Berechnung der Kosten in AdWords

  • Mit AdWords haben Sie Ihre Werbekosten stets unter Kontrolle.
  • Der Anzeigenrang muss eine bestimmte Höhe erreichen, damit Ihre Anzeigen geschaltet werden. Einen Mindestbetrag gibt es allerdings nicht. Stattdessen legen Sie ein durchschnittliches Tagesbudget fest und entscheiden, wofür Sie Ihr Geld ausgeben.

Gebotsstrategie anhand der festgelegten Ziele auswählen

Für jede Suchanfrage auf Google findet in AdWords eine Auktion statt. Dabei werden die Anzeigen, die auf den Suchergebnisseiten geschaltet werden, und deren Rang auf der Seite ermittelt. Außerdem wird festgestellt, ob überhaupt Anzeigen ausgeliefert werden. Damit Ihre Anzeigen an dieser Auktion teilnehmen können, müssen Sie zunächst auswählen, wie Sie Ihre Gebote abgeben möchten. Entscheiden Sie sich für eine Gebotsstrategie, die Ihren Zielen entspricht, das heißt, ob Sie den Schwerpunkt auf Klicks, Impressionen oder Conversions legen möchten.

Click on ad Fokus auf Anzeigenklicks

Diese Gebote werden als CPC-Gebot (Cost-per-Click) bezeichnet. Wenn Sie die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Website erhöhen möchten, sollten Sie CPC-Gebote verwenden.
Several ads Fokus auf sichtbare Impressionen oder auf die Häufigkeit der Anzeigenschaltung an einer sichtbaren Stelle

Diese Gebotsstrategie wird als sichtbarer CPM oder vCPM bezeichnet. Sie wird empfohlen, wenn die Bekanntheit einer Marke gesteigert werden soll. vCPM-Gebote sind nur für Displaynetzwerk-Kampagnen verfügbar.
Fokus auf Conversions oder eine bestimmte Aktion auf Ihrer Website, die Besucher nach dem Klicken auf Ihre Anzeige ausführen

Diese Gebotsstrategie wird als CPA-Gebot (Cost-per-Acquisition) bezeichnet. CPA-Gebote sollten erfahrene AdWords-Werbetreibende verwenden, die mehr Conversions wie Käufe oder Anmeldungen erzielen möchten.

AdWords-Grundlagen
Auktionen: Über Auktionen legt Google fest, welche Anzeigen geschaltet werden und in welcher Reihenfolge.

Es stehen drei Gebotsstrategien zur Verfügung. Im folgenden Abschnitt finden Sie weitere Informationen zur Auswahl der richtigen Gebotsstrategie.

Gebotsstrategie auswählen

Die meisten AdWords-Nutzer beginnen mit der grundlegenden CPC-Gebotsstrategie, bei der die Kosten anhand der Anzahl der Klicks auf Anzeigen ermittelt werden.

Wenn Sie die CPC-Gebotsstrategie verwenden, richtet sich der pro Klick in Rechnung gestellte Betrag zum Teil nach dem im Konto festgelegten maximalen Cost-per-Click-Gebot, kurz "maximales CPC-Gebot" genannt. Dieses Gebot entspricht dem Höchstbetrag, den Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind (sofern Sie keine Gebotsanpassungen festlegen und keinen auto-optimierten CPC verwenden). Tatsächlich bezahlen Sie höchstens den Betrag, der mindestens nötig ist, um Ihre Anzeigenposition und die mit Ihrer Anzeige geschalteten Anzeigenformate beizubehalten. Hierbei sind alle Servicegebühren eingeschlossen, die möglicherweise für Kampagnen im Displaynetzwerk anfallen. Häufig liegen die Kosten unter dem maximalen Gebot. Der Betrag, den Sie letztendlich bezahlen, wird tatsächlicher Cost-per-Click genannt.

Beispiel

Sie haben ein maximales CPC-Gebot in Höhe von 1 € für Ihre Anzeigen festgelegt. Somit bezahlen Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige höchstens 1 €, es sei denn Sie verwenden die automatische Gebotseinstellung.

Kosten kontrollieren

Sie haben mehrere Möglichkeiten zur Kostenkontrolle.

Tagesbudget zur Kontrolle der Kosten festlegen
Hinweis: Die Videoanleitungen sind auf dem neuesten Stand, zeigen jedoch nicht das aktuelle AdWords-Design.

Mit dem Tagesbudget legen Sie fest, welchen Betrag Sie im Durchschnitt pro Tag für jede Kampagne in Ihrem Konto ausgeben möchten. Die Höhe des Budgets bestimmen Sie selbst und Sie können diesen Betrag jederzeit ändern.

