Grundlegende Informationen zu Geboten

In AdWords haben Sie mehrere Möglichkeiten, um Gebote für Ihre Anzeigen abzugeben, je nachdem, was für Sie und Ihr Unternehmen wichtig ist. Die meisten Werbetreibenden legen den Schwerpunkt auf Klicks, Impressionen oder Conversions.

Da Sie jetzt mit AdWords werben, haben Sie bestimmt für Ihre Anzeigen eine klares Ziel vor Augen. Als Verkäufer von Kaffee möchten Sie vielleicht erreichen, dass mehr Personen Ihren Onlineshop besuchen. Als Leiter eines Wanderclubs ist Ihre Zielsetzung möglicherweise, dass sich mehr Personen für Ihren Newsletter anmelden. Dies sind nur einige mögliche Beispiele.

Sie können besser entscheiden, wie Sie bieten möchten, wenn Sie Ihr Ziel kennen.

Tipp

AdWords führt jedes Mal, wenn auf einer Suchergebnisseite, Nachrichten-Website, in einem Blog oder auf einer anderen Seite eine Werbefläche verfügbar ist, eine Auktion aus. Bei jeder Auktion wird entschieden, welche AdWords-Anzeigen in diesem Moment in genau dieser Werbefläche geschaltet werden. Mit Ihrem Gebot nehmen Sie an der Auktion teil.

Beim Abgeben von Geboten können Sie sich für einen von drei Schwerpunkten entscheiden: Klicks, Impressionen oder Conversions. Wofür entscheiden Sie sich? Schauen wir uns diese Schwerpunkte genauer an.

Schwerpunkt auf Klicks

Klicks sind ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie als Hauptziel den Traffic für Ihre Website erhöhen möchten. Verwenden Sie die Gebotsoption für Cost-per-Click (CPC), damit für Sie nur Kosten anfallen, wenn eine Person tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt und Ihre Website besucht.

Bei CPC-Geboten haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Automatische Gebotseinstellung

    So lassen sich Gebote am einfachsten abgeben. Legen Sie ein Tagesbudget fest und lassen Sie Ihre CPC-Gebote basierend auf diesem Budget vom AdWords-System anpassen, um die höchstmögliche Anzahl an Klicks zu erzielen.

  • Manuelle Gebotseinstellung

    Sie haben die vollständige Kontrolle über Ihre CPC-Gebote. Bei der manuellen Gebotseinstellung können Sie Gebote auf Anzeigengruppenebene oder für einzelne Keywords oder Anzeigen-Placements festlegen. Sie wissen also stets genau, wie hoch Ihr Gebot für die Klicks ist, die für Sie am wichtigsten sind.

Beispiel

Als Leiter eines Wanderclubs in Bayern möchten Sie einen viel höheren Betrag für Keywords mit direkten Treffern wie "Wandern in Bayern" und einen anderen Betrag für eher allgemeine Keywords wie "Wanderkarten" bieten.

Schwerpunkt auf Impressionen

Anstatt nach der Anzahl von Klicks können Sie auch nach der Anzahl der Anzeigenschaltungen bezahlen, wenn Ihre Kampagne nur auf das Display-Netzwerk ausgerichtet ist. Diese Gebote werden als Cost-per-1000-Impressions-Gebote (CPM-Gebote) bezeichnet, da Sie jeweils für 1000 Schaltungen Ihrer Anzeige zahlen. Sind Sie in erster Linie daran interessiert, Ihren Namen oder Ihr Logo für viele potenzielle Kunden zu präsentieren, ist dies eine clevere Wahl.

Bei CPM-Geboten können Sie, so wie bei der manuellen Gebotseinstellung für CPC-Gebote, die Gebote auf Anzeigengruppenebene oder für einzelne Placements festlegen. CPM-Gebote können nur bei folgenden Kampagnentypen verwendet werden:

  • "Nur Display-Netzwerk – Alle Funktionen"
  • "Nur Display-Netzwerk – Remarketing"

Schwerpunkt auf Conversions

Bei dieser erweiterten Gebotsmethode geben Sie in AdWords an, wie viel Sie für eine Conversion zu zahlen bereit sind. Dies bezeichnet man als CPA (Cost-per-Acquisition). Conversion und Acquisition (Akquisition) werden häufig synonym verwendet und beziehen sich auf eine bestimmte Aktion, die die Nutzer auf Ihrer Website ausführen sollen. Oft handelt es sich hierbei um einen Verkauf, aber auch die Anmeldung für einen E-Mail-Newsletter oder eine andere Aktion kann eine Conversion sein. Sie zahlen zwar für jeden Klick, aber das AdWords-System legt Ihre Gebote automatisch so fest, dass Sie mit dem von Ihnen angegebenen CPA möglichst viele Conversions erzielen.

Zur Verwendung von CPA-Geboten muss unter anderem Conversion-Tracking aktiviert sein. CPA-Gebote eignen sich daher für fortgeschrittene und erfahrene AdWords-Nutzer.

Die nächsten Schritte