Google Drive: Best Practices für große Migrationen

Dieser Artikel richtet sich an Organisationen, die mehr als 400.000 Dateien aus einem Drittanbietersystem in Google Drive migrieren möchten. Bevor Sie eine große Migration durchführen, sollten Sie sich diese Best Practices durchlesen. Sie bilden die Grundlage für eine Migration und geben eine Ordner- und Dokumenthierarchie für eine große Anzahl von Dateien vor. Diese Richtlinien dienen als Ausgangspunkte für die Organisation Ihrer Ablage in Google Drive. Rechnen Sie damit, dass immer weitere Inhalte hinzukommen werden, und planen Sie entsprechend. Die folgende Anleitung soll Ihnen den Einstieg erleichtern.

Hinweise

Für die meisten großen Migrationen:

Best Practices für Google Workspace Migrate

Dateien erstellen und Eigentümerschaft übertragen

Wenn Sie die Fehlerrate verringern und die Leistung sowohl während als auch nach der Migration verbessern möchten, sollte ein einzelner Nutzer nicht mehr als 400.000 Dateien, Ordner oder Verknüpfungen erstellen oder besitzen.

Verwenden Sie Dienstkonten zur kontenübergreifenden Erstellung fragmentierter Dateien. Dienstkonten sind maschinelle Konten, die automatisch geschäftliche Funktionen in Google Workspace ausführen. Weitere Informationen

Ordnerstruktur

Wenn Ordnerhierarchien zu groß werden, kann die Aktualisierung sehr lange dauern. Um das Aktualisieren von Berechtigungen und Elementen zu erleichtern, sollten Sie nicht zu viele Elemente in einem Ordner zusammenfassen oder Hierarchien zu sehr verschachteln. Sie sollten nicht mehr als 20 Ebenen von Ordnern in "Meine Ablage" oder geteilten Ablagen verschachteln. Beschränkungen für geteilte Ablagen Jeder Ordner ist auf 500.000 Elemente direkt in diesem Ordner beschränkt. Begrenzen Sie daher die Elemente in einem Ordner auf 400.000, um anzufangen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Beschränkungen für Ordner in Google Drive.

Geteilte Ablagen verwenden

Dateien werden von einem Nutzer erstellt und können dann einer geteilten Ablage hinzugefügt werden. Dadurch wird die geteilte Ablage zum Eigentümer. Elemente, die nicht einer Person gehören sollen, speichern Sie in einer geteilten Ablage. Sie können auch bestimmte Gruppen als Mitglieder der geteilten Ablage hinzufügen. Jede geteilte Ablage kann bis zu 400.000 Elemente enthalten.

Verlässt ein Mitglied Ihre Organisation, bleiben die Dateien in der geteilten Ablage gespeichert. Ihr Team kann weiterhin Informationen teilen und von jedem Gerät aus daran arbeiten. Was sind geteilte Ablagen?

Freigabe und Berechtigungen in Google Drive

Die Übernahme ist ein wichtiges Konzept für das Verständnis der Dateifreigabe in Google Drive und für eine erfolgreiche Migration. Dateien übernehmen die Freigabeeinstellungen der Ordner, in denen sie sich befinden. Sie sollten daher die Berechtigungen für Ordner erteilen, bevor Sie Dateien hinzufügen. 

Upload-Limits, Kontingente und Ausnahmen

Weitere Systembeschränkungen schützen Ihre Daten und sorgen für eine hohe Leistung. Sie können jedoch Ausnahmen für die Migration anfordern. Weitere Informationen

  • Führen Sie mit der Google Drive API mehrere Aufrufe in einer einzigen Anfrage durch, insbesondere wenn Sie die Metadaten einer Datei für viele Elemente desselben Nutzers ändern. Weitere Informationen
  • Ein Dienstkonto darf nicht mehr als 400.000 Dateien für ein bestimmtes Nutzerkonto erstellen.
  • Die Standardkontingente für die Drive API betragen 10.000 Aufrufe alle 100 Sekunden, sowohl pro Nutzer als auch pro Projekt. Dieses Limit bezieht sich auf die Summe der Lese- und Schreibaufrufe. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie diese Kontingente überschreiten könnten, können Sie eine Erhöhung anfordern. Weitere Informationen
  • Die Anzahl der Schreibanfragen für die Drive API ist begrenzt. Pro Konto sollten Sie nicht mehr als 3 Anfragen pro Sekunde zum Schreiben oder Einfügen senden. Hinweis: Dieses Limit kann nicht erhöht werden.
  • Wenn während der Migration Fehler auftreten, können Sie sie mithilfe der Anleitung beheben. Weitere Informationen

Dateien mithilfe von Dienstkonten hochladen

Dienstkonten spielen bei der Migration eine wichtige Rolle, da sie die Erstellung von Inhalten im Auftrag von Nutzern automatisieren, Berechtigungen anwenden und Elemente entsprechend Ihrer Ordnerstruktur platzieren. Mit Dienstkonten können Sie die Migration schneller abschließen.

Sie können sie für Folgendes verwenden:

  • Inhalte im Namen eines Nutzers durch dessen Identität erstellen
  • Upload- und Einfügungsanfragen auf viele Dienstkonten verteilen. Um das Hochladen von Inhalten in Google Drive zu beschleunigen und Kontingentprobleme zu vermeiden, sollten Sie mehrere Dienstkonten einrichten, die jeweils einen anderen Nutzer imitieren.

Weitere Informationen:

Hinweis: Anstatt die Dateien und Ordner dem Dienstkonto, das den Upload durchführt, zuzuweisen, sollten Sie die Inhalte in eine geteilte Ablage verschieben oder einem Nutzerkonto die Eigentümerschaft zuweisen.

Informationsstrategie

Erstellen Sie vor der Migration ein System, um die Elemente übersichtlich zu organisieren. Erstellen Sie beispielsweise anhand der folgenden Schritte Dateimetadaten und strukturieren Sie den Inhalt Ihrer Organisation:

Sie haben noch Fragen?

Wenden Sie sich an Ihren Migrationspartner. Wenn Sie nicht mit einem Partner zusammenarbeiten, wenden Sie sich an den Google Workspace-Support.

Weitere Informationen

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Anmelden, um weitere Supportoptionen zu erhalten und das Problem schnell zu beheben