Kampagnen

Häufig gestellte Fragen zu Prognosen für Zielvorhaben

Die Ergebnisse der Prognose weichen möglicherweise von den erwarteten Werten ab. Dies liegt an der Art und Weise, wie in AdMob die Anzeigenbereitstellung simuliert wird. Nachfolgend finden Sie Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Prognosen.

Wie funktionieren Prognosen für Zielvorhaben von Kampagnen?

Prognosen für Zielvorhaben von Kampagnen in AdMob beruhen auf Daten zu den Impressionen in Ihrem Netzwerk, die über die letzten 30 Tage stichprobenartig gesammelt wurden. Anhand dieser Daten werden die voraussichtlichen Zugriffsmuster erstellt. Bei der Simulation wird die zukünftige Kampagne, für die Sie die Prognose durchführen, an aktiven oder geplanten Kampagnen gemessen. Die zu erwartenden verfügbaren Klicks und Impressionen werden auf Grundlage dieser Stichproben berechnet.

So wird die Prognose in AdMob erstellt:

  1. Der vorhandene Status des Netzwerks wird geprüft.

  2. Für die Prognose wird eine Simulation für die Kampagne durchgeführt:
    • Während der Simulation wird der Kampagne eine niedrigere Priorität als den anderen Kampagnen im Netzwerk zugeordnet. So wird sichergestellt, dass die Impressionen in anderen Kampagnen nicht beeinträchtigt werden.
    • Es wird eine weitere Prognose erstellt, in der die Kampagne die von Ihnen festgelegte Priorität erhält.
  3. Die Ergebnisse der Simulation werden analysiert.

 

Welche Kampagnen werden bei der Prognose berücksichtigt?

Es werden nur die aktiven Kampagnen einbezogen. Pausierte, gelöschte oder beendete Kampagnen werden bei der Simulation nicht berücksichtigt.

 

Wie kann ich die Zahl der verfügbaren Klicks oder Impressionen erhöhen?

Sie können mehr Klicks oder Impressionen für eine Kampagne erzielen, indem Sie die Ausrichtungseinstellungen ändern. Beispiele:

  • Richten Sie weitere Anzeigenblöcke auf Zielgruppen aus.
  • Verwenden Sie bei der Ausrichtung weniger Beschränkungen. Fügen Sie beispielsweise bei der geografischen Ausrichtung Länder hinzu oder schließen Sie zusätzliche Geräte ein.
  • Ändern Sie die Ausrichtung für konkurrierende Kampagnen. Dies kann allerdings negative Auswirkungen auf diese Kampagnen haben. Bevor Sie die Änderungen speichern, sollten Sie daher eine neue Prognose für die Kampagnen erstellen, um sicherzustellen, dass die Zielvorhaben weiterhin erreicht werden.
 

Wieso liefert die Prognose bei zwei Kampagnen mit derselben Ausrichtung und verschiedenen Zielvorhaben unterschiedliche Ergebnisse?

Auch wenn zwei Kampagnen dieselbe Ausrichtung haben, können die Zahlen in den Kategorien Verfügbar, Konkurrierend und Nicht verfügbar unterschiedlich sein. Das liegt vor allem am Überhang bzw. Mangel an Impressionen und Klicks, der entsteht, wenn die Priorität einer Kampagne beim ersten Schritt der Simulation herabgestuft wird. Die Vorgehensweise wird unter Wie funktionieren Prognosen für Zielvorhaben von Kampagnen? genauer beschrieben. Im Fall einer Herabstufung können die Impressionen und Klicks anderen Kampagnen zugewiesen werden und bleiben somit nicht ungenutzt.

 

Sollte das Ergebnis einer einzigen Prognose für einen längeren Zeitraum den zusammengefassten Ergebnissen vieler kleinerer Prognosen für denselben Zeitraum entsprechen?

Gehen wir von der folgenden Situation aus:

  1. Sie erstellen eine Prognose für den Zeitraum vom 1. bis zum 14. April.

  2. Anschließend erstellen Sie 14 einzelne Prognosen für jeden Tag im gleichen Zeitraum und addieren dann die Zahlen.⁡

Die Ergebnisse können sehr ähnlich sein, müssen aber nicht exakt übereinstimmen. Ein möglicher Grund dafür ist das Frequency Capping. Beispiel:

  1. Für das Frequency Capping wurde bei einer Kampagne eine Impression innerhalb von 14 Tagen festgelegt.

  2. An jedem Tag dieses Zeitraums werden bei einer Nutzersitzung mehrere Impressionen erzielt.

  3. Bei der Prognose für 14 Tage wird insgesamt nur eine Impression aus dieser Sitzung zugewiesen, während bei den Prognosen für die einzelnen Tage jeweils eine Impression berücksichtigt wird.

 

Wird Frequency Capping bei den Prognosen berücksichtigt?

Frequency Capping wird berücksichtigt. Monatliche Frequency Caps werden jedoch bei den Stichprobendaten nicht einbezogen, da diese Daten jeweils über die vergangenen 30 Tage erfasst werden. Bei monatlichen Frequency Caps kann es also vorkommen, dass in der Prognose die Verfügbarkeit zu hoch angesetzt ist.

 
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