Return on Investment (ROI) erhöhen

Da Sie nun Informationen über den ROI, seine Berechnung und seine Bedeutung für Ihr Unternehmen haben, wird in diesem Abschnitt behandelt, wie Sie ihn verbessern können. Im Allgemeinen legen Sie den Schwerpunkt auf eine Verbesserung Ihres Conversion-Potenzials, indem Sie die richtigen Kunden für Ihr Unternehmen ansprechen. Nachfolgend werden einige grundlegende Strategien behandelt und spezifische Tipps zu Keywords, Anzeigentext sowie Geboten und Budgets gegeben.

Grundlegende Strategien zur Verbesserung des ROI

Möglicherweise haben Sie festgestellt, dass ein relativ großer Prozentsatz an Besuchern auf Ihre Anzeige geklickt, anschließend aber keine von Ihnen gewünschte Aktion ausgeführt hat. In diesem Fall können Sie mit den folgenden Schritten Ihre Conversion-Rate und Ihren ROI verbessern:

  1. Verwenden Sie eine Zielseite, die für Ihre Anzeige relevant ist.

    Wenn Kunden auf Ihre Anzeige klicken, erwarten sie, dass sie zu einer Website gelangen, die schwerpunktmäßig genau die Produkte, Angebote oder Informationen beinhaltet, die in Ihrer Anzeige beschrieben werden. Sollten die Kunden nicht direkt finden, was in der Anzeige versprochen wird, werden sie Ihre Website höchstwahrscheinlich wieder verlassen, ohne einen Kauf abgeschlossen oder Ihre Dienstleistung in Anspruch genommen zu haben. Die in Ihrem Anzeigentext beworbenen Angebote und Rabatte sollten daher auf Ihrer Zielseite zu finden sein. Weitere Tipps zur Zielseite

  2. Stellen Sie sicher, dass die Nutzer leicht auf Ihrer Website navigieren können.

    Überprüfen Sie den Gesamtaufbau Ihrer Website, das Layout und die Funktionalität. Falls die Navigation zu kompliziert ist, bleiben die Nutzer wahrscheinlich nicht lange und kaufen nichts ein.

  3. Verwenden Sie relevante Keywords und einen relevanten Anzeigentext.

    Unter Umständen verwenden Sie relativ allgemeine Keywords und einen allgemeinen Anzeigentext. In diesem Fall erwarten Nutzer auf Ihrer Website möglicherweise Angebote und Informationen, die Sie gar nicht zur Verfügung stellen. Sie sollten ausgewählte Keywords und Anzeigentexte für Suchanfragen festlegen, die für Ihre Produkte oder Dienstleistungen relevant sind. Weitere Informationen zum Erstellen zielgerichteter Anzeigen und Keywords

  4. Passen Sie Ihre Gebote an.

    Entscheidend ist bei jedem Keyword der Wert, den es im Vergleich zu den verursachten Kosten generiert. Erhöhen Sie das Gebot für Keywords mit guter Leistung, um die Präsenz zu steigern und mehr Zugriffe zu erhalten. Verringern Sie die Gebote für nicht profitable Keywords, um Ihre Kosten zu senken, oder löschen Sie diese Keywords eventuell sogar. Informieren Sie sich, wie Sie Gebote strategisch einsetzen und Gebotsanpassungen festlegen.

  5. Fügen Sie erfolgreiche Websites als Placements hinzu.

    Rufen Sie Ihren Bericht zum Anzeigen-Placement ab, um die Placements zu finden, bei denen Ihre Anzeigen die meisten Klicks erzielen. Falls Ihre Anzeige auf einer bestimmten Website besonders viele Conversions verzeichnet, können Sie diese Website Ihrer Anzeigengruppe als Placement mit einem höheren Placement-Gebot hinzufügen, damit die Anzeige auf dieser Website öfter geschaltet wird.

