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Wenn Sie in den USA, im Vereinigten Königreich oder in Irland Anzeigen bei Suchanfragen schalten möchten, die sich auf die Durchführung von Abtreibungen beziehen, müssen Sie eine Zertifizierung beantragen – entweder als Werbetreibender, der Abtreibungen anbietet, oder als einer, der keine Abtreibungen anbietet. Ohne diese Zertifizierung dürfen Sie keine derartigen Anzeigen schalten.
Themen in diesem Artikel
Anforderungen
Anforderungen an Werbetreibende, die Abtreibungen anbieten
Sie gelten als Anbieter von Abtreibungen vor Ort, wenn Sie Schwangerschaftsabbrüche in Ihren eigenen Räumlichkeiten durchführen.
Beispiele: Krankenhäuser, Kliniken (sowohl nicht spezialisierte Kliniken als auch Abtreibungskliniken) und Arztpraxen, in denen Abtreibungen durchgeführt oder Abtreibungspillen ausgegeben werden
Nur für Werbetreibende in den USA: Als zertifizierte Versandapotheken gelten Anbieter von Mitteln zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch oder von Abtreibungspillen, die nicht in den eigenen Räumlichkeiten ausgegeben werden. Dazu gehören beispielsweise Anbieter, die Abtreibungspillen nach einer telemedizinischen Beratung per Post versenden dürfen. In diesem Fall müssen Sie einen Antrag stellen und gemäß den Anforderungen an Dienstleistungen im Zusammenhang mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gemäß der Richtlinie Gesundheit und Medizin von Google zertifiziert werden. Sie können die Zertifizierung hier beantragen.
Anforderungen an Werbetreibende, die keine Abtreibungen anbieten
Als Werbetreibender, der keine Abtreibungen anbietet, gilt, wer keine Schwangerschaftsabbrüche in den eigenen Räumlichkeiten durchführt.
Beispiele: Organisationen, die Schwangerschaftstests, Ultraschalluntersuchungen, Abtreibungsberatung, allgemeine Informationen zum Thema Abtreibung oder Überweisungen für Abtreibungen anbieten oder andere Leistungen für Schwangere erbringen, aber keine Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für die Zwecke dieser Antrags- und Offenlegungspflicht kann dies auch Werbetreibende umfassen, die nicht für Dienstleistungen in Zusammenhang mit Abtreibungen werben, sondern beispielsweise für Bücher zu Abtreibung oder für bestimmte Standpunkte zu diesem Thema.
Je nach Ihrer Zertifizierung wird in Ihren Suchanzeigen mit Bezug zu Abtreibung automatisch eine der folgenden Offenlegungen eingeblendet: „Führt Abtreibungen durch“ oder „Führt keine Abtreibungen durch“. Diese Offenlegungen sind in allen Suchanzeigenformaten zu sehen, damit Nutzer besser entscheiden können, welche Werbung für sie relevant ist.
Bei Google sind für Anzeigen mit Bezug zu Abtreibungen noch andere Einschränkungen zu beachten. Weitere Informationen
Antrag stellen
Wenn Sie Anzeigen bei Suchanfragen mit Bezug zu Abtreibung schalten möchten, müssen Sie eine entsprechende Zertifizierung beantragen.
Im Rahmen des Antragsverfahrens geben Sie an, ob Ihre Organisation Abtreibungen durchführt. Nach der Überprüfung werden Sie zertifiziert – entweder als Werbetreibender, der Abtreibungen anbietet, oder als einer, der keine Abtreibungen anbietet. Nach der Zertifizierung können Sie sofort Anzeigen bei Suchanfragen schalten, die sich auf die Durchführung von Abtreibungen beziehen. Die entsprechende Offenlegung wird automatisch in Ihren Suchanzeigen eingeblendet.
Die Genehmigung kann jederzeit widerrufen werden, wenn Ihr Konto die Anforderungen nicht mehr erfüllt. Darüber hinaus ist es gemäß der Google Ads-Richtlinie Falschdarstellung nicht gestattet, Informationen über die beworbene Organisation und ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verbergen oder unrichtig darzustellen. Dies kann zur Sperrung des Kontos führen. Außerdem stellt die Angabe falscher Informationen im Rahmen unserer Überprüfungsverfahren einen Verstoß gegen die Richtlinie „Umgehung von Systemen“ dar. Auch dies kann die Sperrung des Kontos zur Folge haben.
Informationen zu den Folgen von Richtlinienverstößen