Bestimmte Absender aufgrund der E-Mail-Adresse oder Domain blockieren

Nachrichten von einzelnen E-Mail-Adressen oder ganzen Domains lassen sich automatisch ablehnen. Setzen Sie diese Adressen oder Domains einfach auf die Liste der blockierten Absender. So können Sie sich proaktiv gegen Spam und bösartige E-Mails schützen.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, eine Ausnahmeliste für zugelassene Absender einzurichten. Nachrichten von Domains oder E-Mail-Adressen in dieser Liste werden nicht blockiert, sofern keine anderen Einstellungen greifen. Falls eine Nachricht von einem zugelassenen Absender einen Virus enthält oder Teil eines E-Mail-Angriffs ist, verhindern die Virenfilter von Google trotzdem, dass die Nachricht Ihren Nutzern zugestellt wird.

Einstellungen anwenden

Die Einstellung "Blockierte Absender" gilt für alle Nutzer in einer Organisationseinheit. Nutzer in untergeordneten Organisationen übernehmen die Einstellungen von der übergeordneten Organisation.

Wichtig: Die Einstellungen für blockierte Absender gelten nicht für Nachrichten, die in Google Groups for Business gepostet werden. Außerdem gelten sie nur für Absender, von denen E-Mails an einzelne E-Mail-Adressen in der Domain oder der Organisationseinheit geschickt werden sollen. Gehen solche E-Mails jedoch an eine Gruppe, erhalten deren Mitglieder, je nach ihren Einstellungen für Gruppenbenachrichtigungen oder E-Mails, möglicherweise die Gruppen-E-Mail, obwohl der Absender blockiert wurde.

Liste blockierter Absender einrichten

Vorbereitung: In der Google Admin-Konsole die erweiterten Einstellungen für Gmail öffnen

  1. Melden Sie sich in Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Gehen Sie auf der Startseite der Admin-Konsole zu Apps und dann G Suite und dann Gmail und dann Erweiterte Einstellungen.

    Tipp: Scrollen Sie auf der Seite "Gmail" nach unten, um "Erweiterte Einstellungen" zu sehen.

  3. Optional: Wählen Sie links eine Organisation aus.

  4. Scrollen Sie im Abschnitt "Spam" zur Einstellung Blockierte Absender, bewegen Sie den Mauszeiger auf die Einstellung und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn die Einstellung bereits konfiguriert wurde, bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Bearbeiten oder auf Weitere hinzufügen.

  5. Geben Sie bei neuen Einstellungen eine eindeutige Beschreibung ein.

  6. Folgen Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die Einstellung zu konfigurieren.

Schritt 1: Adressen oder Domains auf die Liste der blockierten Absender setzen
  1. Klicken Sie auf Aktuelle verwenden oder neue erstellen, geben Sie einen neuen Listennamen ein und klicken Sie auf Erstellen.
    Tipp: Wenn Sie eine vorhandene Liste für die blockierten Absender verwenden möchten, klicken Sie auf den Listennamen.
  2. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den Listennamen, klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf "Hinzufügen" Hinzufügen.
  3. Geben Sie mindestens eine E-Mail-Adresse oder einen Domainnamen ein und trennen Sie einzelne Einträge durch Kommas oder Leerzeichen.
  4. Klicken Sie auf Speichern.
  5. Wiederholen Sie diese Schritte, um weitere E-Mail-Adressen oder Domains in die Liste aufzunehmen.

Weitere Informationen dazu, wie Sie z. B. nach Listeneinträgen suchen, sich alle Einträge anzeigen lassen oder Adressen mit Listen abgleichen, finden Sie unter diesem Link.

 

Schritt 2 (optional): Automatische Ablehnungsbenachrichtigung bearbeiten

Verfassen Sie einen eigenen Text für die Ablehnungsbenachrichtigung. Beispiel: "Eine Nachricht wurde abgelehnt, weil sie von einer nicht autorisierten Adresse oder Domain gesendet wurde."

Schritt 3 (optional): Der Liste Ausnahmen hinzufügen

Wenn Sie eine Liste zugelassener Absender einrichten, werden Nachrichten von den entsprechenden Domains oder E-Mail-Adressen nicht von der Einstellung "Blockierte Absender" abgefangen. Sie können dazu eine neue Liste erstellen oder eine bereits erstellte wiederverwenden.

Die Nachricht kann aber aufgrund anderer Einstellungen dennoch blockiert werden. Falls eine Nachricht von einem zugelassenen Absender einen Virus enthält oder Teil eines E-Mail-Angriffs ist, verhindern die Virenfilter von Google trotzdem, dass die Nachricht Ihren Nutzern zugestellt wird. Weitere Informationen zu Listen mit zugelassenen Absendern und zur Absenderauthentifizierung

  1. Klicken Sie auf das Kästchen neben Diese Einstellung für Nachrichten umgehen, die von Adressen oder Domains auf der Liste der zugelassenen Absender kommen.

  2. Klicken Sie auf Aktuelle verwenden oder neue erstellen.

  3. Wählen Sie den Namen einer bestehenden Liste aus oder geben Sie in das Feld Neue Liste erstellen einen Namen Ihrer Wahl ein und klicken Sie anschließend auf Erstellen.

  4. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den Listennamen und klicken Sie auf Bearbeiten.

  5. Klicken Sie auf "Hinzufügen" Hinzufügen.

  6. Geben Sie E-Mail-Adressen und Domainnamen ein und trennen Sie die Einträge durch Leerzeichen oder Kommas.

    Hinweis: Wenn diese Einstellung auch bei zugelassenen Absendern ohne Authentifizierung umgangen werden soll, entfernen Sie das Häkchen aus dem Kästchen neben Authentifizierung des Absenders erfordern (empfohlen). Verwenden Sie diese Option mit Vorsicht, da sie potenziell zu Spoofing führen kann. Weitere Informationen zur Absenderauthentifizierung

  7. Klicken Sie auf Speichern.

Beim Auswerten einer Liste werden die Adressen oder Domainnamen in Gmail mit dem Absender im Nachrichtenheader ("Von:") und nicht mit dem Envelope-Absender oder dem Abschnitt "Return-Path" (Nachrichtenheader) abgeglichen. Daher muss der Absender ("Von:") genau mit einer Adresse oder Domain in der Liste übereinstimmen.

Weitere Informationen dazu, wie Sie z. B. nach Listeneinträgen suchen, sich alle Einträge anzeigen lassen oder Adressen mit Listen abgleichen, finden Sie unter diesem Link.

Letzter Schritt: Einstellung hinzufügen und speichern
  1. Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen oder Speichern. Jede neue Einstellung wird der Seite mit den erweiterten Einstellungen für Gmail hinzugefügt.

  2. Klicken Sie unten auf Speichern.

Änderungen an Einstellungen werden spätestens nach einer Stunde wirksam. Sie können diese im Audit-Log für die Admin-Konsole verfolgen.

 

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