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Datenschutzstrategien für Android

App für Änderungen bei Google Play und Android vorbereiten

Bei Google Play und Android wurden vor Kurzem mehrere neue Richtlinienaktualisierungen und technische Änderungen angekündigt. Die folgenden Empfehlungen helfen Ihnen dabei, Ihre App auf dem neuesten Stand zu halten und alle Regeln zu beachten. 

Google Mobile Ads (GMA) SDK auf dem neuesten Stand halten

Hinweis: Abweichend von der ursprünglichen Ankündigung ist bei Google Play erst dann eine Erklärung zu Berechtigungen für die Verwendung von Werbe-IDs erforderlich, wenn Ihre Apps auf Android 13 ausgerichtet werden können. 

Für Apps, bei denen die Ausrichtung auf Android 13 aktualisiert wird, muss für die Nutzung der Werbe-ID in der Android-Manifestdatei eine normale Berechtigung für Google Play-Dienste festgelegt werden. Ist diese Berechtigung nicht festgelegt, wird die Werbe-ID automatisch entfernt und durch eine Reihe von Nullen ersetzt. 

Sie können Ihre App auf Version 20.4.0 (oder höher) des GMA SDKs oder Version 3.25.1 (oder höher) des IMA SDKs aktualisieren, in der die entsprechende Berechtigung automatisch festgelegt ist. Wenn Sie Version 20.4.0 (oder höher) des GMA SDKs oder Version 3.25.1 (oder höher) des IMA SDKs verwenden, müssen keine weiteren Schritte ausgeführt werden, damit die Werbe-ID auch weiterhin genutzt wird. 

Weitere Informationen zur neuen Berechtigung und zur Deaktivierung finden Sie in der Play Console-Hilfe.

Die SDK-Instanz-ID

Bei den neuesten Versionen des GMA SDK und des IMA SDK wird für jede App automatisch eine rotierende SDK-Instanz-ID generiert. So können eine effektive Anzeigenauslieferung und ‑darstellung und die Integrität der Anzeigen sichergestellt werden. Die SDK-Instanz-ID ist für Ihre Apps eindeutig und hilft Ihnen, die Anzeigenleistung Ihrer Apps zu maximieren.

Eigene Publisher-ID (früher „App-interner Schlüssel“)

Mit Versio 21.4.0 des GMA SDKs wurde eine eigene Publisher-ID (früher bekannt als „App-interner Schlüssel“) eingeführt. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Kennung, die einem einzelnen Nutzer in Ihren Apps zugewiesen wird. Mit der eigenen Publisher-ID können Sie mithilfe von Daten aus Ihren Apps relevantere und personalisierte Anzeigen schalten. Es ist nicht möglich, die eigene Publisher-ID zu verwenden, um Nutzeraktivitäten in Ihren Apps mit Drittanbieter-Apps zu verknüpfen.

Die eigene Kennung des Publishers ist standardmäßig aktiviert, kann aber jederzeit in Ihrem SDK oder in Ihrem Ad Manager-Konto deaktiviert werden. 

Ihre App-Nutzer haben die Möglichkeit, über die Anzeigeneinstellungen festzulegen, dass über die eigene Publisher-ID keine Anzeigen personalisiert werden. Bei der Personalisierung von Anzeigen mit der eigenen ID des Publishers werden bestehende Datenschutzeinstellungen berücksichtigt, einschließlich der Einstellungen für nicht personalisierte Anzeigen, RDP und TFCD/TFUA.

Informationen für den Abschnitt zur Datensicherheit von Google Play angeben

Im Mai 2021 haben wir den neuen Abschnitt zur Datensicherheit in Google Play angekündigt, in dem die Entwickler angeben, wie in ihrer App Nutzerdaten erhoben, weitergegeben und geschützt werden. 

Sie müssen Google Play demnächst über die Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen in Ihren Apps informieren. Nutzen Sie dafür das entsprechende Formular in der Play Console. Später werden die im Formular angegebenen Informationen in Ihrem Store-Eintrag angezeigt, damit Google Play-Nutzer schon vor dem Herunterladen Ihrer App besser nachvollziehen können, wie Sie als Entwickler Nutzerdaten erheben und weitergeben.

Weitere Informationen zum Abschnitt zur Datensicherheit von Google Play und zur Vorbereitung auf die Offenlegungspflichten für Daten in Google Play

Änderungen an den Google Play-Richtlinien für familienfreundliche Inhalte

Google Play hat die Anforderungen der Richtlinie für familienfreundliche Inhalte aktualisiert. Bestimmte Kennzeichnungen wie die Werbe-ID dürfen bei Kindern oder Nutzern unbekannten Alters nicht von einer App übertragen werden, wenn deren Zielgruppe auch Kinder umfasst.

Wenn eine Ihrer Apps auf Kinder ausgerichtet ist, empfehlen wir eine Aktualisierung auf:

Mit diesem SDK-Update wird verhindert, dass die Werbe-ID übertragen wird, wenn eine Anzeigenanfrage die Tags tagForAgeTreatment (TFAT), „tagForChildDirected (TFCD)“ oder „tagForUnderAgeOfConsent (TFUA)“ zur Klassifizierung als Inhalte für Kinder umfasst.

Das Tag für Nutzer unter dem gültigen Mindestalter (TFUA) und das Tag zur Klassifizierung als Inhalte für Kinder (TFCD) sind jetzt veraltet. Verwenden Sie stattdessen das Tag für die Alterskennzeichnung (Tag for Age Treatment, TFAT). Sie können Ihre Anzeigenanfrage mit der TFAT-Einstellung kennzeichnen, um verschiedene Altersfreigaben für Ihre Anzeigenanfragen zu verwalten. Der TFAT-Wert „child“ entspricht funktional den TFCD- oder TFUA-Tags für die Behandlung von Kindern.
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