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Videoanzeigenformate in der Anzeigengalerie

Die Anzeigengalerie in AdWords ist ein kostenloses Tool zur Anzeigenerstellung und enthält verschiedene Vorlagen unterschiedlicher Kategorien wie z. B. Videoanzeigen. Dieses Tool benötigen Sie zum Erstellen von Videoanzeigen, wenn Sie eine der folgenden Gebotsoptionen verwenden: Cost-per-Click (CPC), Cost-per-1000-Impressions (CPM) oder Cost-per-View (CPV).

Lesen Sie diesen Hilfeartikel, bevor Sie Anzeigen erstellen und schalten. Sie erfahren, welche Videoformate verfügbar sind und wie sie funktionieren:

  • Videoanzeigenformate in der Anzeigengalerie
  • Websites, auf denen diese Formate geschaltet werden können, und anfallende Kosten
  • Informationen zur Überwachung der Leistung Ihrer Videoanzeigen

Tipp

Sie können Videoanzeigen auch mit AdWords für Videos erstellen. Weitere Informationen zur den Vorteilen und Unterschieden der beiden Tools

Unterschiede zwischen ähnlichen Videoformaten in der Anzeigengalerie

Mit denselben Tools können verschiedene Videoformate erstellt werden, die ähnlich funktionieren. Die folgende zusammenfassende Darstellung der Unterschiede zwischen den Formaten und der Tools, mit denen Sie die Anzeigen erstellen können, macht die verschiedenen Optionen für Videoanzeigen verständlicher.

In-Stream-Videoanzeigen auf YouTube und anderen Websites im Google Displaynetzwerk

Herkömmliche In-Stream-Anzeigen können bis zu 30 Sekunden dauern. Werbespots mit einer Dauer von 16 bis 30 Sekunden können nur bei Videos geschaltet werden, die mindestens 10 Minuten lang sind. Werbespots, die maximal 15 Sekunden dauern, können bei längeren Videos sowie bei kürzeren Clips geschaltet werden.

Für TrueView In-Stream-Anzeigen gibt es keine vorgegebene Dauer. Nutzer können das Video nach der 5-Sekunden-Markierung überspringen. Dabei fallen für Sie nur Kosten an, wenn der Nutzer das Video vollständig oder länger als 30 Sekunden ansieht – je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt.

Für Partnerwebsites im Google Displaynetzwerk gelten dieselben Richtlinien wie bei YouTube. Auf einigen Partnerwebsites werden jedoch längere Videos unterstützt.

Vorlage für In-Video-Standbildanzeigen (Overlay)

Diese Anzeigen werden neben gestreamten Videoinhalten von Premiumpartnern und Nutzern auf YouTube oder im Google Displaynetzwerk geschaltet. Es wird zwischen zwei Versionen unterschieden: Standbild und interaktives Flash-Overlay. Das statische Bildformat ist verfügbar, wenn Sie in der Anzeigengalerie die Kategorie Video verwenden. Das Flash-Overlay-Format steht nur einer begrenzten Anzahl von Werbetreibenden zur Verfügung.

So funktioniert’s

  • Die Anzeigen werden in einem Onlinevideostream geschaltet, sobald der Video-Publisher sich für die Schaltung entscheidet. Die jeweilige Anzeige nimmt die unteren 20 % des Abspielbereichs des Videostreams ein. Pro Videostream wird immer nur eine Anzeige an dieser Stelle geschaltet.
  • Der Nutzer kann die Anzeige während der Wiedergabe des Videos aus- und einblenden. Zudem wird sie nach einigen Sekunden automatisch minimiert.
  • Wenn der Nutzer auf das Overlay klickt, wird je nach Anzeigenformat eines der folgenden Ereignisse ausgelöst: Eine Videoanzeige bzw. eine interaktive Flash-Anzeige (begrenzte Verfügbarkeit) wird im Videoplayer abgespielt oder es wird ein neues Browserfenster mit der Zielseite der Anzeige geöffnet. Die Anzeigen sind mit dem Hinweis Google Anzeigen versehen.

Demoseite für In-Video-Standbildanzeigen (Overlay) aufrufen

Vorlagen für TrueView In-Stream-Anzeigen

Mithilfe dieser Formate können Sie Videoanzeigen in online gestreamten Videos platzieren. Ihre Anzeige kann in beliebten Inhalten auf YouTube (z. B. bei TV-Sendungen und Filmen in voller Länge sowie vor Clips auf Partnerwebsites) und auf Videowebsites im Google Displaynetzwerk geschaltet werden, z. B. auf TMZ.com, About.com und 5min.com (in den USA).

Wenn Sie das Hauptaugenmerk darauf richten, Ihre Marke bekannter zu machen, sind In-Stream-Anzeigen die richtige Wahl. Nutzer verbringen nahezu ein Drittel der Zeit im Internet mit dem Betrachten von Videos. Mit AdWords können Sie Ihre Anzeigen genau auf bestimmte Inhalte ausrichten, ohne sie in Sets zusammenfassen zu müssen. Außerdem erhalten Sie ausführliche Berichte mit präzisen Informationen dazu, wo Ihre Anzeigen geschaltet wurden und wie die Nutzer damit interagiert haben.

