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Fehlerbehebung beim klassischen Calendar Interop

Dieser Artikel richtet sich an Administratoren des klassischen Calendar Interop-Tools. Hilfe zum neuen Calendar Interop-Tool

Verwenden Sie bei der Einrichtung des klassischen Calendar Interop die Informationen in den folgenden Abschnitten, um sich zu vergewissern, dass Ihre Konfiguration ordnungsgemäß funktioniert, und um eventuell auftretende Probleme zu beheben. Weitere Tipps und Richtlinien zum klassischen Calendar Interop finden Sie in den FAQs unten auf dieser Seite.

Vergewissern Sie sich, dass der Calendar Interop zum Zugriff auf Google Kalender berechtigt ist.
  1. Klicken Sie im Menü Navigation auf Sicherheit.
  2. Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen. Möglicherweise müssen Sie zunächst auf Mehr anzeigen klicken, damit diese Option angezeigt wird.
  3. Klicken Sie auf API-Client-Zugriff verwalten.
  4. Überprüfen Sie, ob der folgende autorisierte API-Client und der folgende Gültigkeitsbereich aufgeführt sind:
    • Client: 46550583956-8jovevt6ki2g04j2a4gr117i3ghai9ps.apps.googleusercontent.com
    • Gültigkeitsbereich: https://www.googleapis.com/auth/calendar
  5. Fügen Sie die Informationen hinzu, wenn dies nicht der Fall ist.
Vergewissern Sie sich, dass der Calendar Interop mit dem Exchange-Webdienst (Exchange Web Service – EWS) kommuniziert.

Überprüfen Sie die IIS-Protokolle für EWS auf dem Server, auf dem die EWS API gehostet ist:

  1. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster (cmd.exe).
  2. Ändern Sie die Verzeichnisse: cd C:\inetpub\logs\LogFiles\W3SVC1.
  3. Geben Sie Folgendes ein: find /i "Apache-Http" u_* |find "/EWS" > results.log

Überprüfen Sie die Ausgabedatei results.log auf eine erfolgreiche bzw. fehlerhafte Ausführung des Vorgangs. Schauen Sie sich hierzu die HTTP-Antwortcodes in den Protokolleinträgen an. 200 = Erfolg, 401 = Zugriff verweigert.

Wenn sich im Ordner "W3SVC1" keine aktuellen Protokolle befinden, vergewissern Sie sich, dass die IIS W3SVC-Protokollierung in der IIS-Einstellung aktiviert ist. Sie können die IIS-Verwaltungskonsole mit folgendem Befehl öffnen: mmc %systemroot%\system32\inetsrv\iis.msc. Überprüfen Sie die einzelnen Protokolleinträge und vergewissern Sie sich, dass auf der rechten Seite der Einträge nicht der Link "Aktivieren" angezeigt wird.

Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht ausschließlich 401-Fehler des Google Calendar Interop-Diensts sehen. Wenn Sie Anfragen des Typs HTTP 200 sehen, werden Daten erfolgreich von Exchange angefordert und geschrieben. Dies gilt auch dann, wenn zudem Fehler mit dem Code 401 angezeigt werden. Wenn Sie nur 401-Fehlercodes sehen und keine Anfragen des Typs HTTP 200 vorliegen, prüfen Sie, welche Anfrage zur Ausgabe eines 401-Fehlers führt. Die Anleitung zur Fehlerbehebung finden Sie weiter unten.

Fehlersuche, wenn keine Apache-HttpClient-Einträge gefunden werden
In bestimmten Fällen müssen Sie ein neues SSL-Zertifikat installieren. Befolgen Sie dazu diese Schritte.

Wenn in den Protokollen keine Daten für den Apache-HttpClient vorhanden sind, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie den klassischen Calendar Interop-Dienst aktiviert haben und dass Nutzer konfiguriert sind:

  • Stellen Sie sicher, dass das SSL-Zertifikat auf dem Exchange-Server signiert und von einer gültigen vertrauenswürdigen Internet-Stammzertifizierungsstelle ausgegeben wurde. Selbstsignierte Zertifikate können hier nicht verwendet werden.
  • Verwenden Sie die SSL-Zertifikatsprüfer von Symantec, DigiCert und SSL Shopper, um zu überprüfen, ob Ihr Zertifikat korrekt installiert ist. Nutzen Sie alle drei Prüftools.
  • Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die Exchange-EWS-URL ein. Beispiel:

    https://ExchangeMail.Altostrat.com//EWS/Exchange.asmx

Falls das SSL-Zertifikat nicht vertrauenswürdig ist, wird in der Regel eine Warnung angezeigt:

