Drive-Einrichtungsanleitung für Administratoren

Offlinezugriff auf die Docs-Editoren einrichten

Dieser Artikel richtet sich an Administratoren. Informationen zum Offlinezugriff auf eigene Dateien finden Sie im Hilfeartikel Offline mit Google Docs, Tabellen und Präsentationen arbeiten.

Als Administrator können Sie festlegen, ob Nutzer in Ihrer Organisation auf Google Docs, Google Tabellen und Google Präsentationen zugreifen können, wenn ihre Computer nicht mit dem Internet verbunden sind. Der Offlinezugriff ist für Organisationen standardmäßig aktiviert und Nutzer können ihn bei Bedarf für das eigene Konto aktivieren oder deaktivieren.

Wenn Sie die Offline-Betaversion von Drive Web nutzen, wirken sich diese Einstellungen auf alle Drive-Dateien aus, nicht nur auf die Docs-Editoren. Über diesen Link können Sie die Offline-Betaversion von Drive Web beantragen.

Hinweis: Diese Option gilt nicht für Google Drive für den Desktop. Weitere Informationen zur Verwendung von Drive für den Desktop finden Sie unter Google Drive für den Desktop mit dem Google-Konto Ihrer Organisation verwenden.

Option 1: Nutzern erlauben, den Offlinezugriff zu aktivieren (empfohlen)

Um den Offlinezugriff zu erlauben, können Sie ihn einfach für alle Nutzer aktivieren.
  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Klicken Sie auf der Startseite der Admin-Konsole auf Appsund dannGoogle Workspaceund dannGoogle Drive und Google Docs.
  3. Klicken Sie auf Funktionen und Anwendungen.
  4. Klicken Sie neben "Offline" auf Nutzern erlauben, den Offlinezugriff zu aktivieren (empfohlen).
    Zuletzt verwendete Dateien werden auf dem Computer des Nutzers sowie auf den als vertrauenswürdig eingestuften Computern synchronisiert und gespeichert.
  5. Erläutern Sie Nutzern, wie sie Google-Dateien offline bearbeiten.

Option 2: Offlinezugriff über Computer mithilfe von Richtlinien steuern

Als Administrator können Sie mithilfe von Richtlinien den Offlinezugriff auf Google Docs, Google Tabellen und Google Präsentationen über Windows-, Mac- und Linux-Betriebssysteme steuern. Dazu müssen Sie auf jedem Computer Verwaltungsrichtlinien erzwingen. Wenn Sie diese Option auswählen, bevor Sie Richtlinien einrichten, verlieren Nutzer den Offlinezugriff, falls sie ihn zuvor hatten. 

Nachdem Sie die Option ausgewählt haben, können Nutzer den Offlinezugriff nur aktivieren, wenn Verwaltungsrichtlinien auf ihrem Computer installiert wurden. In den folgenden Abschnitten finden Sie Anleitungen für die verschiedenen Betriebssysteme. 

Hinweis: Diese Option ist weder für ChromeOS-Geräte noch für Mobilgeräte (Smartphones und Tablets) verfügbar. 

Richtlinien auf jedem verwalteten Computer installieren

So lassen Sie zu, dass Nutzer Drive-Dateien offline auf verwalteten Computern speichern und aufrufen:

  • Laden Sie die Konfigurationsdateien auf die Computer herunter.
  • Verteilen Sie die Dateien auf die Computer mit Windows-, Mac- und Linux-Betriebssystemen.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Anleitungen für die verschiedenen Betriebssysteme. 

Hinweis: Die Schritte sind nicht erforderlich, wenn die Option Nutzern erlauben, den Offlinezugriff zu aktivieren ausgewählt wird. Diese Option gilt auch nicht, wenn Sie die Bestätigung per E-Mail vorgenommen haben.

Windows-Geräte (über die Microsoft-Gruppenrichtlinien)

  1.  Laden Sie die Vorlagendateien für die Windows-Gruppenrichtlinien herunter und entpacken Sie sie:
    1. Windows ADMX

    2. Windows ADML

  2. Öffnen Sie die ADMX-Datei mit Ihrem Gruppenrichtlinien-Editor, um den Offlinezugriff zu aktivieren:
    • Wählen Sie die Option Zulässige Domains für den Offlinesupport von Google Docs aus. Damit erlauben Sie Nutzern in den angegebenen Domains, den Offlinezugriff auf Docs zu aktivieren. Die Offlinebearbeitung ist aber standardmäßig deaktiviert.
    • Optional: Wählen Sie die Option Automatisch aktivierte Domains für den Offlinesupport von Google Docs aus. Damit wird der Offlinezugriff auf Docs für alle Nutzer mit diesen Richtlinien aktiviert. Lassen Sie diese Option deaktiviert, wenn Nutzer den Offlinezugriff manuell aktivieren müssen.
  3. Geben Sie für die Optionswerte die gewünschten Domains ein. Trennen Sie mehrere Domains durch Kommas, z. B. domain1.com, domain2.com usw.

