Grundlegende Informationen zu Geboten

In AdWords gibt es je nach dem Schwerpunkt Ihres Unternehmens mehrere Möglichkeiten, Gebote für Anzeigen abzugeben. Für die meisten Werbetreibenden sind Klicks, Impressionen, Conversions und Aufrufe für Videoanzeigen am wichtigsten.

Da Sie jetzt mit AdWords werben, haben Sie bestimmt ein klares Ziel für Ihre Anzeigen vor Augen. Wenn Sie Kaffee verkaufen, möchten Sie vielleicht die Zahl ihrer Kunden steigern. Wenn Sie hingegen einen Wanderverein leiten, möchten Sie möglicherweise erreichen, dass sich mehr Personen für Ihren Newsletter anmelden. Dies sind nur einige Beispiele.

Wenn Sie Ihr Ziel kennen, können Sie die richtige Entscheidung bezüglich Ihrer Gebotsstrategie treffen. 

Tipp

Über AdWords wird jedes Mal, wenn auf einer Suchergebnis- oder Nachrichtenseite, in einem Blog oder auf einer anderen Seite eine Werbefläche verfügbar ist, eine Auktion durchgeführt. Bei jeder Auktion wird entschieden, welche AdWords-Anzeigen in diesem Moment in genau dieser Werbefläche geschaltet werden. Mit Ihrem Gebot nehmen Sie an der Auktion teil.

Je nach Kampagnentyp können Sie unterschiedliche Schwerpunkte bei Ihren Geboten setzen: auf Klicks, Impressionen, Conversions, Aufrufe oder Interaktionen. Diese Schwerpunkte werden im Folgenden vorgestellt.

Schwerpunkt auf Klicks (für Such- und Displayanzeigen)

Klicks sind ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie vorrangig die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Website erhöhen möchten. Verwenden Sie die Gebotsoption für Cost-per-Click (CPC), damit für Sie nur Kosten anfallen, wenn eine Person tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt und Ihre Website besucht.

Bei CPC-Geboten haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Automatische Gebotseinstellung

    So lassen sich Gebote am einfachsten abgeben. Legen Sie ein Tagesbudget fest und lassen Sie Ihre CPC-Gebote basierend auf diesem Budget vom AdWords-System anpassen, um die höchstmögliche Anzahl an Klicks zu erzielen.

  • Manuelle Gebotseinstellung

    Sie haben die vollständige Kontrolle über Ihre CPC-Gebote. Bei der manuellen Gebotseinstellung können Sie Gebote auf Anzeigengruppenebene oder für einzelne Keywords oder Anzeigen-Placements festlegen. Sie wissen also stets genau, wie hoch Ihr Gebot für die wichtigsten Klicks ist.

Beispiel

Als Leiter eines Wandervereins im Saarland möchten Sie einen viel höheren Betrag für Keywords mit direkten Treffern wie "wandern saarland" und einen anderen Betrag für allgemeinere Keywords wie "wanderkarten" bieten.

Schwerpunkt auf Impressionen

Anstatt von Klicks können Ihre Gebote auch von der Anzahl der sichtbaren Impressionen Ihrer Anzeigen abhängen, wenn Sie Ihre Kampagne nur auf das Displaynetzwerk ausgerichtet haben. Diese Gebote werden dann als vCPM-Gebote bezeichnet (sichtbarer Cost-per-1000-Impressions). Bei diesen Optionen zahlen Sie jeweils für 1.000 Schaltungen Ihrer Anzeige. Wenn Sie in erster Linie daran interessiert sind, möglichst vielen potenziellen Kunden Ihren Namen oder Ihr Logo zu präsentieren, ist dies eine sinnvolle Strategie. Weitere Informationen zu Active View

Mit vCPM-Geboten wie manuellen CPC-Geboten können Sie Gebote auf Anzeigengruppenebene oder für einzelne Placements abgeben. vCPM-Gebote stehen nur für folgende Kampagnentypen mit Ausrichtung auf das Google-Displaynetzwerk zur Verfügung.

Schwerpunkt auf Conversions (für Such-, Display- und Shopping-Anzeigen)

Bei dieser erweiterten Gebotsmethode geben Sie in AdWords an, wie viel Sie für eine Conversion zu zahlen bereit sind. Dies bezeichnet man als Cost-per-Acquisition, kurz CPA. Conversion und Acquisition (Akquisition) werden häufig synonym verwendet und beziehen sich auf eine bestimmte Aktion, die die Nutzer auf Ihrer Website ausführen sollen. Oft handelt es sich hierbei um einen Verkauf, aber auch die Anmeldung für einen E-Mail-Newsletter oder eine andere Aktion kann eine Conversion darstellen. Sie zahlen zwar für jeden Klick, aber das AdWords-System legt Ihre Gebote automatisch so fest, dass Sie mit dem von Ihnen angegebenen CPA möglichst viele Conversions erzielen.

Bei CPA-Geboten muss unter anderem Conversion-Tracking aktiviert sein. Darum eignen sie sich vor allem für fortgeschrittene und erfahrene AdWords-Nutzer.

Schwerpunkt auf Aufrufen (nur für Videoanzeigen)

Wenn Sie in erster Linie ermitteln möchten, welche Interaktionen Zuschauer durchführen, wo Ihre Videos aufgerufen werden und an welchem Punkt die Nutzer das Interesse verlieren, sollten Sie Cost-per-View-Gebote (CPV-Gebote) verwenden. Bei diesem Gebotstyp zahlen Sie für Videoaufrufe und andere Interaktionen wie Klicks auf Call-to-Action-Overlays (CTA-Overlays), Infokarten und Companion-Banner.

Um ein CPV-Gebot festzulegen, geben Sie beim Einrichten Ihrer TrueView-Videokampagne den Höchstpreis ein, den Sie für einen Aufruf zahlen möchten. Dieses Gebot wird als maximales CPV-Gebot oder einfach "max. CPV" bezeichnet. Es gilt zwar auf Kampagnenebene, aber Sie können dennoch ein CPV-Gebot pro Anzeigenformat festlegen.

Weitere Informationen

War dieser Artikel hilfreich?