Google Ad Manager-Berichte enthalten die Dimension Quelle der Active View-Messung. Mit dieser Dimension wird die Quelle der Active View-Daten angegeben. Mögliche Werte sind „Gemessen“, „Angegeben“ oder „Abgeleitet“.
Bei Inventar von internetfähigen Fernsehern (Connected TVs, CTVs) und Spielekonsolen können Active View-Daten in Google Ad Manager abgeleitet werden. Das passiert, wenn der Client Daten nicht direkt erhebt.
Auf dieser Seite:
- Geschätzte Sichtbarkeit
- IMA/OM SDK implementieren
- Für welche Anzeigenanfragen kann die Sichtbarkeit geschätzt werden?
- Berichte
- Unterstützte Geräte ansehen
- Häufig gestellte Fragen
Geschätzte Sichtbarkeit
Sichtbarkeit bezieht sich auf eine Messmethode, bei der anhand von Signalen aus dem Browser abgeleitet wird, ob eine Anzeige sichtbar war. Die geschätzte Sichtbarkeit gilt für qualifizierte CTV-Umgebungen, in denen einige dieser Messwerte anhand der Umgebung abgeleitet werden können, anstatt direkt gemessen zu werden. Bei infrage kommendem Videoinventar wird davon ausgegangen, dass es zu 100 % auf dem Bildschirm sichtbar ist. Nach zwei aufeinanderfolgenden Sekunden der Wiedergabe wird es als sichtbar gezählt.
zu den Signalen gehören unter anderem folgende Anzeigenfaktoren:
- Anzeigengröße
- Position auf dem Bildschirm
- Wie lange die Anzeige sichtbar war
Publisher können diese Daten nutzen, um die Effektivität einer Werbekampagne besser nachzuvollziehen.
Wann wird die abgeleitete Sichtbarkeit verwendet?
Anhand der abgeleiteten Sichtbarkeit können Publisher die Sichtbarkeit ihres Inventars auf CTVs und Spielekonsolen besser nachvollziehen, wo eine direkte Messung aufgrund von Ressourceneinschränkungen nicht möglich ist. Diese Funktion umfasst auch serverseitige Anzeigenanfragen und clientseitige IMA-/PAL-Anzeigenanfragen.
Wie wird sie abgeleitet?
Um festzustellen, ob eine Anzeige sichtbar ist, werden bei Active View serverseitige und clientseitige Daten kombiniert.
Zu den serverseitigen Daten gehören unter anderem folgende Informationen:
- Anzeigenanfrage
- Placement
- Gerät
Zu den clientseitigen Daten gehören unter anderem folgende Informationen:
- Browser
- Betriebssystem
- Anzeigeumgebung des Nutzers
Active View verwendet diese Daten zur Berechnung von zwei Messwerten:
- Messbare Impressionen, die für die Messung infrage kamen.
- Sichtbare Impressionen, die sichtbar und messbare sind.
Die Sichtbarkeitsrate wird berechnet, indem die Anzahl der sichtbaren Impressionen durch die Anzahl der messbaren Impressionen geteilt wird.
Für welche Anzeigenanfragen kann die Sichtbarkeit abgeleitet werden?
Folgende Komponenten sind erforderlich, damit eine Anzeigenimpression als sichtbar gilt:
- Der Anzeigenblock muss zu mindestens 50 % auf dem Bildschirm sichtbar sein.
- Videoanzeigen müssen länger als 2 Sekunden wiedergegeben werden.
Publisher von In-Stream-Videos, die serverseitige oder IMA-/PAL-clientseitige Anzeigenanfragen von CTV und Gaming-Konsolen senden, können die geschätzte Sichtbarkeit nutzen und aktivieren.
IMA/OM SDK implementieren
Zu den Implementierungsoptionen gehören das IMA SDK, PAL+ Open Measurement (OM) SDK und die geschätzte Sichtbarkeit.
- Das IMA SDK ist für die breiteste Palette von Signalen vorgesehen.
- PAL+OM SDK ist für die direkte Analyse, wenn das IMA SDK nicht verwendet wird. Das OM SDK unterstützt einige CTV-Plattformen.
- Die geschätzte Sichtbarkeit deckt einige verbleibende CTV-Anwendungen und Spielekonsolen ab, bei denen die direkte Messung nicht unterstützt wird.
Wir empfehlen, das OM SDK für die Sichtbarkeits- und Verifizierungsmessung von ausgelieferten Anzeigen zu implementieren. Das OM SDK ist über das IMA/GMA SDK verfügbar oder kann direkt vom Publisher implementiert werden.
Berichte
Sie können die Dimension Quelle der Active View-Messung verwenden. Für infrage kommende Anzeigenanfragen wird in den Berichtsergebnissen der Wert „Abgeleitet“ angezeigt.
Unterstützte Geräte ansehen
Anzeigenanfragen, die für die abgeleitete Sichtbarkeit infrage kommen, werden von den folgenden CTVs und Spielekonsolen unterstützt.
Die Validierung „Sichtbar“ (siehe Videoanzeigen, die länger als 2 Sekunden wiedergegeben werden) erfolgt anhand anderer Signale vom CTV-Gerät/-Server (Pings für das Quartil der Anzeigenwiedergabe oder sichtbare Pings).
Unterstützte Geräte ansehen
- Amazon Fire
- Android TV
- Apple TV
- Chromecast
- FetchTV
- Insignia
- LGTV
- MXQ
- Nintendo
- Nvidia
- Philips
- Playstation
- Roku
- Samsung
- TCL
- Toshiba
- Vizio
- Xbox
- XIAOMI
Häufig gestellte Fragen
Alle maximieren Alle minimieren
- Targeting optimieren: Legen Sie das Geräte-Targeting der Werbebuchung auf „CTV“ fest. Bei Inventar der Typen „Ausgewählte Deals“ und „Offene Auktion“ werden CTV-Impressionen bereitgestellt. Horizontale Anzeigenformate sind auf internetfähigen Fernsehern von Vorteil, da vertikale Anzeigenformate dort in der Regel nicht unterstützt werden.
- Creative-Kompatibilität sicherstellen: Video-Creatives eignen sich gut für CTV-Umgebungen und erzielen hervorragende Ergebnisse.
- Informationen zu Gebotsanfragen überprüfen: Lassen Sie sich vom Publisher bestätigen, dass CTV-Inventar in Gebotsanfragen korrekt identifiziert wird. Achten Sie darauf, wertvolle Kennungen wie einen Identifier for Advertising (IFA) einzuschließen, um vollständige Daten zu erhalten.