Hinweis: Die Fehlermeldung "Beim Parsen der Datei ist ein Fehler aufgetreten" bedeutet, dass Windows den Dateinamen nicht analysieren kann und Sie die Datei umbenennen müssen. Entfernen Sie beispielsweise den Unterstrich aus dem Dateinamen, indem Sie GoogleDocs_WinADMX in GoogleDocsOffline ändern.

Weitere Informationen

macOS-Geräte

  1. Laden Sie die Richtlinien herunter und bearbeiten Sie sie.
    1. Laden Sie "macOS plist file" herunter.
    2. Öffnen Sie die Datei in einem Texteditor.
    3. Bearbeiten Sie die Datei, um den Offlinezugriff zu aktivieren.
    4. Erforderlich: Um den Offlinezugriff für die Geräte zu aktivieren, ersetzen Sie beim ersten Vorkommen YOUR_DOMAIN_HERE.com durch Ihren Domainnamen.
    5. Optional: Um mit diesen Richtlinien den Offlinezugriff auf Dokumente für alle Nutzer zu aktivieren, ersetzen Sie beim zweiten Vorkommen "YOUR_DOMAIN_HERE.com" durch Ihren Domainnamen. Lassen Sie den Wert unverändert, wenn Nutzer den Offlinezugriff manuell aktivieren müssen. 

      Offline access policy for MacOS
       
    6. Speichern Sie die Datei, sofern sie nicht automatisch vom Editor gespeichert wird.
  2. Erstellen Sie ggf. den Knoten /Computers/local_computer. Eine Anleitung hierfür finden Sie im englischsprachigen Artikel Configuring Apps and Extensions by Policy.
  3. Führen Sie folgenden Befehl aus, um die aktualisierte PLIST-Datei zu importieren, oder folgen Sie der Anleitung für Ihr macOS-Verwaltungssystem:
     

    $ dscl -u admin_username /Local/Default -mcximport /Computers/local_computer GoogleDocs_MacConfig.plist

  4. Führen Sie folgenden Befehl aus, damit die Änderungen sofort wirksam werden:
     

    $ sudo mcxrefresh -n username

Tipp: Weitere Informationen finden Sie im englischsprachigen Artikel Configuring Apps and Extensions by Policy

Linux-Geräte

  1. Laden Sie die Richtlinien herunter und bearbeiten Sie sie.
    1. Laden Sie "Linux configuration file" herunter.
    2. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei in einem Texteditor.
    3. Bearbeiten Sie die Datei, um den Offlinezugriff zu aktivieren.
    4. Erforderlich: Um den Offlinezugriff für die Geräte zu aktivieren, ersetzen Sie beim ersten Vorkommen YOUR_DOMAIN_HERE.com durch Ihren Domainnamen.
    5. Optional: Um mit diesen Richtlinien den Offlinezugriff auf Dokumente für alle Nutzer zu aktivieren, ersetzen Sie beim zweiten Vorkommen "YOUR_DOMAIN_HERE.com" durch Ihren Domainnamen. Lassen Sie den Wert unverändert, wenn Nutzer den Offlinezugriff manuell aktivieren müssen. 

      Offline policy for Linux
       
    6. Speichern Sie die Datei, sofern sie nicht automatisch vom Editor gespeichert wird.
  2. Platzieren Sie die Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/opt/chrome/policies/managed/.

Offlinezugriff für einen verwalteten Computer aktivieren

Nachdem die Richtlinien auf allen verwalteten Computern installiert und konfiguriert wurden, können Sie den Offlinezugriff aktivieren. Auf Computern ohne Richtlinien ist er nicht verfügbar.

  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Klicken Sie auf der Startseite der Admin-Konsole auf Appsund dannGoogle Workspaceund dannGoogle Drive und Google Docs.
  3. Klicken Sie auf Funktionen und Anwendungen.
  4. Nur verwaltete Computer: Installieren Sie die Richtlinien auf jedem verwalteten Computer.
  5. Klicken Sie neben "Offline" auf Offlinezugriff mithilfe von Geräterichtlinien steuern.
    Die zuletzt verwendeten Dateien werden synchronisiert und auf verwalteten Computern gespeichert, auf denen die Richtlinien eingerichtet sind.
  6. Erläutern Sie Nutzern, wie sie Google-Dateien offline bearbeiten.

 


Google, Google Workspace sowie zugehörige Marken und Logos sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind Marken der Unternehmen, mit denen sie verbunden sind.

 

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