Gesundheit: Suchthilfe (April 2018)

Im Mai 2018 aktualisiert Google die Richtlinie Gesundheit und Medizin, um die Werbung für Suchthilfe einzuschränken. Diese Richtlinie gilt weltweit für alle Konten, durch die Suchthilfe beworben wird.

Beispiele für Suchthilfe, die durch diese neue Richtlinie eingeschränkt wird:

  • Anbieter klinischer Behandlung von Drogensucht, darunter stationäre, ambulante und Heimprogramme
  • Suchthilfe, darunter sogenannte Sober Homes und Organisationen für gegenseitige Hilfe
  • Lead-Generierer und Vermittlungsagenturen für Suchthilfe
  • Krisenhotlines für Drogen- und Alkoholabhängige

Außerhalb der Vereinigten Staaten sind Anzeigen für Suchthilfe derzeit nicht zulässig. 

In den Vereinigten Staaten müssen Werbetreibende von LegitScript als Anbieter von Suchthilfe zertifiziert sein, bevor sie mithilfe von Google Ads Werbung machen dürfen. Nicht alle Anbieter von Suchthilfe können von LegitScript zertifiziert werden. Beispiele hierfür sind sogenannte Sober Homes und Vermittlungsagenturen. Diese dürfen nicht auf Google für Suchthilfe werben. LegitScript berechnet für die Verarbeitung von Bewerbungen und die Überwachung von Bewerbern eine Gebühr. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese jedoch erlassen werden. Auf der Website von LegitScript erhalten Sie weitere Informationen und haben die Möglichkeit, eine Zertifizierung zu beantragen. 

US-amerikanische Werbetreibende, die von LegitScript zertifiziert sind, müssen auch von Google zertifiziert werden, bevor sie Werbung machen dürfen. Das entsprechende Antragsformular wird im Juli veröffentlicht. Dann können Werbetreibende eine Zertifizierung beantragen.

(Veröffentlicht im April 2018)

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