Grundlagen der Ad Manager-Berichterstellung

Active View-Berichterstellung

Mit Active View lässt sich die Sichtbarkeit der ausgelieferten Anzeigen erfassen. Die Sichtbarkeit gibt Aufschluss darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Anzeige tatsächlich von einem Nutzer gesehen wurde. Hierbei sind zwei Faktoren entscheidend: Welcher Prozentsatz einer Anzeige erscheint auf einer sichtbaren Fläche auf dem Bildschirm und wie lange bleibt dieser Teil der Anzeige sichtbar? Die Messung der Sichtbarkeit erleichtert es Publishern und Werbetreibenden, den Wert einer Impression zu beurteilen.

Beispiel

Nehmen wir ein Placement unten auf einer Webseite als Beispiel. Wenn der Nutzer den unteren Seitenbereich nur durch Scrollen sichtbar machen kann, sieht er die Anzeige möglicherweise gar nicht, bevor er die Seite verlässt. Bei einem größeren Bildschirm ist dagegen die gesamte Seite sichtbar, und das bedeutet, dass die Anzeige ebenfalls zu sehen ist. In beiden Fällen wird eine Impression erfasst, aber nur die Sichtbarkeit gibt Aufschluss darüber, ob der Nutzer die Anzeige eine angemessene Zeit lang sehen konnte.

Weitere Informationen zu Sichtbarkeit und Active View
Weitere Informationen zur Sichtbarkeit mit Google

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Active View-Messwerte

Um Berichte zu Active View-Messwerten zu erstellen, wählen Sie diese in den jeweiligen Berichtsmesswerten aus, z. B. "Gesamt", "Ad-Server", "Ad Exchange". 

Falls Ihre Anzeigen von einem Drittanbieter geschaltet werden und Sie die Active View-Messwerte nach Anbieter aufschlüsseln möchten, können Sie das Attribut "Drittanbieter" aus der Dimension "Creative" einfügen. Weitere Informationen zu Dimensionsattributen

Mögliche Active View-Impressionen
Gesamtzahl der Impressionen an, deren Sichtbarkeit gemessen werden konnte. Eine Impression kann gemessen werden, wenn das Creative der Anzeige ein für Active View aktiviertes Tag hat und wenn die Impression mit einem heruntergeladenen Pingback gezählt wird.

Mit Active View messbare Impressionen
Impressionen, die mit Active View gemessen wurden, bezogen auf die Gesamtzahl der möglichen Impressionen. Dieser Wert sollte generell beinahe 100 % betragen. Selbst wenn Active View für ein Anzeigen-Tag aktiviert ist, können allerdings einige Faktoren die Datenerfassung durch das Tag verhindern. Eine in einem domainübergreifenden iFrame gerenderte Impression ist eventuell nicht messbar.

Mit Active View gemessene sichtbare Impressionen
Anzahl der sichtbaren Impressionen auf der Website aus allen messbaren Impressionen. Eine Displayanzeige gilt als sichtbar, wenn sie zu mindestens 50 % und zumindest eine Sekunde lang auf dem Bildschirm gezeigt wurde. Dies entspricht den Mindestanforderungen gemäß IAB-Standards für die Messung. Bei In-Stream-Videoanzeigen müssen 50 % der Fläche mindestens 2 Sekunden lang zu sehen sein.

Mit Active View messbare Impressionen
Prozentsatz der Impressionen, die mit Active View gemessen wurden, bezogen auf alle möglichen Active View-Impressionen. Berechnung: (Messbare Impressionen ÷ Mögliche Impressionen) × 100

Eine Anzeige ist dann messbar, wenn über ein mit Active View kompatibles Tag die Sichtbarkeitsinformationen zur Impression erfasst werden konnten. Zusätzlich zu Messlücken bei einigen domainübergreifenden iFrame-Szenarien tritt bei Messtools für sichtbare Impressionen ein kleiner Datenverlust auf.

Der Ad Manager-Messbarkeitsmesswert bezieht sich hauptsächlich auf tatsächliche Messlücken, die durch das Entfernen von iFrames behoben werden können. Sehen Sie sich weitere Informationen dazu an, wie Sie Fehler mit der Sichtbarkeit beheben. Der Datenverlust verteilt sich zufällig auf sichtbare und messbare Impressionen. Daher handelt es sich bei "Messbar in %" um einen verlässlichen Indikator der Messbarkeit für das Inventar des Publishers.


