Bei Google stehen die Nutzerinnen und Nutzer schon immer im Mittelpunkt. Dazu gehört auch, dass wir keine personenbezogenen Daten verkaufen. Wir bieten Nutzerinnen und Nutzern über Mein Anzeigen-Center, Mein Konto und diverse andere Funktionen Transparenz und Kontrolle rund um die Werbeanzeigen, die sie sehen. Gemäß unserer Richtlinie zu personalisierten Anzeigen verwenden wir zur Personalisierung von Anzeigen niemals vertrauliche Informationen, z. B. zu Gesundheit, ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Darüber hinaus engagieren wir uns in Initiativen wie der Coalition for Better Ads, der Google News Initiative und ads.txt, um ein funktionierendes und nachhaltiges Werbeumfeld zu schaffen.
Wir bei Google setzen uns für Datenschutzgesetze zur Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer ein. Im Mai 2018 haben wir mehrere Neuerungen eingeführt, um Publisherinnen und Publisher bei der Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu unterstützen.
Heute bauen wir auf diesen Funktionen auf und bieten eine eingeschränkte Datenverarbeitung an, die wie unten dargelegt funktioniert. So möchten wir Publisherinnen und Publisher bei der Einhaltung der Datenschutzgesetze der US-Bundesstaaten unterstützen.
Bestimmungen für Dienstanbieter
Google hat seine Datenschutzbestimmungen bereits gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für Europa angepasst. Außerdem haben wir die Bestimmungen für Dienstanbieter aktualisiert, die ab dem 1. Januar 2023 ergänzend zu den bisherigen Datenschutzbestimmungen gelten. Bei Kundinnen und Kunden mit Onlineverträgen und aktualisierten Plattformvereinbarungen werden die Datenschutzbestimmungen der bestehenden Verträge um die Bestimmungen des Dienstanbieters erweitert. Für solche Kundinnen und Kunden sind keine Maßnahmen Ihrerseits erforderlich, um die Bestimmungen für Dienstanbieter in Ihren Vertrag aufzunehmen.
Einstellungen für Werbepartner
Mit der Einstellung „Werbepartner überprüfen“ (in den Einstellungen unter „Verordnungen von US-Bundesstaaten“ unter „Datenschutz und Mitteilungen“) können Sie auswählen, welche Drittkäuferinnen und Drittkäufer Anzeigen für berechtigte Nutzerinnen und Nutzer in den entsprechenden US-Bundesstaaten ausliefern dürfen.
Eingeschränkte Datenverarbeitung für US-Bundesstaaten mit entsprechenden Datenschutzgesetzen aktivieren
Publisher können die eingeschränkte Datenverarbeitung für Traffic in US-Bundesstaaten und jeder Region weltweit konfigurieren. Wenn ein solches Signal vorhanden ist, liefert AdSense keine Anzeigen aus, die auf früherem Nutzerverhalten basieren. Außerdem wird eine Anfrage für nicht personalisierte Anzeigen an die Bieter gesendet. Publisher haben mehrere Möglichkeiten, um die eingeschränkte Datenverarbeitung zu aktivieren:
1. Plattform zur Einwilligungsverwaltung
Viele Publisher verwenden eine Plattform zur Einwilligungsverwaltung (CMP), z. B. Google CMP, eine CMP eines Drittanbieters oder eine interne CMP, um ihren Werbepartnern je nach Art der Einwilligung der Nutzer die entsprechenden Einwilligungssignale der Global Privacy Platform (GPP) zu senden. Weitere Informationen zur GPP
Publisher können auch den Datenschutz-String für die USA von IAB Tech Lab verwenden, um die eingeschränkte Datenverarbeitung bei Bedarf anzuwenden. Wir empfehlen Publishern jedoch die Migration zum GPP-String.
Die Lösung zur Einwilligungsverwaltung von Google bietet über den Tab „Datenschutz und Mitteilungen“ optionale Mitteilungsfunktionen.
2. Publisher-Anzeigen-Tags
Publisher können die eingeschränkte Datenverarbeitung über GPT und asynchrone Anzeigen-Tags von AdSense/Ad Exchange auf Anfragenbasis auch nur für bestimmte Nutzer aktivieren. Das kann nützlich sein, wenn Sie einen Link mit dem Text „Meine personenbezogenen Daten sollen nicht verkauft werden“ präsentieren möchten. Für die Nutzer, die widersprechen, können Sie entscheiden, dass durch die Weitergabe dieses Signals die rechtlichen Verpflichtungen erfüllt sind.