geleitet werden. Seiten von Affiliates mit denselben Charakteristiken können auch als Brückenseiten betrachtet werden.

Brückenseiten bieten wenig oder keinen individuellen Content und sind für Nutzer nicht hilfreich. Damit Ihre Website mit dieser Richtlinie übereinstimmt, muss sie überwiegend aus relevantem und hilfreichem Content bestehen.

Auf Brückenseiten wird abgesehen von der Weiterleitung auf andere Seiten wenig Funktionalität geboten. Über Reisebörsen- oder Preisvergleichs-Websites dürfen Zugriffe beispielsweise nicht einfach auf die Website eines einzelnen Online-Händlers geleitet werden. Um diese Art von Website für Nutzer relevant und hilfreich zu gestalten, stellen Sie ansprechende Funktionen wie Erfahrungsberichte, Vergleichsdiagramme, Bewertungsskalen oder Sortier- bzw. Filterfunktionen bereit.

Mithilfe dieser Richtlinie soll sichergestellt werden, dass Nutzern mit über Google geschalteten Anzeigen abwechslungs- und hilfreicher Content direkt zur Verfügung gestellt wird. Zudem wird mit dieser Richtlinie verhindert, dass Werbetreibende die AdWords-Richtlinien umgehen, indem sie Nutzer zu nicht mit unseren Richtlinien übereinstimmendem Content leiten.

Beispiele

Zulässig? Details
Zulässig Zulässig sind Websites, die mit E-Commerce-Plattformen auf anderen Domains verlinkt sind. Beispiel: Ein Online-Shop führt auf eine Drittanbieter-Website, auf der wiederum eine sichere Zahlungsabwicklung ermöglicht wird und die keinen weiteren Online-Shop darstellt.
Nicht zulässig Nicht zulässig sind Websites, die außer Links zu anderen Websites für Nutzer keine oder kaum zusätzliche Funktionalität bzw. keinen eindeutigen Content umfassen.
  • Zu den zusätzlichen Funktionen gehören unter anderem Suchen, Sortieren, Vergleichen, Ranking und Filtern.
  • Zu eindeutigem Content gehören unter anderem Originalerfahrungsberichte von Nutzern und Produktbewertungen.
Beispiel einer zulässigen Website Beispiel einer unzulässigen Website
Nicht zulässig Des Weiteren sind keine Websites gestattet, auf denen bei der Anzeige von Suchergebnissen für Nutzer kontinuierlich eine kleine Anzahl an unterstützten Händlern oder Dienstleistern angegeben und dabei keine zusätzliche Funktionalität bzw. kein individueller Content bereitgestellt wird. Beispiel:
  • Preisvergleichs-Website, auf der Nutzer nur zu einem Online-Händler geleitet werden, ohne dass die Website zusätzliche Funktionen bietet
  • Reisebörsen-Website, auf der Nutzer nur zu einer Hotelkette oder Fluggesellschaft geleitet werden, ohne dass zusätzliche Funktionen angeboten werden

Wie gehe ich vor, wenn meine Website gesperrt wird?

Schritt 1: Lesen Sie die Richtlinien von oben und überprüfen Sie, in welchen Punkten Ihre Website möglicherweise dagegen verstößt. Beachten Sie, dass die Richtlinien auf der gesamten Website eingehalten werden müssen, nicht nur auf der Zielseite Ihrer Anzeige.
  • Sehen Sie sich Ihre Website genau an und sorgen Sie für eine umfassende Online-Erfahrung. Dazu kann gehören, dass der Nutzer während der kompletten Sitzung auf derselben Domain gehalten wird.
  • Bieten Sie in Abhängigkeit von der Branche überwiegend eigenen Content oder eigene Funktionalität an. Dazu kann Folgendes kombiniert werden:
    • Eine Auswahl von Händlern oder Dienstleistern zum Vergleich
    • Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen, die woanders nicht verfügbar sind, beispielsweise originale Nutzerbewertungen und Erfahrungsberichte von Nutzern
    • Erweiterte Website-Funktionalität, wie z. B. Such-, Sortier-, Vergleichs-, Ranking- oder Filterfunktionen
  • Informieren Sie sich anhand der Beispiel-Websites im obigen Abschnitt, wie Sie eine verbotene Website in eine zulässige Website ändern können. Werbetreibende erhalten somit Ideen zur Umgestaltung ihrer Website, damit diese die entsprechenden Richtlinien erfüllt.

Schritt 2: Nachdem Sie die erforderlichen Änderungen an Ihrer Website vorgenommen haben, beantragen Sie über das folgende Kontaktformular eine erneute Überprüfung der Website:
Erneute Überprüfung beantragen

Was geschieht, wenn ich gegen diese Richtlinie verstoße?

  • Ablehnung der Anzeige: Anzeigen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, können abgelehnt werden. Eine abgelehnte Anzeige kann erst wieder geschaltet werden, wenn der Richtlinienverstoß behoben und die Anzeige freigegeben wurde.
  • Deaktivierung der Domain: Google behält sich das Recht vor, Websites zu sperren, die gegen diese Richtlinie verstoßen. Für diese Websites kann dann keine AdWords-Werbung mehr geschaltet werden, bis das Problem behoben wurde.
  • Kontosperrung: Ein Konto wird unter Umständen gesperrt, wenn mehrere Verstöße vorliegen oder ein schwerwiegender Verstoß aufgetreten ist. In diesem Fall wird die Schaltung aller Anzeigen im gesperrten Konto beendet und wir akzeptieren unter Umständen keine weitere Werbung von Ihnen. Zugehörige Konten werden möglicherweise ebenfalls gesperrt und neue Konten werden bei der Einrichtung automatisch gesperrt. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Kontaktinformationen

Bei weiteren Fragen zu dieser Richtlinie können Sie sich über den unten angegebenen Link gerne an uns wenden. Über diesen Link gelangen Sie zu einem Formular, mit dem Sie uns Ihr Problem beschreiben können.
AdWords-Support kontaktieren