Anteil der mit Active View gemessenen sichtbaren Impressionen in %
Der Prozentsatz der sichtbaren Impressionen bezogen auf alle messbaren Impressionen: (Sichtbare Impressionen ÷ Messbare Impressionen) × 100
Beispiel

Angenommen, die Anzeigen auf Ihrer Website haben 100 messbare Impressionen erzielt. Das bedeutet, dass es 100 Impressionen gab, bei denen Tags mit aktiviertem Active View die Sichtbarkeit messen konnten. Wenn nur 10 der 100 Impressionen als sichtbar gemessen wurden, wurden über die Website 10 % sichtbare Impressionen erzielt.


Mit Active View gemessene durchschnittliche Sichtbarkeitsdauer (in Sekunden)
Durchschnittliche Zeit (in Sekunden), die die Impression einer Einzelanzeige als sichtbar galt. Sie wird so berechnet: (durchschnittliche sichtbare Dauer  ÷ 60). Wenn der Wert der durchschnittlichen sichtbaren Dauer z. B. 136,8 Sekunden lautet und durch 60 geteilt wird, ergeben sich 2,28 Minuten.

Dieser Messwert wird für Inventar im Displaynetzwerk, mobiles Webinventar und Videoinventar ausgegeben. 


Mit Active View gemessene nicht sichtbare Impressionen
Gesamtzahl der Impressionen, die zwar gemessen, aber nicht als sichtbar eingestuft wurden.


Nicht mit Active View messbare Impressionen
Gesamtzahl der nicht gemessenen Impressionen (also wenn die Messung gestartet wurde aber fehlgeschlagen ist).


Verteilung der mit Active View gemessenen sichtbaren Ad-Server-Impressionen
Prozentsatz der Impressionen, bei denen die Messung erfolgreich war und die als sichtbar bewertet wurden.

Die Verteilung der mit Active View gemessenen sichtbaren Impressionen wird so berechnet: (Anzahl der sichtbaren Impressionen) ÷ (Anzahl der möglichen Active View-Impressionen)


Verteilung der mit Active View gemessenen sichtbaren Impressionen
Prozentsatz der Impressionen, bei denen die Messung erfolgreich war und die als nicht sichtbar bewertet wurden.

Die Verteilung der mit Active View gemessenen nicht sichtbaren Impressionen wird so berechnet: (Anzahl der nicht sichtbaren Impressionen) ÷ (Anzahl der möglichen Active View-Impressionen)


Verteilung der mit Active View gemessenen unbestimmten Impressionen
Prozentsatz der Impressionen, bei denen die Messung fehlgeschlagen ist

Die Verteilung der mit Active View gemessenen unbestimmten Impressionen wird wie folgt berechnet: (Anzahl der sichtbaren Impressionen) ÷ (Anzahl der messbaren Impressionen)

Gründe, warum Inventar eventuell nicht aktiv oder messbar ist

In manchen Situationen ist die Anzahl der aktiven oder messbaren Active View-Impressionen geringer als die der ausgelieferten Impressionen:

  • Eine Anzeigenanfrage-URL, die die geltende Zeichenbeschränkung überschreitet, wird abgeschnitten. Diese Impressionen sind nicht aktiv. Sie erkennen eine verkürzte Anzeigenanfrage-URL daran, dass der Parameter trunc=1 angehängt wurde. Weitere Informationen zu den GPT-Anforderungsmodi und zum asynchronen Rendering
  • Wird in einem domainübergreifenden Iframe ein qualifiziertes Tag geschaltet, beeinträchtigt das die Erfassbarkeit der Sichtbarkeitsdaten. Diese Impressionen sind unter Umständen nicht messbar.
  • Kommunikationsprobleme können durch ein Problem mit dem Browser oder der Internetverbindung verursacht werden, das auftritt, bevor das Senden von Daten an die Google Ad Manage-Server über das Tag abgeschlossen werden konnte. Zum Beispiel könnte ein Nutzer den Browser schließen, bevor das Tag eine Verbindung herstellen konnte.
  • Die Sichtbarkeit wird bei Out-of-Page-Creatives nicht gemessen.

Weitere Informationen zur Fehlerbehebung bei Auslieferungsproblemen erhalten Sie im Artikel zur Verwendung der Publisher Console.

Weitere Informationen zu Ad Exchange-Berichten:
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