Ab dem 25. August 2025 werden bestimmte Funktionen von AdSense für Suchergebnisseiten (AFS) eingeschränkt. Ausschlaggebend hierfür ist der Status des betreffenden Kontos innerhalb des Suchnetzwerks. Account Manager können Inhabern von Konten ohne Beanstandungen Einladungen zum Aktivieren der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung senden.
Welche Funktionen werden als Funktionen mit Zugriffsbeschränkung eingestuft?
- Funktionen von Blöcken für ähnliche Suchanfragen
- Mehr als 5 vorgeschlagene Suchbegriffe ausliefern
- Mehrere Anzeigenblöcke auf einer Seite ausliefern
- Von Partnern bereitgestellte Begriffe ausliefern
- Anpassungen des Designs von Blöcken für ähnliche Suchanfragen
- Stileinstellungen für Höhe und Breite
- Schriftart-Einstellungen
- Symboleinstellungen
- Zugriff auf mehr als 500 Meldeverfahren
- Zugriff auf Berechtigungen für Klick-Tracking (neue Funktion)
Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen unten.
Wer kommt infrage?
Damit Konten Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Sie haben über die AdSense-Benutzeroberfläche Zugriff auf AdSense für Suchergebnisseiten.
- Sie wenden sich an den Google AdSense-Account Manager, um den Zugriff zu bestätigen oder anzufordern.
Verwarnungen
Sie erhalten eine Verwarnung und Ihr Konto verliert die Berechtigung, Funktionen mit Zugriffsbeschränkung zu verwenden, wenn wir Folgendes feststellen:
- Zehn (10) Richtlinienverstöße bei Funktionen mit Zugriffsbeschränkung oder
- Einen einzelnen Richtlinienverstoß bei diesen Funktionen, der als schwerwiegend betrachtet wird
Weitere Informationen dazu, welche Richtlinienverstöße infrage kommen und wie „schwerwiegend“ definiert wird, finden Sie unter Richtlinienverstöße bei Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Verwarnungen erteilen
Ein qualifizierter Publisher erhält die erste Verwarnung
Das Konto wird für 90 Tage auf den Status „Probezeit“ herabgestuft. Konten mit dem Status „Probezeit“ behalten den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung. Wenn innerhalb dieser 90 Tage eine weitere Verwarnung eingeht, wird das Konto auf „Widerrufen“ gesetzt. Konten mit dem Status „Widerrufen“ verlieren dauerhaft den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Wenn innerhalb dieser 90 Tage keine weiteren Verwarnungen eingehen, wird das Konto wieder als „Qualifiziert“ eingestuft und die Funktionen mit Zugriffsbeschränkung werden reaktiviert.
Ein qualifizierter Publisher erhält innerhalb von zwei Jahren die zweite Verwarnung
Das Konto wird für 90 Tage auf den Status „Eingeschränkt“ herabgestuft. Konten mit dem Status „Eingeschränkt“ haben keinen Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung. Wenn innerhalb dieser 90 Tage eine weitere Verwarnung eingeht, wird das Konto auf „Widerrufen“ gesetzt. Konten mit dem Status „Widerrufen“ verlieren dauerhaft den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Wenn innerhalb dieser 90 Tage keine weiteren Verwarnungen eingehen, wird das Konto wieder als „Qualifiziert“ eingestuft und die Funktionen mit Zugriffsbeschränkung werden reaktiviert.
Ein qualifizierter Publisher erhält innerhalb von zwei Jahren die dritte Verwarnung
Das Konto wird auf den Status „Widerrufen“ herabgestuft. Konten mit dem Status „Widerrufen“ verlieren dauerhaft den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Verwarnungen entfernen
Wenn nach der letzten Verwarnung ein volles Jahr lang keine Verwarnungen mehr dokumentiert werden, werden alle vorhandenen Verwarnungen aus dem Konto entfernt und die Anzahl der Verwarnungen wird auf null zurückgesetzt. Bei Konten mit dem Status „Widerrufen“ für Funktionen mit Zugriffsbeschränkung können Verwarnungen nicht aufgehoben werden.
FAQs
Welche Richtlinienverstöße kommen für Verwarnungen zu Funktionen mit Zugriffsbeschränkung infrage?
Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinienverstöße bei Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Wie stuft Google einen „schwerwiegenden“ Richtlinienverstoß ein?
Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinienverstöße bei Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Wo finde ich meinen aktuellen Status hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung?
Ihr Status hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung wird nach dem Starten in AdSense angezeigt. Bei Fragen zu Ihrem Status wenden Sie sich bitte an Ihren Account Manager.
Werden bei der Freigabe der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung am 25. August 2025 frühere oder bestehende Richtlinienverstöße berücksichtigt? Kann ein Konto mit einer Verwarnung beginnen?
- Richtlinienverstöße, gegen die vor dem 25. August 2025 erfolgreich Einspruch eingelegt und die aus einem Konto entfernt wurden, werden nicht auf den Status hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung angerechnet.
- Am 25. August 2025 überprüft Google alle AdSense für Suchergebnisseiten-Konten. Dies kann sich bei allen Konten mit aktiven Richtlinienverstößen auf den Status hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung auswirken.
- Wenn ein Konto beispielsweise noch mindestens zehn aktive Richtlinienverstöße aufweist oder einer dieser Verstöße als schwerwiegend eingestuft wird, beginnt das Konto mit einer Verwarnung und erhält den Status „Probezeit“ hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
Was ist der Rückschauzeitraum für die zehn Richtlinienverstöße, die auf eine Verwarnung angerechnet werden?
Der Rückschauzeitraum beträgt 180 Tage. Da die neue Regelung am 25. August in Kraft tritt, beginnt der Rückschauzeitraum an diesem Tag. So werden z. B. am 15. Oktober nur Verstöße gezählt, die zwischen dem 25. August und dem 15. Oktober im Konto festgestellt wurden.
Im Rahmen einer schrittweisen Einführung wird der Rückschauzeitraum jedoch auf 90 Tage begrenzt. Sechs Monate nach dem Inkrafttreten der Regelung (25. Februar 2026) wird dieser Zeitraum wieder auf 180 Tage zurückgesetzt.
Gelten die Kriterien für die Berechtigung, Funktionen mit Zugriffsbeschränkung zu verwenden, für alle AFS-Konten?
Ja.
Gelten die Verwarnungen auf Property-Code-Ebene oder auf AdSense-Kontoebene?
Verwarnungen gelten auf AdSense-Kontoebene.
Kann ich Einspruch gegen Verwarnungen einlegen?
- Sie können keinen direkten Einspruch gegen eine Verwarnung hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung einlegen. Sie können jedoch über das standardmäßige Einspruchsverfahren in der Richtlinienübersicht Einspruch gegen die Richtlinienverstöße einlegen, die zu Ihrem Verwarnungsstatus geführt haben.
- Wenn ein Einspruch erfolgreich ist, weil Google bestätigt, dass ein Richtlinienverstoß nicht stattgefunden hat, wird der zugehörige Verstoß aus Ihrem Eintrag für die Funktionen mit Zugriffsbeschränkung entfernt. Wenn diese Entfernung bedeutet, dass eine Verwarnung unberechtigt war, wird sie ebenfalls zurückgenommen und der Status Ihres Kontos hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung wird aktualisiert.
- Wenn ein Einspruch jedoch erfolgreich ist, weil der Verstoß behoben wurde (und nicht widerlegt), ändert sich der Verwarnungsstatus Ihres Kontos hinsichtlich der Funktionen mit Zugriffsbeschränkung nicht.
- Dasselbe gilt für schwerwiegende Verwarnungen.
Kann mein Kontomanager in meinem Namen Einspruch gegen Verstöße, Verwarnungen oder den Kontostatus einlegen?
- Nein, Google Account Manager können nicht im Namen von Publishern Einspruch einlegen.
- Publisher können über das standardmäßige Einspruchsverfahren in der Richtlinienübersicht Einspruch gegen einzelne Richtlinienverstöße einlegen. Gegen Verwarnungen und den Kontostatus kann kein Einspruch eingelegt werden.
Wie sieht mein Block für ähnliche Suchanfragen aus, wenn ich nicht den Status „Qualifiziert“ habe?