Wenn Sie Ihr maximales CPC-Gebot festlegen, bedeutet dies, dass die Kosten, die Ihnen für einen Klick auf Ihre Anzeige in einer bestimmten Auktion in Rechnung gestellt werden, auch unter diesem Höchstbetrag liegen können. Daher ist es wahrscheinlich, dass sich der für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlende Betrag, der tatsächliche CPC, von Auktion zu Auktion unterscheidet. Auch wenn der tatsächliche CPC variieren kann, sind die täglich anfallenden Klickkosten durch das Tagesbudget begrenzt.

Google kann an einem Tag bis zu 20 % mehr Klicks gewähren, als in Ihrem Tagesbudget festgelegt ist. Dies wird als Mehrauslieferung bezeichnet. Durch sie werden Tage ausgeglichen, an denen wenige Zugriffe erzielt und Anzeigen nicht so häufig geschaltet werden. Sie bezahlen pro Abrechnungszeitraum jedoch nie mehr als die durchschnittliche Anzahl von Tagen eines Monats (30,4) multipliziert mit Ihrem Tagesbudget.

Beispiel

Wenn das Budget für Ihre Kampagne über einen ganzen Monat hinweg 10 € pro Tag beträgt, werden Ihnen für diese Kampagne im betreffenden Monat höchstens 304 € (10 € x 30,4 durchschnittliche Anzahl der Tage pro Monat) in Rechnung gestellt. Aufgrund der Mehrauslieferung können die Kosten an Tagen mit höherem oder niedrigeren Traffic daher über bzw. unter dem Tagesbudget von 10 € liegen.

Gebote optimieren

Bei der CPC-Gebotsstrategie legen Sie ein maximales CPC-Gebot für Ihre Anzeigen fest. Sie können den Gebotsbetrag jederzeit senken. Dies kann jedoch dazu führen, dass Ihre Anzeigen weiter unten auf der ersten Suchergebnisseite geschaltet werden, unter statt über den Suchergebnissen zu sehen sind oder von der ersten Suchergebnisseite entfernt werden. Grundsätzlich kann eine Anzeige bei einem höheren maximalen CPC-Gebot auch weiter oben auf der Seite geschaltet werden.

Tipp

Mit der automatischen Gebotseinstellung können Sie Ihre Gebotsabgabe automatisieren. Sie legen ein Tagesbudget fest und das AdWords-System unterstützt Sie bei der Anpassung Ihrer CPC-Gebote, damit Sie die höchstmögliche Anzahl von Klicks innerhalb Ihres Budgets erzielen.

Investitionen optimal nutzen

Google verwendet den Qualitätsfaktor als Messwert. Er ist eine Schätzung dafür, wie relevant Ihre Anzeigen und Keywords sowie Ihre Zielseite für den Nutzer sind, der Ihre Anzeige sieht. Ein höherer Qualitätsfaktor führt normalerweise zu niedrigeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition.

Wie kann der Qualitätsfaktor gesteigert werden? Wählen Sie hochwertige Keywords aus und erstellen Sie relevante Anzeigen. Für den Einstieg sollten Sie die die folgenden Tipps beachten:

  • Wählen Sie Keywords aus, die den Begriffen oder Wortgruppen entsprechen, mit denen Ihre Kunden Ihre Produkte oder Dienstleistungen beschreiben würden. Hochwertige, relevante Keywords können dazu beitragen, potenzielle Kunden im richtigen Moment anzusprechen.
  • Erstellen Sie Anzeigen, die für Ihre Keywords und Ihre beworbenen Produkte oder Dienstleistungen relevant sind. Relevante Anzeigen werden meist an einer höheren Position geschaltet und erzielen daher oftmals mehr Klicks sowie eine bessere Leistung.

Beispiel

Ihr maximales CPC-Gebot beträgt 2 €. Das maximale CPC-Gebot Ihres Mitbewerbers beträgt hingegen 3 €, die Qualität seiner Anzeigen ist jedoch unterdurchschnittlich. Aufgrund der höheren Qualität Ihrer Anzeigen kann Ihre Anzeige trotz des niedrigeren Gebots an einer höheren Position auf der Seite geschaltet werden.

AdWords-Grundlagen
Relevanz: Auswirkungen der Anzeigenqualität auf Kosten und Leistung
Kosten und Zahlungsverlauf aufrufen

Im "Transaktionsverlauf" für die Abrechnung Ihres AdWords-Kontos finden Sie Ihre Zahlungsinformationen. Hier können Sie täglich anfallende Werbekosten, Zahlungsdetails und vieles mehr ansehen. Weitere Informationen zu Kosten und zum Zahlungsverlauf

Tipp

Der Keyword-Planer unterstützt Sie beim Festlegen von Geboten und Budgets. Mit diesem kostenlosen AdWords-Tool können Sie Traffic-Schätzungen wie erwartete Klicks aufrufen und sich ansehen, welche Leistung bei einem bestimmten Gebot und Budget von einer Keyword-Liste zu erwarten ist. Die Schätzungen des Keyword-Planers beziehen sich nur auf das Suchnetzwerk.

Wenn Sie Fragen haben wenden Sie sich an uns. Wir helfen Ihnen gern.

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