Wenn es sich um ein vertrauenswürdiges SSL-Zertifikat handelt, sollte eine erfolgreiche Verbindung angezeigt werden und Sie können Details zum SSL-Zertifikat und zur vertrauenswürdigen Internet-Stammzertifizierungsstelle anzeigen:

Fehlerbehebung bei einem "401 Unauthorized"-Fehler

Gehen Sie bei Problemen mit Zugriffsberechtigungen oder wenn beim Schreiben in den öffentlichen Ordner 401-Fehler auftreten (wie oben gezeigt) und dieselbe Anfrage keine Zeilen mit dem Status 200 enthält, folgendermaßen vor:

  • Überprüfen Sie, ob Nutzername und Passwort für Google Interop korrekt konfiguriert sind.
  • Überprüfen Sie, ob das Google Interop-Windows-Dienstkonto zum Schreiben in den Exchange-Informationsspeicher für öffentliche Ordner konfiguriert ist.

Über den PowerShell-Befehl Get-PublicFolderClientPermission erhalten Sie eine Liste sämtlicher Berechtigungen für die Verfügbarkeitsdaten im Ordnerspeicher.

Führen Sie in der Exchange-PowerShell den folgenden Befehl aus:

Get-PublicFolderClientPermission -identity "\NON_IPM_SUBTREE\Schedule+ Free Busy\EX:/o=MyExchangeOrg/ou=Exchange Administrative Group (FYDIBOHF23SPDLT)" | fl

Überprüfen Sie die Ausgabe und stellen Sie sicher, dass das verwendete Windows-Dienstkonto aufgelistet ist und über die Zugriffsrechte (AccessRights) "{Owner}" verfügt:

Vergewissern Sie sich, dass die richtigen Schreibvorgänge des Google Calendar Interop-Diensts für den Verfügbar/Beschäftigt-Status angezeigt werden. Dies ist erst möglich, wenn Sie auf der Calendar Interop-Seite mit den Nutzereinstellungen ein Google-Nutzerkonto konfiguriert haben.

Bestätigen Sie die erfolgreiche Erstellung/Aktualisierung von "Verfügbar/Beschäftigt"-Einträgen mit dem HTTP-Ergebnis 200.
Überprüfen Sie die Sicherung von Daten im Informationsspeicher für öffentliche Ordner.

Mit dem PowerShell-Befehl Get-PublicFolderStatistics erhalten Sie weitere Informationen zum Informationsspeicher für öffentliche Ordner, zur Objektanzahl und zum Zeitpunkt der letzten Änderung. Dies kann hilfreich sein, um festzustellen, ob Änderungen in den Informationsspeicher geschrieben oder neue Objekte erstellt werden.

Führen Sie in der Exchange-PowerShell den folgenden Befehl aus: Get-PublicFolderStatistics | fl |more

Überprüfen Sie Details für das Element Schedule+ Free Busy Information - Exchange Administrative Group (FYDIBOHF23SPDLT).

Die wichtigsten Elemente, die überprüft werden müssen, sind ItemCount und LastModificationTime, siehe unten:

Vergewissern Sie sich, dass korrekte Anfragen der Frei/Gebucht-Daten der Exchange-Nutzer angezeigt werden. Dies sollte erst der Fall sein, nachdem Sie den Exchange-Nutzer auf der Seite des Calendar Interop-Diensts konfiguriert haben.

Überprüfen Sie den erfolgreichen Abruf der Nutzerverfügbarkeit mit dem HTTP-Ergebnis 200.

Wenn über den Google Calendar Interop-Dienst die Frei/Gebucht-Daten eines Exchange-Nutzers angefordert werden, sollte in den EWS-Protokollen der oben gezeigte Eintrag vorhanden sein.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Verfügbar/Beschäftigt-Daten eines Google-Nutzers von einem Exchange-Client aus auflösen können.