Tipps zu Keywords

Beispiel

Falls Sie Kameras verkaufen, jedoch keine Unterwasserkameras im Sortiment haben, fügen Sie das ausschließende Keyword Unterwasser hinzu, damit Ihre Anzeige für Nutzer, die nach Unterwasserkameras suchen, nicht geschaltet wird. Da die Nutzer ein Produkt suchen, das von Ihnen nicht angeboten wird, werden sie wahrscheinlich keinen Kauf bei Ihnen tätigen. Durch ausschließende Keywords werden unerwünschte Impressionen herausgefiltert. Dadurch erreichen Sie leichter potenzielle Kunden, senken Ihre Kosten und steigern den Return on Investment.

Mit ausschließenden Keywords können Sie bestimmte Suchanfragen aus verschiedenen Gründen herausfiltern:

Die Liste mit ausschließenden Keywords sollte möglichst umfassend sein. Falls Sie ganz auf ausschließende Keywords verzichten, werden Ihre Anzeigen möglicherweise bei Kunden geschaltet, die nicht an Ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind. Achten Sie jedoch darauf, dass keines Ihrer ausschließenden Keywords mit Ihren regulären Keywords identisch ist, da dies dazu führt, dass Ihre Anzeige nicht geschaltet wird.

Beachten Sie jedoch, dass die übertriebene Verwendung von ausschließenden Keywords zu einer starken Eingrenzung Ihrer Zielgruppe führen kann. Überprüfen Sie daher alle potenziellen Keywords, auch die ausschließenden Keywords, sorgfältig, bevor Sie sie zu Ihrem Konto hinzufügen.

Schraubenschlüssel Tool: Das Keyword-Tool und der Bericht "Suchbegriffe" sind zwei hervorragende Methoden, um potenzielle ausschließende Keywords für Ihre Anzeigengruppe zu ermitteln.

Informieren Sie sich darüber, wie Sie ausschließende Keywords hinzufügen oder bearbeiten können.

Nutzen Sie die folgenden grundlegenden Tools, um den Optimierungsbedarf Ihrer Keywords zu ermitteln. Optimieren oder ersetzen Sie Keywords mit niedriger Leistung durch relevantere Alternativen.

  1. Ausschließende Keywords verwenden, um unerwünschte Klicks zu vermeiden

    Ausschließende Keywords sind ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Keyword-Liste. Ausschließende Keywords verhindern, dass Ihre Anzeige geschaltet wird, wenn von Ihnen angegebene Wörter oder Wortgruppen in der Suchanfrage eines Nutzers vorkommen.

    • Verschiedene Produkte oder Dienstleistungen herausfiltern: Ein Immobilienmakler, der auf den Verkauf von Häusern spezialisiert ist, möchte unter Umständen nicht nur die ausschließenden Keywords Miete und mieten in die Liste aufnehmen, sondern mithilfe des Keyword-Tools auch Ideen für Keyword-Varianten wie Mietzins und Vermietung suchen, um diese als ausschließende Keywords hinzuzufügen.
    • Nicht relevante Suchanfragen herausfiltern: Ein Werbetreibender stellt möglicherweise fest, dass eines seiner Produkte den gleichen Namen trägt wie eine Musikband. In diesem Fall wäre es ratsam, ausschließende Keywords wie Musik, Band, Konzert, Ticket, Liedtext, Album, MP3 sowie die Pluralformen dieser Wörter in die Liste aufzunehmen.
    • Nicht ernsthaft interessierte Käufer herausfiltern: Ein Verkäufer von Digitalkameras möchte Suchanfragen von Nutzern herausfiltern, die sich noch in der Informationsphase und nicht bereits in der Kaufphase befinden. In diesem Fall kann er ausschließende Keywords wie Bewertung, Beurteilung, Einstufung, vergleichen, vergleichsweise, Vergleich und die Pluralformen dieser Wörter in die Liste aufnehmen.
  2. Identische Keywords löschen

    Ihr Konto sollte keine identischen Keywords enthalten. Google schaltet nur eine Anzeige pro Werbetreibendem und Keyword. Aus diesem Grund sind identische Keywords in verschiedenen Anzeigengruppen oder Kampagnen nicht erforderlich.

