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Manuelle CPC-Gebote

 

Bei CPC-Geboten können Sie einen maximalen Preis festlegen, den Sie für einen Klick auf Ihre AdWords-Anzeigen zu zahlen bereit sind. Dieses Gebotsverfahren liefert gute Ergebnisse, da Sie nur für Klicks auf eine Anzeige zahlen.

Denken Sie an Plakatwerbung: Der Preis, den Werbetreibende für Plakatwerbeflächen zahlen, hängt davon ab, wie viele Personen ihre Anzeigen möglicherweise sehen, wenn sie daran vorbeifahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Personen die Anzeige beachten oder nicht.

Bei Anzeigen im Internet ist das anders: Wenn Sie CPC-Gebote in AdWords verwenden, zahlen Sie nur, wenn Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klicken. Wenn 100 Nutzer Ihre Anzeige sehen und drei davon auf die Anzeige klicken, bezahlen Sie für drei Klicks – und nicht für die 97 Nutzer, für die die Anzeige zwar ausgeliefert wurde, die aber nicht darauf geklickt haben.

CPC-Gebote

Für Kampagnen mit CPC-Geboten legen Sie ein maximales CPC-Gebot fest. Dieses Gebot entspricht dem Höchstbetrag, den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind (sofern Sie keine Gebotsanpassungen festlegen und keinen auto-optimierten CPC verwenden).

Beispiel

Sind Sie beispielsweise bereit, für den Besuch eines Nutzers Ihrer Website 0,25 € zu zahlen, können Sie diesen Betrag als maximalen CPC festlegen. Sie zahlen dann maximal 0,25 €, wenn ein Nutzer Ihre Anzeige liest und darauf klickt. Es fallen keine Kosten an, wenn der Nutzer die Anzeige zwar sieht, aber nicht darauf klickt.

Angenommen, Sie erstellen eine Textanzeige und legen das maximale CPC-Gebot von 0,10 € fest. Wenn 500 Nutzer die Anzeige sehen und 23 davon auf die Anzeige klicken, zahlen Sie lediglich für diese 23 Klicks. Das maximale CPC-Gebot betrug 0,10 €. Daher bezahlen Sie nur 23 Klicks x 0,10 €, also 2,30 €.

Häufig bezahlen Sie auch weniger als das maximale CPC-Gebot, da Sie bei AdWords-Auktionen maximal so viel bezahlen, wie erforderlich, um Ihre Anzeigeposition und die mit Ihre Anzeige geschalteten Anzeigenformaten (z. B. Sitelinks) beizubehalten. Wie der tatsächliche CPC ermittelt wird, erfahren Sie im Abschnitt unten. Dort wird aufgezeigt, wie sich die endgültigen Kosten für einen Klick zusammensetzen.

Das Potenzial der automatischen Gebotseinstellung von AdWords

Mit der automatischen Gebotseinstellung wird die Abgabe von Geboten so optimiert, dass Sie Ihre Leistungsziele erreichen können. Conversion-basierte Strategien nutzen Daten, die zum Zeitpunkt der Auktion verfügbar sind, um Gebote für Suchanfragen zu jeder einzelnen Auktion zu optimieren. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Signalen zum Zeitpunkt der Auktion berücksichtigt, unter anderem das Gerät, der Standort, die Tageszeit und das Betriebssystem. So wird der besondere Kontext jeder einzelnen Suche genau erfasst. Weitere Informationen über automatische Gebotseinstellung von AdWords

Die richtige Höhe des CPC-Gebots

Wie können Sie feststellen, welchen CPC Sie festlegen sollen? Sie können dies basierend auf Ihrem Wissen über Ihr Geschäft und dem Wert eines Verkaufs herausfinden. Verkaufen Sie beispielsweise Diamantringe zu einem Preis von 5.000 €, ist Ihnen ein neuer Kunde wahrscheinlich mehr wert, als wenn Sie Schokoladentafeln zu einem Preis von 0,99 € verkaufen würden.

Wenn Sie Ihre gewünschten maximalen CPC-Beträge festgelegt haben, überprüfen Sie, wie viele Klicks Ihre Anzeigen erhalten. Ermitteln Sie darüber hinaus, ob diese Klicks zu Nutzeraktionen auf der Website führen, die für Ihr Unternehmen Wert haben. Berücksichtigen Sie auch, dass sich der Internet-Traffic ständig wandelt. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre CPC-Gebote regelmäßig auswerten.

CPC-Gebote mithilfe von Google-Tools bestimmen

  • Gebotssimulator erstellt Was-wäre-wenn-Szenarien. So erhalten Sie beispielsweise eine Antwort auf die Frage "Wie viele zusätzliche Impressionen hätte ich letzte Woche erzielen können, wenn mein Gebot 0,10 € höher gewesen wäre?"
  • Der Keyword-Planer gibt an, wie häufig nach einigen Keywords gesucht wird, und liefert einen Überblick über die Schätzungen zu den Kosten.
  • Anhand der Gebotsschätzungen für die erste Seite können Sie sehen, wie hoch Ihr Gebot sein muss, damit Ihre Anzeige auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse erscheint.

