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Conversion-Tracking-Zeiträume

Der Conversion-Tracking-Zeitraum ist die Zeitspanne zwischen einem Klick auf eine Ihrer Anzeigen und einer entsprechenden Conversion, die in AdWords erfasst wird. Bei der Conversion kann es sich beispielsweise um einen Kauf handeln.

In AdWords lässt sich der Conversion-Tracking-Zeitraum für alle erfassten Conversions ändern. Beispiele dafür sind Aktionen auf Webseiten, Import-Aktionen, In-App-Aktionen oder Telefonanrufe.

Vorteile

Mit dem Conversion-Tracking-Zeitraum können Unternehmen das Conversion-Tracking optimal an ihre Anforderungen anpassen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn sich der standardmäßige Conversion-Tracking-Zeitraum von 30 Tagen nicht für den Kaufprozess eignet. Wenn Sie einen längeren Conversion-Tracking-Zeitraum definieren, können Sie in den Attributionsberichten die Keywords sehr früh im Conversion-Pfad sehen.

Beispiel

Angenommen, Sie werben für ein Angebot, das eine Woche lang gültig ist, und potenzielle Kunden müssen dieses Angebot innerhalb einer Woche nach dem Klick auf Ihre Anzeige in Anspruch nehmen. Um diese Conversions zu erfassen, legen Sie einen Conversion-Tracking-Zeitraum von sieben Tagen fest. So erhalten Sie Daten für genau diesen Zeitraum und gewinnen einen besseren Überblick über die erzielten Ergebnisse.

Hierbei werden keine Conversions erfasst, die mehr als sieben Tage nach dem Klick erfolgen. Diese Conversions sind daher nicht in ihren Berichten enthalten. Der Bericht "Zeitintervall" in Attributionsberichten ist ebenfalls auf sieben Tage beschränkt, sodass Sie nicht erkennen können, wie viele durch AdWords unterstützte Conversions in den nachfolgenden sieben Tagen erzielt wurden.

Funktionsweise

Sie können für die einzelnen Conversion-Aktionen unterschiedliche Conversion-Tracking-Zeiträume festlegen. Diese Einstellung erfolgt bei der ersten Einrichtung einer Conversion, der Zeitraum kann aber später jederzeit geändert werden.

Außerdem können Sie den Conversion-Tracking-Zeitraum beliebig oft ändern. Änderungen sind immer für die folgenden Conversions wirksam. Wenn Sie also beispielsweise den auf 30 Tage festgelegten Conversion-Tracking-Zeitraum auf zehn Tage verkürzen, gilt der neue Zeitraum nur für die Conversions, die nach der Änderung erfasst werden.

Beispiel

Hier ist ein Beispiel für einen Conversion-Tracking-Zeitraum unter der Annahme, dass ein Kunde am 1. März auf Ihre Anzeige klickt:

  • 1. März: Der Conversion-Tracking-Zeitraum ist auf 30 Tage eingestellt. Die Conversions werden von jetzt an bis zum 30. März für diesen Klick erfasst.
  • 7. März: Sie ändern den Zeitraum und legen jetzt zehn Tage fest. Alle vor dem 10. März generierten Conversions werden nun für den am 1. März erfolgten Klick erfasst.
  • 16. März: Sie stellen den Zeitraum jetzt auf 20 Tage ein. Eine für diesen Klick am 13. März erfolgte Conversion, die noch nicht für den vorherigen Zeitraum (zehn Tage) erfasst wurde, geht durch die erneute Änderung verloren. Sie kann nicht rückwirkend protokolliert werden. Jedoch werden für den am 1. März erfolgten Klick alle zukünftigen Conversions bis zum 20. März erfasst.

Zeitraum festlegen

Welche Einstellung ist die beste für den Conversion-Tracking-Zeitraum? Der Bericht "Zeitintervall" in Ihren Attributionsberichten enthält die entsprechenden Informationen. Die Daten des Berichts bieten einen guten Überblick über die unterschiedlichen Zeitspannen, die zwischen dem Klick auf eine Anzeige und einer Conversion liegen. Anhand der Daten können Sie einen geeigneten Conversion-Tracking-Zeitraum auswählen.

Beispiel

Angenommen, 75 % der Conversions erfolgen zwischen dem 25. und 30. Tag nach einem Klick. Der von Ihnen festgelegte Zeitraum sollte daher mindestens diese Zeitspanne abdecken, damit der Großteil der Conversions erfasst wird.