    Achten Sie deshalb darauf, dass Sie ein bestimmtes Keyword sowie die jeweiligen Varianten bei einem weitgehend passenden Keyword nur einmal in Ihrem Konto verwenden. Die weitgehend passenden Keywords rotes Auto und Auto rot sind beispielsweise identische Keywords und konkurrieren miteinander um die Anzeigenschaltung. Da das Keyword mit der besseren Leistung häufiger eine Anzeigenschaltung auslöst, löschen Sie das identische Keyword mit der schlechteren Leistung.

    Informieren Sie sich darüber, wie Sie identische Keywords suchen.

  3. Optimieren Sie leistungsschwache Keywords.

    Ihre Keywords müssen regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie eine gute Leistung und einen guten ROI erzielen. Ein Keyword, das sich nicht direkt auf Ihr Unternehmen, Ihre Website und Ihren Anzeigentext bezieht, löst irrelevante Impressionen und Klicks aus, die wahrscheinlich nicht zu den gewünschten Aktionen wie einem Kauf oder einer Anmeldung führen.

    Darüber hinaus beeinträchtigen irrelevante Keywords Ihre Anzeigenposition und folglich die Gesamtleistung Ihrer Kampagne. Nachfolgend werden einige Hauptmesswerte vorgestellt, mit denen die Leistung eines Keywords analysiert werden kann:

    • Klickrate: Durch Überprüfung der Klickrate (Click-through-Rate - CTR) können Sie sofort die Effektivität einer Kampagne ermitteln und feststellen, wie oft Nutzer, die Ihre Anzeige sehen, darauf klicken. Eine Klickrate unter 1 % weist in der Regel darauf hin, dass Ihre Anzeigen nicht auf eine relevante Zielgruppe ausgerichtet sind. Ist die Klickrate Ihrer Meinung nach zu niedrig, empfehlen wir eine Optimierung Ihres Kontos anhand unserer Optimierungstipps.
    • Gebote für die erste Seite: Sie können die Effektivität einer keywordbezogenen Kampagne auch durch Überprüfen der entsprechenden Gebotsschätzungen für die erste Seite bewerten. Niedrige Gebotsschätzungen deuten auf eine gute Anzeigenleistung hin, während hohe Gebotsschätzungen bedeuten können, dass Ihre Anzeigen durch eine Optimierung an Relevanz gewinnen können.
    • ROI: Zur Messung Ihres Return on Investment für Werbung sind Daten von Tools wie dem kostenlosen Conversion-Tracking-Tool oder Google Analytics erforderlich.
    • Keyword-Diagnose: Mithilfe einer Keyword-Diagnose erhalten Sie ausführliche Informationen über den Qualitätsfaktor jedes einzelnen Keywords sowie Tipps zur Optimierung. Zur Diagnose Ihrer Keywords bewegen Sie den Mauszeiger auf dem Tab "Keywords" über das Infofeldsymbol neben dem Status eines Keywords. Daraufhin wird ein Infofeld angezeigt. Sie können auch im Drop-down-Menü Weitere Aktionen die Option Keywords diagnostizieren auswählen, um mehrere Keywords gleichzeitig zu diagnostizieren und Parameter für die Diagnose festzulegen. Weitere Informationen zur Keyword-Diagnose
    • Conversion-Tracking: Das Conversion-Tracking von AdWords bietet eine effektive Möglichkeit, die Ergebnisse Ihrer Kampagne zu analysieren. Mithilfe von Conversion-Tracking können Sie genau ermitteln, welche Klicks und Keywords zu Käufen oder anderen gewünschten Aktionen führen.
Tipps zum Anzeigentext
  1. Fügen Sie Ihren Anzeigen einen Call-to-Action hinzu, der Conversions fördert.

    Fügen Sie Ihren Anzeigen möglichst ein starkes Call-to-Action-Verb wie "kaufen," "verkaufen" oder "anmelden" hinzu, um potenziellen Kunden mitzuteilen, was sie auf Ihrer Website erwarten können. Calls-to-Action wie "Jetzt kaufen!", "Melden Sie sich noch heute an" oder "Einfach online bestellen" veranlassen Kunden, die gewünschte Aktion auf Ihrer Zielseite auszuführen.