Fehlerbehebung bei Problemen mit der Auflösung der Verfügbar/Beschäftigt-Daten von Google-Nutzern in Exchange-Clients

Vergewissern Sie sich, dass Sie die Verfügbarkeitsdiensteinstellungen zum Auflösen der Verfügbarkeitsdaten aus dem Ordnerspeicher korrekt konfiguriert haben.

Führen Sie in der Exchange-PowerShell den folgenden Befehl aus:

Get-AvailabilityAddressSpace | fl

Überprüfen Sie, ob die richtige Domain – z. B. gapps.altostrat.com – registriert ist:

Wenn in den Exchange-Clients die Verfügbar/Beschäftigt-Daten für Google-Kontakte nicht aufgelöst werden können, überprüfen Sie die Ereignisprotokolle der Windows-Anwendung auf den Clienzugriffsservern (Client Access Servers – CAS). Vergewissern Sie sich, dass keine Exchange-Server-spezifischen Fehler aufgrund von Problemen mit dem Verfügbarkeitsdienst aufgetreten sind.

Bei Problemen mit dem Verfügbarkeitsdienst treten häufig die Fehler 4003 und 4004 auf.

4003-Fehler werden häufig durch die IIS-Konfiguration verursacht. Im Verfügbarkeitsdienst wird für die Abfrage der Verfügbarkeitsdaten im Informationsspeicher für öffentliche Ordner immer HTTP verwendet. Wenn Sie nur einen einzelnen Server mit Exchange verwenden, tritt dieses Problem auf, da auf dem Server mit Exchange sowohl die CAS- als auch die Postfachrollen gehostet werden.

Es gibt zwei mögliche Lösungen:

  • Legen Sie die Option "SSL erforderlich" so fest, dass kein SSL erforderlich ist. Berücksichtigen Sie dabei das Risiko, das von per HTTP gesendetem Traffic ausgeht.

    Hinweis: Im Rahmen dieser Änderung empfiehlt es sich, aus Sicherheitsgründen sämtlichen Traffic aus dem Internet über Port 80 zu sperren.
     
  • Richten Sie einen zweiten Server mit Exchange 2007 ein, auf dem der Informationsspeicher für öffentliche Ordner gehostet wird. Konfigurieren Sie IIS auf dem sekundären Server, sodass das öffentliche IIS-Webverzeichnis Traffic per HTTP zulässt.

    Weitere Informationen finden Sie im Blogpost des Exchange-Teams.

Häufig gestellte Fragen

Wie rufe ich für den Ordner für Planung und Verfügbarkeit die Identität für den öffentlichen Ordner ab?

Führen Sie den folgenden PowerShell-Befehl aus:

Get-PublicFolder -identity "\NON_IPM_SUBTREE\SCHEDULE+ FREE BUSY" -getchildren | fl

Wie kann ich veranlassen, dass der klassische Calendar Interop die Exchange-Daten statt der Google Kalender-Daten verwendet, wenn ein Nutzer in beiden Systemen vorhanden ist, jedoch bisher nicht die G Suite verwendet?

Entweder sperren Sie das Google-Nutzerkonto sperren oder Sie verschieben den Nutzer in eine Organisationseinheit, in der der Google Kalender-Dienst deaktiviert ist.

Hinweis: Wenn der Nutzer gesperrt ist, können Sie keine seiner Daten in die G Suite migrieren. Wenn der Google Kalender-Dienst deaktiviert ist, können Sie keine Google Kalender-Daten migrieren.

Wie oft werden Verfügbar/Beschäftigt-Daten aus der G Suite in Exchange aktualisiert?

Wenn Änderungen am Kalender eines Google-Nutzers vorgenommen werden, sollten diese innerhalb von 15 Minuten im Exchange-System aktualisiert werden.

Laufen Abfragen von Frei/Gebucht-Daten in Exchange in Echtzeit ab oder werden die Ergebnisse im Cache abgelegt?

Die Abfrage der Frei/Gebucht-Daten für einen Exchange-Nutzer erfolgt durch eine Echtzeit-Anfrage an Exchange.

Muss die Domain des Exchange-Nutzers der G Suite-Domain hinzugefügt werden, damit ein G Suite-Nutzer die Frei/Gebucht-Daten eines Exchange-Nutzers anfordern kann?

Nein. Anfragen zu Frei/Gebucht-Daten können auch für Nutzer gestellt werden, deren Domains nicht der G Suite-Domain hinzugefügt wurden.

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