Funktionsweise

In der Anzeigengalerie stehen zwei Vorlagen für In-Stream-Anzeigen zur Verfügung:

  • In-Stream-Anzeige: Videoanzeige in Publisher-Videos, die 15 oder 30 Sekunden dauert
  • Überspringbare In-Stream-Anzeige: In-Stream-Anzeige in Publisher-Videos, die vom Nutzer übersprungen werden kann. Diese Vorlage ist nur eingeschränkt verfügbar.

Wenn ein Onlinevideo auf einer Website im Google Displaynetzwerk präsentiert wird, wird für die Nutzer automatisch vor, während oder nach diesem Onlinevideo ein In-Stream-Video wiedergegeben, je nachdem, wo der Publisher Anzeigen in seinen Videoinhalten schalten möchte. Das Video nimmt bei der Wiedergabe den gesamten Bereich der ursprünglichen Videofläche ein.

Die Anzeige dauert maximal 60 Sekunden, wobei Publisher die Wiedergabe des Anzeigeninhalts auch auf maximal 15 Sekunden begrenzen können. In-Stream-Anzeigen können nicht übersprungen werden.

Wenn ein Betrachter während der Wiedergabe auf die Anzeige klickt, wird die Zielseite der Anzeige automatisch in einem neuen Browser-Tab oder -fenster aufgerufen.

Vorteile der gemeinsamen Nutzung von In-Stream-Kampagnen und TV-Werbekampagnen

Auch wenn Sie bereits eine TV-Kampagne einsetzen, sollten Sie weiterhin Onlinewerbung schalten. In-Stream-Videoanzeigen und TV-Werbung ergänzen sich hervorragend. Vorteile der Kombination beider Werbestrategien:

  • Auswertung: Ermitteln Sie mithilfe von Conversion-Messwerten und Informationen zum Nutzerverhalten, wie effektiv Ihre Anzeige ist.
  • Flexibilität: Einer Nielsen IAG-Studie aus dem Jahr 2010 zufolge wird mit umfunktionierten TV-Anzeigen online eine gute Leistung erzielt. Oftmals sind diese Anzeigen sogar effektiver als eigens für das Web erstellte Videoanzeigen (bezieht sich nur auf die USA).
  • Markenwirkung: Einer aktuellen Nielsen-Studie zufolge ist Onlinevideowerbung im Hinblick auf Markenerinnerung, Erinnerung an die Werbebotschaft und Beliebtheit leistungsstärker als TV-Werbung. Das Unternehmen fand heraus, dass Onlinevideoanzeigen Nutzern im Allgemeinen zu 65 % in Erinnerung bleiben. Dieser Anteil liegt um etwa 40 % höher als bei TV-Anzeigen (bezieht sich nur auf die USA).
  • Zuschauerinteresse: Einer Studie der Arbeitsgruppe OVEC (Online Video Engagement Consortium) aus dem Jahr 2009 zufolge sind Zuschauer einer Online-TV-Sendung um 28 % aufmerksamer als Zuschauer einer Live-TV-Sendung (bezieht sich nur auf die USA).
Abrechnung

Sie können Gebote entweder auf CPM-Basis (Cost-per-1000-Impressions) oder auf CPC-Basis (Cost-per-Click) festlegen:

  • CPC: Sie bezahlen nur für Klicks von Nutzern, die während der Wiedergabe der Videoanzeige Ihre Zielseite aufrufen, nicht für jede einzelne Wiedergabe Ihres Videos.
  • CPM: Sobald die Anzeige wiedergegeben wird, werden Ihnen Kosten in Rechnung gestellt. Der CPM-Mindestbetrag für Videowebsites von Partnern im Google Displaynetzwerk wird von jedem Publisher individuell festgelegt und variiert daher. Dieser Mindestbetrag gilt zudem speziell für die USA und variiert unter Umständen je nach Markt.

Companion-Banner: Wenn Sie diese Banneranzeigen gemeinsam mit In-Stream-Anzeigen einsetzen, fallen keine zusätzlichen Kosten an. Nicht alle Videowebsites im Google Displaynetzwerk unterstützen Companion-Anzeigen. Werden solche Anzeigen unterstützt, fallen keine Kosten dafür an und die Schaltung wird in Verbindung mit der zugehörigen Videoanzeige als eine einzige Impression gewertet.

Vorlage für erweiterbare Videoanzeigen

Erweiterbare Videoanzeigen werden auf Websites im Google Displaynetzwerk geschaltet. Klickt ein Nutzer auf eine erweiterbare Anzeige, wird diese maximiert und nimmt je nach Format die doppelte Breite oder Höhe ein. Erweiterbare Anzeigen fördern die Interaktion mit interessierten Nutzern, da die Präsenz der Anzeige auf der Seite erhöht wird.

Folgende Anzeigengrößen werden für erweiterbare Vorlagen unterstützt:

  • 120 x 600
  • 468 x 60
  • 728 x 90
  • 300 x 250
  • 160 x 600
  • 336 x 280

Wenn ein Nutzer auf die Anzeige klickt, um diese zu maximieren, entstehen keine Kosten für Sie. Ruft der Nutzer hingegen die Zielseite auf, nachdem er auf die maximierte Anzeige geklickt hat, fallen Kosten an.

Das Erweitern einer Anzeige wird in Berichten als "Interaktion" aufgeführt. So können Sie verfolgen, wie die Nutzer mit Ihren Anzeigen interagieren.

Weitere Informationen

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