    Ein eindeutiger Call-to-Action ist besonders wichtig, wenn Ihr Ziel in der Maximierung des ROI besteht. Leiten Sie Kunden zu einer Aktion an, sobald sie Ihre Website aufgerufen haben (z. B. "Kaufen Sie Ihrer Mutter Blumen"). Dadurch erscheint Ihre Anzeige entscheidungsrelevant und verleiht Kunden einen Einblick, was sie mit einem Besuch Ihrer Website erreichen können. Der Call-to-Action sollte die Aktion widerspiegeln, die Sie als Conversion betrachten. Hierbei kann es sich um eine Anmeldung, eine Bitte um weitere Informationen oder einen tatsächlichen Kauf handeln.

  2. Zahlungszyklus

    Zur Maximierung Ihres ROI sollten Sie sich die Phasen des Kaufzyklus vergegenwärtigen, in denen sich ein Kunde befinden kann: die Markenbekanntheitsphase, die Informations- und Vergleichsphase oder die Kaufphase.

    Verwenden Sie Keywords, um den ernsthaft interessierten Käufer vom Online-Schaufensterbummler zu trennen. Kunden, die Suchbegriffe wie "Erfahrungsberichte" oder "Bewertungen" verwenden, befinden sich vermutlich noch in der Informationsphase und tätigen wahrscheinlich noch keinen Kauf. Wenn Sie sich den Kaufzyklus für Ihr bestimmtes Produkt oder Ihre Dienstleistung vergegenwärtigen, können Sie solche Kunden herausfiltern, indem Sie diese Begriffe als ausschließende Keywords festlegen. Ernsthaft interessierte Käufer erreichen Sie mit Keywords, die auf Conversions bezogene Wörter wie "kaufen", "einkaufen" oder "bestellen" enthalten.

    Der Anzeigentext unterstützt Sie ebenfalls dabei, Kunden in der gewünschten Phase zu erreichen. Call-to-Action-Wortgruppen wie "Jetzt kaufen! " und "Einfach online bestellen" ermutigen Kunden, die gewünschte Aktion auf Ihrer Zielseite auszuführen. Der Call-to-Action sollte die Aktion widerspiegeln, die Sie als Conversion betrachten. Hierbei kann es sich um eine Anmeldung, eine Bitte um weitere Informationen oder einen tatsächlichen Kauf handeln. Durch auf Conversions bezogene Calls-to-Action wird die richtige Erwartung bei Kunden in den verschiedenen Phasen des Kaufzyklus geweckt. Wenn Ihre Anzeige beispielsweise eine Call-to-Action-Wortgruppe wie "Jetzt mit 10 % Rabatt kaufen," enthält, vermeiden Sie es, für Klicks von Kunden zu zahlen, die nicht am Kauf Ihres Produkts interessiert sind.

Tipps zu Geboten und Budgets

Nachfolgend sind einige wesentliche Vorteile des Tools angeführt:

Hinweis

Das Conversion-Optimierungstool kann verwendet werden, sofern Conversion-Tracking eingerichtet ist und Ihre Kampagne in den letzten 30 Tagen mindestens 15 Conversions erzielt hat.

  1. Experimentieren Sie mit Geboten und Budgets, um zu ermitteln, was am besten funktioniert.

    Probieren Sie verschiedene Gebotsbeträge und Budgets aus und messen Sie, wie effektiv die Änderung ist. Testen Sie Gebote auf Rentabilität und ROI und Budgets im Hinblick auf die Anzeigenpräsenz.

    Wir empfehlen Ihnen, Ihre Gebote in kleinen Einzelschritten anzupassen und dann abzuwarten, bis für die Keywords mit den neuen Einstellungen statistische Conversion-Daten sowie Leistungsdaten angesammelt wurden. Warten Sie zwischen den einzelnen Änderungsschritten einige Tage, sodass Sie genügend Leistungsdaten sammeln können, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Darüber hinaus steigen und fallen Ihre täglichen Kosten, Gewinne und Umsätze mit den regelmäßigen Schwankungen des Suchvolumens. Daher sollten Sie diese Beträge regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihre Kampagnen kontinuierlich effektiv sind.