Mithilfe von Gebotsanpassungen die richtigen Kunden erreichen

Sie können Gebotsanpassungen festlegen, mit denen Sie Ihre maximalen CPC-Gebote für Suchanfragen auf Mobilgeräten oder an bestimmten Standorten erhöhen oder verringern. Falls Ihre Kampagne im Displaynetzwerk geschaltet wird, können Sie auch Gebotsanpassungen für Ausrichtungsmethoden wie Themen oder Placements in Ihrer Anzeigengruppe festlegen, damit Ihre Anzeige für die relevanteste Zielgruppe ausgeliefert wird. Bei den Gebotsanpassungen werden Ihre vorhandenen Gebote als Ausgangspunkt verwendet und Sie können mithilfe der Gebotsanpassungen genauer steuern, wann und wo Ihre Anzeige erscheint.

Endgültige Kosten für einen Klick

Das maximale Ihr maximales CPC-Gebot ist der Betrag, der höchstens für einen Klick berechnet wird. Häufig ist der in Rechnung gestellte Betrag jedoch niedriger – unter Umständen sogar erheblich niedriger. Dieser endgültige Betrag, den Sie für einen Klick zahlen müssen, wird als tatsächlicher CPC bezeichnet.

Der tatsächliche CPC liegt häufig niedriger als der maximal CPC, da Sie bei AdWords-Auktionen maximal so viel bezahlen, wie erforderlich ist, um Ihre Anzeigenposition und die mit Ihrer Anzeige geschalteten Anzeigenformate (z. B. Sitelinks) beizubehalten. Sie zahlen nur so viel, um den Anzeigenrang des Werbetreibenden mit dem nächsthöheren Anzeigenrang (oder den niedrigsten Anzeigenrang für die Schaltung an dieser Position) zu überbieten. Im Video unten finden Sie weitere Informationen zum Anzeigenrang und zum tatsächlichen CPC.

Auswirkungen eines maximalen CPC-Gebots auf Ihren Anzeigenrang

Mit dem Anzeigenrang wird bestimmt, welche Position Ihre Anzeige unter den anderen Anzeigen auf den Suchergebnisseiten im Suchnetzwerk erhält. Im Displaynetzwerk hat der Anzeigenrang dieselbe Schlüsselfunktion für die Positionierung Ihrer Anzeigen. Da der Anzeigenrang ist ein Wert ist, der auf Ihrem maximalen CPC-Gebot und der Qualität Ihrer Anzeige verglichen mit den Anzeigen anderer Werbetreibender basiert, können Sie die Wahrscheinlichkeit zur Auslieferung Ihrer Anzeige steigern, indem Sie das maximale CPC-Gebot erhöhen.

Optionen für das maximale CPC-Gebot

Sie können Ihr maximales CPC-Gebot auf verschiedene Arten anwenden. Angenommen, Sie haben eine Bäckerei und haben eine Anzeigengruppe "Frühstück" mit folgenden Keywords eingerichtet: donuts, croissants und laugenstangen. In diesem Fall können Sie Ihre Gebote beispielsweise wie folgt festlegen:

  • Wenn alle Keywords einer Anzeigengruppe über dasselbe Gebot verfügen sollen, legen Sie ein Standardgebot für die Anzeigengruppe fest. Wenn Sie einen CPC von 1 € festgelegt haben, ist dies das maximale CPC-Gebot, das Sie für die Suche nach Ihren Keywords donuts, croissants oder laugenstangen zahlen. Dieses Gebot gilt auch für Placements, wenn Sie Ihre Anzeige im Displaynetzwerk schalten. Dies ist die einfachste Methode, Ihre CPC-Gebote zu verwalten.
  • Wenn die Keywords einer Anzeigengruppe über unterschiedliche Gebote verfügen sollen, legen Sie Keyword-Gebote fest. Ist Ihnen beispielsweise bekannt, dass Nutzer, die nach laugenstangen suchen, häufig mehr kaufen als Nutzer, die eine Suchanfrage nach croissants ausführen, können Sie 1,25 € für jeden Klick auf laugenstangen und 1 € für jeden Klick auf croissants bieten.
  • Wenn Sie für die Ausrichtungsmethoden im Displaynetzwerk andere Gebote verwenden möchten: Sie können maximale CPC-Gebote für Placements, Themen und andere Ausrichtungsmethoden festlegen. Beispiel: Wenn Sie möchten, dass Ihre Anzeige auf einer Website mit Rezepten für Croissants geschaltet wird, legen Sie für dieses Placement im Displaynetzwerk ein benutzerdefiniertes Gebot fest.
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