Ad Exchange-Anzeigen für Videocontent und Spiele

Dank der Integration von Ad Exchange in Ihren Videocontent und in Ihre Spiele können Sie damit Geld verdienen.

Voraussetzungen

Um Videoanzeigen mit Ad Exchange auszuliefern, müssen Sie die Richtlinie für Video-Publisher und die Richtlinien für Google Ad Manager-Partner einhalten sowie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Die angefragte Anzeige muss im Videoinhalt oder in Spielen bereitgestellt werden, sofern unterstützt.
  • Der Content muss jugendfrei sein und sich an Nutzer über 13 Jahre richten.
  • Sie müssen entweder die Monetarisierungsrechte für den Content selbst oder eine ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers haben.

In Ad Exchange werden HTML5-Videoplayer für das Web und iOS und Android für mobile Apps unterstützt. Er kann für die direkte Integration des IMA SDKs verwendet werden.

Videoanzeigentypen

In Ad Exchange werden folgende Videoanzeigentypen unterstützt:

Typ Beschreibung
Standardmäßige In-Stream-Anzeige Videoanzeigen mit fester Wiedergabedauer
TrueView- und überspringbare In-Stream-Anzeige

Eine spezielle Google Videoanzeige, die nach einem bestimmten Zeitraum erscheint, um dem Nutzer das Überspringen des Contents anzubieten. Bei diesem Format bestimmt der Nutzer selbst, welche Werbung er zu welchem Zeitpunkt sehen möchte. Sie erzielen bei Ad Exchange immer denselben Umsatz für eine Impression, unabhängig davon, ob der Nutzer die Anzeige ganz sieht oder ob er sie überspringt.

Unterschiede zwischen überspringbaren und TrueView-Anzeigen

Videoanzeige vom Typ „Click-to-Download“ Eine Video-Interstitial-Anzeige, die Werbetreibenden die Möglichkeit bietet, mehr App-Downloads zu erzielen. Click-to-Download-Anzeigen sind überspringbar.
Bumper-Anzeige Eine kurze Videoanzeige, die vor oder nach dem Video wiedergegeben wird. In der Regel ist ein Bumper eine Hausanzeige oder eine Werbeaktion im Rahmen des Videos.
VPAID-Anzeige (Video Player Ad Interface Definition) Ein branchenübliches Protokoll zur Unterstützung erweiterter Videoanzeigen, die über interaktive Funktionen wie Schaltflächen zum Teilen von Content oder Navigationsmenüs verfügen
VPAID-Anzeige (überspringbar) Eine Variante des VPAID-Standards, die überspringbare Videos unterstützt
Display & Video 360 Eine Videoanzeige, die mit Display & Video 360 gekauft wurde.
Native Contentanzeige Eine Anzeige, deren Design der Publisher bestimmt, und zwar basierend auf vom Trafficker definierten Werten für eine Gruppe von Variablen, z. B. Anzeigentitel, Bild, Text, App-Symbol, Call-to-Action. In Ad Manager werden die zugewiesenen Werte für den Content nativer Anzeigen verwendet.
Native App-Installationsanzeige Eine Anzeige, mit der für eine App bzw. für die Steigerung der Installationszahlen einer App oder das Ausführen einer anderen Aktion in mobilen Apps oder auf einer mobilen Webseite geworben wird. Das Design bestimmt der Publisher auf dieselbe Art wie bei einer nativen Contentanzeige.

Für Ad Exchange-Anzeigen im Gamingcontent werden Standard-In-Stream-Videos, TrueView- überspringbare In-Stream-Anzeigen sowie VPAID unterstützt.

Integrationsoptionen

Die Optionen für die Integration sind in der empfohlenen Reihenfolge aufgeführt.

  1. Dynamische Zuordnung
    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Lösungen für Videoanzeigen für Ad Manager für das Ausliefern von Videoanzeigen.
  2. Integration über Partnerplattformen
    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie einen Videoplayer oder Video-Ad-Server eines Drittanbieters nutzen, der mit Google eine Partnerschaft eingegangen ist. Sehen Sie sich die Liste der Partnerplattformen an, die eine integrierte Unterstützung für Ad Exchange bieten.
  3. Direkte Integration
    Sie können diese Option verwenden, wenn Sie Inhaber des Quellcodes Ihres Videoplayers sind.
  4. VPAID-Adapter-Integration
    Sie können diese Option verwenden, wenn Sie keine der oben beschriebenen Integrationsmethoden anwenden können und Ihr Videoplayer VAST, Version 2.0 oder höher, sowie VPAID, Version 1.0 oder höher, unterstützt. Diese Methode bringt eine geringfügig höhere Latenz mit sich, weil die Kommunikation zwischen dem Videoplayer und dem Ad-Server umfangreicher ist.
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