Apps von Drittanbietern den Zugriff auf Verzeichnisdaten erlauben

Falls in Ihrer Organisation Drittanbieter-Apps verwendet werden, die sich in Google-Dienste einbinden lassen, können Sie steuern, auf welche Verzeichnisdaten diese externen Apps Zugriff erhalten.

Durch den Zugriff auf das Verzeichnis erweitern Sie die Funktionalität von Drittanbieter-Apps. Wenn Nutzer beispielsweise in einer externen E-Mail-App nach Domainkontakten suchen, werden die E-Mail-Adressen im Suchfeld automatisch vervollständigt. Dazu benötigt die App jedoch Zugriff auf Verzeichnisdaten.

Zugriff auf Verzeichnisdaten zulassen oder einschränken

  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Öffnen Sie auf der Startseite der Admin-Konsole das Dreistrich-Menü Dreistrich-Menü und dann Verzeichnis und dann Verzeichniseinstellungen.
  3. Klicken Sie auf Freigabeeinstellungen.
  4. Klicken Sie auf Externe Verzeichnisfreigabe
  5. Wählen Sie aus, welche Daten für externe Apps und APIs freigegeben werden sollen:
    • Grundlegende Profilfelder für öffentliche Daten und authentifizierte Nutzer: Öffentlich sichtbare Profildaten aus der Domain lassen sich für externe Apps und APIs freigeben. Außerdem können Sie den Namen, das Foto und die E-Mail-Adresse eines authentifizierten Nutzers freigeben, um Google Log-in zu ermöglichen, wenn die entsprechenden Bereiche zugelassen wurden. Andere nicht öffentliche Profilfelder für den authentifizierten Nutzer werden nicht freigegeben. Das Gleiche gilt für alle nicht öffentlichen Profilinformationen anderer Nutzer in der Domain.
    • Domainspezifische und öffentliche Daten: Das ist die Standardeinstellung. Alle Verzeichnisdaten werden freigegeben, unabhängig davon, ob diese nur innerhalb der Domain oder öffentlich verfügbar sind. Dazu zählen die Profildaten der Nutzer in Ihrer Domain, freigegebene externe Kontakte und Google+ Profilnamen und Profilbilder.

    Daten, die für externe Apps freigegeben werden, enthalten niemals persönliche Kontaktdaten oder private Profilangaben von Nutzern. Gesperrte oder gelöschte Nutzer sind ebenfalls nicht enthalten.

  6. Klicken Sie auf Speichern.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Änderungen wirksam werden.

Betroffene Apps und APIs

Die Einstellung Externe Verzeichnisfreigabe gilt nur für folgende APIs und die Apps Scripts oder Marketplace-Apps von Drittanbietern, in denen diese APIs verwendet werden:

Die Einstellung gilt nur für Drittanbieter-Apps, z. B. für die iOS-Apps für E-Mails und Kontakte, wenn der Nutzer unter Add Account (Konto hinzufügen) und dann Google angemeldet wurde. Unter Android betrifft sie nur Kontakte-Apps.

Die Einstellung gilt nicht für Google-Produkte, einschließlich mobiler Apps, darunter:

  • Gmail, Kontakte (Android), Inbox, Hangouts und andere mobile Google-Apps
  • iOS-Apps für E-Mails und Kontakte, die Google Sync verwenden, wenn der Nutzer unter Add Account (Konto hinzufügen) und dann Exchange auf dem Gerät angemeldet wurde
  • G Suite Sync for Microsoft Outlook
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