    Tipp

    Informieren Sie sich, wie Sie Gebotsanpassungen festlegen und so besser steuern können, wann und wo Ihre Anzeige erscheint.

    Durch Ausprobieren und Messen finden Sie den idealen Bereich, in dem Sie Ihre Werbeziele am effektivsten erreichen.

  2. Weisen Sie Ihr Budget leistungsabhängig zu.

    Ein wichtiger Aspekt der Budgetierung besteht darin, sicherzustellen, dass Sie angemessene Budgets für jede Kampagne zur Verfügung haben. Anzeigen mit Keywords, die profitabel sind, sollten möglichst oft geschaltet werden. Dazu muss das Budget der Kampagne hoch genug sein, sodass die Kampagne nicht durch das Budget eingeschränkt wird.

    Wenn Sie möchten, dass bestimmte Keywords zu maximalen Zugriffszahlen führen, stellen Sie sicher, dass diese Keywords Kampagnen zugeordnet sind, deren tägliche Ausgaben nicht regelmäßig das zugehörige Tagesbudget erreichen oder überschreiten. Falls das Budget Ihrer Kampagne häufig ausgeschöpft wird, ist es möglich, dass die Schaltung Ihrer Anzeigen nur von Keywords mit vielen Zugriffen ausgelöst wird. Eventuell gibt es andere Keywords, die profitabler wären.

    Versuchen Sie, Ihre Produkte oder Dienstleistungen mit Prioritäten zu versehen und jeder Kampagne ein der Priorität entsprechendes Budget zuzuweisen. Wenn Ihr Gesamtbudget für Werbung beschränkt ist, suchen Sie nach Kampagnen, deren Budget nicht aufgebraucht wird oder die nicht das gewünschte Conversion-Volumen erbringen. Weisen Sie dann das überschüssige Budget leistungsstärkeren Kampagnen zu, die durch ihr Budget eingeschränkt werden. Bei einer Kampagne, die durch ihr Budget nicht eingeschränkt wird, d. h. die ihr Budget nicht ständig ausschöpft, bringt die Zuweisung eines höheren Budgets nur einen geringen oder überhaupt keinen Vorteil.

  3. Passen Sie Ihre Keyword-Gebote an.

    Anhand von Conversion-Daten können Sie erkennen, wie profitabel Ihre Keywords mit den aktuellen Geboten sind, und ermitteln, welche Keywords mit geänderten Geboten erfolgreicher sein könnten.

    Erhöhen Sie die maximalen Cost-per-Click-Gebote (CPC) für gewinnbringende Keywords, die beispielsweise eine hohe Conversion-Rate und niedrige Kosten aufweisen. Damit steigen zwar die Kosten, jedoch wird eventuell die Anzeigenposition verbessert und eine stärkere Präsenz Ihrer Anzeigen ermöglicht. Dadurch haben Sie die Chance, eine höhere Conversion-Rate und somit einen höheren ROI zu erzielen. In anderen Fällen kann es sinnvoll sein, das Gebot für ein Keyword zu senken, auch wenn das Keyword rentabel ist. Bei einer Senkung des Gebots verringern Sie den durchschnittlich zu zahlenden Betrag. Dadurch kann sich die Gewinnspanne für dieses Keyword erhöhen.

    Für weniger gewinnbringende Keywords, die beispielsweise eine niedrige Conversion-Rate und hohe Kosten aufweisen, reduzieren Sie die Gebote, um Ihre Kosten zu senken. Durch ein niedrigeres Gebot wird die durchschnittliche Position für ein Keyword üblicherweise verringert. Dies führt im Allgemeinen zu einer Reduzierung der erhaltenen Impressionen und Klicks und damit der anfallenden Kosten. Diese Strategie kann nicht nur den ROI von leistungsschwachen Keywords verbessern, sondern macht unter Umständen auch Budgetmittel frei, die dann für Keywords mit besserer Leistung eingesetzt werden können.

