Diskriminierung und Gewalt

Wie lautet die Richtlinie?

Bei Google AdWords ist Werbung für Diskriminierung und Gewalt verboten. Dazu zählen die folgenden Beispiele:

  • Anzeigentexte, die sich gegen eine Organisation, Person oder Personengruppe richten
  • Anzeigen und zugehörige Websites, in bzw. auf denen Aussagen gegen eine geschützte Gruppe getroffen werden. Eine geschützte Gruppe kann sich durch Folgendes auszeichnen: Rasse oder ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe, Nationalität, Religion, Behinderung, Geschlecht, Alter, Veteranenstatus, sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität.
  • Versuchte Abänderung geschichtlicher Tatsachen gegen die Interessen einer geschützten Gruppe
  • Werbung für Gewalt gegen sich selbst, gegen andere Personen oder gegen Tiere

Außerdem muss in Anzeigen, die auf Scientology-Inhalte verweisen, klar darauf hingewiesen werden, dass sich die zugehörige Website auf Scientology bezieht. Beispielsweise muss die Anzeige auf "Scientology", "Ron Hubbard" oder "Dianetik" verweisen.

Wir haben diese Richtlinie aufgrund rechtlicher Bestimmungen und zur Gewährleistung einer positiven Nutzererfahrung erstellt. Außerdem soll damit die Google-Marke geschützt werden.

Inwiefern unterscheidet sich diese Richtlinie von Land zu Land?

Zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen gelten in einigen Ländern weitere Einschränkungen. Diese zusätzlichen länderspezifischen Anforderungen finden Sie nachstehend:

Australien

Produkt Zulässig? Details
Konzepte, die die Diskriminierung fördern Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung, die sich gegen sonstige Gruppen mit folgenden Merkmalen wendet, die im australischen Recht anerkannt sind:
  • Politische Meinung
  • Ehestand
  • Familiäre Verantwortlichkeiten oder Familienstand
  • Beschäftigungsstatus
  • HIV- bzw. AIDS-Infizierte
  • Irrelevante Vorstrafen
  • Irrelevante Vorerkrankungen

Frankreich

Produkt Zulässig? Details
Scientology Eingeschränkt Scientology-Anzeigen mit Ausrichtung auf Frankreich sind nicht gestattet, sofern die Zielgruppe Minderjährige beinhaltet. Zudem werden derartige Anzeigen als nicht jugendfrei betrachtet.

Deutschland

Produkt Zulässig? Details
Religiöse Konzepte Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung für Scientology.

Indonesien

Produkt Zulässig? Details
Religiöse Konzepte Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung mit religiösem Inhalt.

Neuseeland

Produkt Zulässig? Details
Konzepte, die die Diskriminierung fördern Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung, die sich gegen sonstige Gruppen mit folgenden Merkmalen wendet, die im neuseeländischen Recht anerkannt sind:
  • Ehestand
  • Familienstand
  • Politischer Status
  • Beschäftigungsstatus

Vietnam

Produkt Zulässig? Details
Religiöse Konzepte Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung mit religiösem Inhalt.

Beispiele

Produkt Zulässig? Details
Sammlerstücke mit nationalsozialistischem Hintergrund Nicht zulässig Nicht zulässig

Google gestattet keine Werbung für Hassgruppierungen oder -organisationen wie den KKK und nationalsozialistische Organisationen oder für Hass- bzw. Diskriminierungsmemorabilien wie KKK-Sammlerstücke oder Sammlerstücke mit nationalsozialistischem Hintergrund.

Förderung von Selbstmord Nicht zulässig Nicht zulässig

Google gestattet keine Werbung für Gewalt gegen sich selbst, gegen andere Personen oder gegen Tiere. Hierzu zählen etwa Selbstmord, Magersucht bzw. Bulimie und Straßenkrawalle.

Revisionistische Ideen Nicht zulässig Nicht zulässig Google gestattet keine Werbung für revisionistische Ideen wie z. B. die Leugnung des Holocaust.
Politische und religiöse Konzepte sowie Aufklärungsanzeigen Zulässig Mit gewissen Beschränkungen zulässig

Google gestattet Werbung folgender Art, sofern es bei ihr nicht um Diskriminierung oder Gewalt geht:

  • Politische Konzepte
  • Religion oder religiöse Organisationen
  • Aufklärungsanzeigen für Verbraucher (positiv oder negativ)
Selbstverteidigung, Jagd und Sportereignisse Zulässig Zulässig

Google gestattet Werbung der nachfolgend beschriebenen Art:

  • Selbstverteidigung
  • Einige Produkte für Jagdausrüstung
  • Sportereignisse wie z. B. Boxkämpfe

Was kann ich tun, wenn meine Anzeige abgelehnt wird?