„Probezeit“
- Keine Auswirkung. Konten mit dem Status „Probezeit“ behalten den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
„Nicht qualifiziert“, „Eingeschränkt“ oder „Widerrufen“
- Funktionen für Blöcke für ähnliche Suchanfragen
- Es werden maximal fünf (5) vorgeschlagene Suchanfragen zurückgegeben.
- Pro Seite wird nur ein (1) Block für ähnliche Suchanfragen ausgeliefert.
- Es werden nur von Google generierte Begriffe ausgeliefert.
- Anpassungen, die der Publisher im AdSense-Design-Editor vornimmt, werden für Folgendes unverändert ausgeliefert:
- Vorlage
- Hintergrundfarbe
- Farben für Links, Anzeigenblöcke, Anzeigenseparatoren und Schriftarten
- Schriftfamilie
- Rahmenradius
- Anzeigenblocktitel
- Publisher-Anpassungen werden unverändert ausgeliefert, wenn sie folgende Kriterien einhalten:
- Oberer und unterer Rand des Link-Containers (maximal 2 Pixel)
- Ränder des Link-Containers (maximal 1 px)
- Höhe des Anzeigenseparators (maximal 1 px)
- Alle anderen Anpassungen von Publishern werden zugunsten der standardmäßigen Stilwerte für Folgendes ignoriert:
- Stileinstellungen für Höhe und Breite (Ränder, Abstände, Rahmen und Größe)
- Schrifteinstellungen (Größe, Höhe und Hervorhebung)
- Symboleinstellungen
- Symbolfarben (standardmäßig Schriftfarbe)
- Spalteneinstellungen
Wenn ein Konto den Status „Qualifiziert“ erhält, werden alle Einstellungen für die Funktionen mit Zugriffsbeschränkung reaktiviert.
Welche Auswirkungen hat es auf meine Meldeverfahren, wenn ich nicht den Status „Qualifiziert“ habe?
„Probezeit“
- Keine Auswirkung. Konten mit dem Status „Probezeit“ behalten den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung.
„Nicht qualifiziert“, „Eingeschränkt“ oder „Widerrufen“
- Alle vorhandenen Verfahren werden aus dem Konto entfernt und 500 neue Verfahren werden erstellt.
- Google benennt neu erstellte Verfahren mit einer Nummer (1, 2, 3 usw. bis 500).
Wenn ein Konto den Status „Qualifiziert“ erhält, wird die ursprüngliche Anzahl der Meldeverfahren wiederhergestellt.
Was ist Klick-Tracking?
Publisher können Klick-Tracking verwenden, um die Anzeigeninteraktionen zu erfassen. Wenn Publisher eine oder mehrere URLs in die AFS-Tags einfügen, können sie Daten zu Anzeigenklicks erfassen. Mit dieser Funktion können Publisher auch feststellen, auf welche Anzeigenblock-ID und/oder -Position geklickt wurde. So können sie die Anzeigenleistung über ihre eigenen Systeme analysieren. Weitere Informationen finden Sie im Implementierungsleitfaden für benutzerdefinierte Suchanzeigen.
Der Status meines Kontos wurde in „Widerrufen“ geändert. Wie kann ich die Funktionen mit Zugriffsbeschränkung wieder nutzen? Kann ich später noch einmal ein neues AdSense-Konto beantragen?
- Konten mit dem Status „Widerrufen“ verlieren dauerhaft den Zugriff auf Funktionen mit Zugriffsbeschränkung und können nicht mehr den Status „Qualifiziert“ erhalten.
- Inhaber von Konten mit dem Status „Widerrufen“ können weiterhin auf ihr AFS-Konto zugreifen und es verwenden, da ihr Konto nicht gekündigt wurde. Gemäß den AdSense-Nutzungsbedingungen ist es jedoch nicht zulässig, mehrere AdSense-Konten pro Unternehmen zu verwenden.
Ich weiß nicht, warum ich eine Benachrichtigung zu einem Richtlinienverstoß erhalten habe. Kann Google mir weitere Informationen zu den jeweiligen Richtlinienverstößen zur Verfügung stellen?
Nein, wir können keine weiteren Informationen zu Richtlinienverstößen bereitstellen als in der Richtlinienübersicht angegeben. Wir empfehlen Publishern, die Artikel zu den AdSense-Programmrichtlinien und den Richtlinienverstößen bei Funktionen mit Zugriffsbeschränkung zu lesen.