    Informieren Sie sich, wie Sie Ihre Gebote ändern und Gebotsanpassungen festlegen können.

  4. Verwenden Sie das Conversion-Optimierungstool, um mehr Conversions zu geringeren Kosten zu erzielen.

    Schraubenschlüssel Tool: Verwenden Sie das Conversion-Optimierungstool, um mehr Conversions zu geringeren Kosten zu erzielen. Das Tool verwendet Conversion-Tracking-Daten, um mehr Conversions wie Käufe, Leads und Anmeldungen zu niedrigeren Kosten zu erzielen. Sie legen den maximalen Cost-per-Acquisition (CPA) für einen Verkauf oder einen Lead fest und das Tool passt Ihre CPC-Gebote so an, dass Sie so viele profitable Klicks wie möglich erhalten.

    • Steigerung des ROI: Das Conversion-Optimierungstool bietet eine Echtzeitschätzung darüber, welche Klicks wahrscheinlich zu einer Conversion führen, und zielt darauf ab, nur Budget für profitable Klicks zu investieren. So können Sie nicht profitable Ausgaben minimieren und Ihre Investition für Keywords, die Ergebnisse erzielen, maximieren.
    • Zeitersparnis: Das Conversion-Optimierungstool passt gegebenenfalls CPC-Gebote bei Anzeigenauktionen sowohl in Such- als auch in Display-Netzwerken automatisch so an, dass Ihr ROI optimiert wird. Dadurch bleibt Ihnen mehr Zeit für strategischere Maßnahmen wie das Optimieren von Kampagnen oder das Analysieren der Effektivität Ihrer Website.
    • Kostenlos: Andere Tools zur Gebotsverwaltung können teuer sein und monatlich anfallende Kosten beinhalten. Das Conversion-Optimierungstool ist in Verbindung mit AdWords kostenlos und einfach einzurichten. Wechseln Sie zur Seite mit den Gebotsoptionen Ihrer Kampagne, wählen Sie das maximale CPA-Gebot und aktivieren Sie die Funktion.
  5. Anzeigenplanungstool verwenden, um Gebote im Tagesverlauf automatisch anzupassen

    Schraubenschlüssel Tool: Die Anzeigenplanung umfasst eine erweiterte Einstellung, mit der Sie die Preisfestlegung in Bezug auf Ihre Anzeigen für bestimmte Zeiträume ändern können. Verwenden Sie die Anzeigenplanung als Gebotsanpassungsfunktion, um folgende Aktionen automatisch auszuführen:

    • Erhöhung Ihrer CPC-Gebote um einen bestimmten Prozentsatz an Tagen oder zu Tageszeiten, die für Sie am profitabelsten sind. Falls Sie beispielsweise feststellen, dass Ihre Anzeigen vor 12:00 Uhr die besten Ergebnisse erzielen, können Sie Ihre Gebote für diesen Zeitraum erhöhen, um mehr Impressionen und Klicks zu erzielen.
    • Senkung Ihrer CPC-Gebote an Tagen oder zu Tageszeiten, an denen durch eine hohe Anzeigenposition keine profitablen Klicks erzielt werden

Beispiel

Sie können Ihr CPC-Gebot zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr um 50 % erhöhen und im Gebotsfeld 150 % auswählen, wenn dies bekanntermaßen die Spitzenzeit darstellt, in der Kunden Ihrer Zielgruppe nach Ihrem Produkt suchen und zum Abschluss einer Conversion neigen. Verringern Sie Ihr Gebot zwischen 17:00 Uhr und 9:00 Uhr um 30 % und wählen Sie 70 % im Gebotsfeld aus, wenn Sie feststellen, dass der Traffic oder ROI in diesem Zeitraum abfällt.

Um bei Verwendung der erweiterten Anzeigenplanung fundiertere Entscheidungen für Gebote zu treffen, nutzen Sie die Daten Ihrer AdWords-Berichte, des Conversion-Trackings und des Conversion-Optimierungstools.

Weitere Informationen zur Einrichtung des Gebotsanpassungsmodus für die Anzeigenplanung