Wird Ihre Anzeige aufgrund eines Verstoßes gegen diese Richtlinie abgelehnt, lesen Sie folgende Tipps zur Behebung dieses Problems:

Grund der Ablehnung Was bedeutet das? Was kann ich tun?
Diskriminierung und Gewalt In Ihrer Anzeige oder auf Ihrer Website wird für Hass- bzw. Diskriminierungsinhalte geworben.

Entfernen Sie sämtliche Verweise auf Hass- bzw. Diskriminierungsinhalte aus Ihrer Anzeige und von Ihrer Website.

Sobald Sie alle erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, können Sie Ihre Anzeige erneut zur Überprüfung einreichen. Befolgen Sie hierzu die Anleitung im nachstehenden Abschnitt.

Werbung für Gewalt In Ihrer Anzeige oder auf Ihrer Website wird für Gewalt geworben.

Entfernen Sie sämtliche Verweise auf Gewalt aus Ihrer Anzeige und von Ihrer Website.

Sobald Sie alle erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, können Sie Ihre Anzeige erneut zur Überprüfung einreichen. Befolgen Sie hierzu die Anleitung im nachstehenden Abschnitt.

Revisionistische Ideen In Ihrer Anzeige oder auf Ihrer Website wird für revisionistische Ideen geworben.

Entfernen Sie sämtliche Verweise auf revisionistische Ideen aus Ihrer Anzeige und von Ihrer Website.

Sobald Sie alle erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, können Sie Ihre Anzeige erneut zur Überprüfung einreichen. Befolgen Sie hierzu die Anleitung im nachstehenden Abschnitt.

Wie reiche ich meine Anzeige erneut zur Überprüfung ein?

Abgelehnte Anzeigen können Sie erneut zur Überprüfung vorlegen, indem Sie sie bearbeiten und dann speichern. Um eine erneute Ablehnung Ihrer Anzeige zu verhindern, sind vor dem Speichern der Anzeige alle Verweise auf inakzeptable Inhalte zu entfernen.

So bearbeiten Sie Ihre Anzeige:

  1. Melden Sie sich unter https://adwords.google.de in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Rufen Sie in Ihrem Konto den Tab Kampagnen auf und klicken Sie dann auf den Tab Anzeigen.
  3. Setzen Sie zum Bearbeiten der Anzeige einfach den Mauszeiger auf die Tabellenzeile mit der zu bearbeitenden Anzeige. Sie können die Anzeige direkt bearbeiten, indem Sie auf das Stiftsymbol neben der Anzeige klicken.
  4. Klicken Sie nach der Bearbeitung der Anzeige auf Speichern.

Nach dem Ändern und Speichern einer Anzeige wird in der Spalte Status der aktuelle Status angezeigt. Dieser lautet nun nicht mehr "Abgelehnt", sondern "Wird überprüft" oder "Aktiv". Wir überprüfen sämtliche Anzeigen unseres AdWords-Programms so schnell wie möglich. In der Regel geschieht dies innerhalb von drei Werktagen.

Was geschieht, wenn ich gegen diese Richtlinie verstoße?

  • Ablehnung der Anzeige: Anzeigen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, können abgelehnt werden. Eine abgelehnte Anzeige kann erst wieder geschaltet werden, wenn der Richtlinienverstoß behoben und die Anzeige freigegeben wurde.
  • Deaktivierung der Domain: Google behält sich das Recht vor, Websites zu sperren, die gegen diese Richtlinie verstoßen. Für diese Websites kann dann keine AdWords-Werbung mehr geschaltet werden, bis das Problem behoben wurde.
  • Kontosperrung: Ein Konto wird unter Umständen gesperrt, wenn mehrere Verstöße vorliegen oder ein schwerwiegender Verstoß aufgetreten ist. In diesem Fall wird die Schaltung aller Anzeigen im gesperrten Konto beendet und wir akzeptieren unter Umständen keine weitere Werbung von Ihnen. Zugehörige Konten werden möglicherweise ebenfalls gesperrt und neue Konten werden bei der Einrichtung automatisch gesperrt. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Kontaktinformationen

Bei weiteren Fragen zu dieser Richtlinie können Sie sich über den unten angegebenen Link gerne an uns wenden. Dieser Link führt Sie zum Formular "Anzeigenfreigabe und -richtlinien", über das Sie uns Informationen zu Ihrem Problem senden können.

AdWords-Support kontaktierenAdWords-Support kontaktieren