Der Bericht "Zeitintervall" spiegelt jedoch nur den zeitlichen Ablauf für Klicks auf Anzeigen in der Google-Suche wider, die zu Conversions führten. Er umfasst keine Zeitintervalle für Conversions, die im Google Displaynetzwerk oder auf Websites anderer Suchnetzwerk-Partner generiert werden.

Auswirkungen auf Attributionsberichte

In den Attributionsberichten wird der Pfad zur Conversion im von Ihnen gewählten Zeitraum wiedergegeben. Daten zu den Conversions nach dem letzten Klick und zu den vorbereiteten Conversions werden in den Attributionsberichten wie folgt wiedergegeben:

  • Es werden nur die Conversions nach dem letzten Klick angezeigt, die in Ihrem festgelegten Conversion-Tracking-Zeitraum liegen.
  • Unabhängig von dem festgelegten Conversion-Tracking-Zeitraum werden die vorbereiteten Conversions immer für einen Zeitraum von 30, 60 und 90 Tagen angezeigt. Der Klick, der zur Conversion geführt hat, muss jedoch im Conversion-Tracking-Zeitraum liegen, damit die Daten für diese Arten von Klicks angezeigt werden.

 

Zeiträume für View-through-Conversions

Sie können auch einen anderen Zeitraum für View-through-Conversions auswählen. Damit legen Sie fest, wie lange die Conversions nach einer Anzeigenimpression erfasst werden.

Wenn Sie beim Erstellen einer neuen Conversion keinen Wert für den Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions angeben, wird standardmäßig ein Tag festgelegt.

Ab dem 29. März 2017 umfasst der standardmäßige Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions (VTCs) nicht mehr 30 Tage, sondern einen Tag. Somit werden nur Conversions, die innerhalb von einem Tag nach einer Anzeigenimpression stattfinden, als View-through-Conversions erfasst. Diese Änderung betrifft neue und bestehende Conversion-Aktionen, für die der standardmäßige Tracking-Zeitraum verwendet wird. Wenn Sie den Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions für eine Conversion-Aktion bereits verkürzt haben, ist diese von dieser Änderung nicht betroffen.

Anleitung

Der Conversion-Tracking-Zeitraum kann bei der Einrichtung einer neuen Conversion festgelegt werden. Wenn Sie ihn zu einem späteren Zeitpunkt ändern möchten, gehen Sie wie folgt vor:

Wählen Sie die AdWords-Oberfläche aus, die Sie derzeit nutzen. Weitere Informationen

Hinweis

  • Sie können den Conversion-Tracking-Zeitraum auf einen beliebigen Wert zwischen 1 und 90 Tagen festlegen. Conversion-Tracking-Zeiträume von mindestens sieben Tagen liefern jedoch die aussagekräftigsten Daten.
  • Wenn Sie den Conversion-Tracking-Zeitraum nicht anpassen, wird auf Conversions ein Standardzeitraum von 30 Tagen angewendet.
  • Mit Smart Bidding-Strategien wie Ziel-CPA, auto-optimiertem CPC oder Ziel-ROAS lassen sich Conversions für jeden ausgewählten Zeitraum erfassen und optimieren.
  • Der Conversion-Tracking-Zeitraum kann für Conversion-Aktionen für App-Installationen nicht bearbeitet werden. Er beträgt immer 30 Tage.
  1. Melden Sie sich unter https://adwords.google.de in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Klicken Sie auf den Tab Tools.
  3. Wählen Sie "Conversions" aus. "Conversions" aus dem Menü auswählen
  4. Suchen Sie die Conversion, für die Sie den Zeitraum ändern möchten.
  5. Klicken Sie in der Spalte "Conversion-Tracking-Zeitraum" auf den momentan für die Conversion festgelegten Zeitraum. Um einen nicht aufgelisteten Zeitraum festzulegen, klicken Sie auf die Option "Benutzerdefiniert" und geben Sie die Anzahl der Tage ein. Sie können je nach Conversion-Quelle einen beliebigen Wert zwischen 1 und 30, 60 oder 90 Tagen festlegen. Zeiträume von mindestens sieben Tagen werden empfohlen, da sie mehr Conversion-Daten liefern.
    • Um den Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions zu ändern, klicken Sie auf den Namen der Conversion und dann auf Einstellungen bearbeiten. Klicken Sie auf "Zeiträume" und verwenden Sie das Drop-down-Menü unter "Tracking-Zeitraum für View-through-Conversions".
  6. Klicken Sie auf Speichern.
     

 

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