Wie bereits erwähnt, werden Gebäude auf zweidimensionalen Luftaufnahmen erstellt. Diese Aufnahmen wurden von Flugzeugen in einem bestimmten Winkel zum Boden aufgenommen. Daher können Sie nicht nur von oben, sondern auch von der Seite auf die Gebäude schauen. Diese Schrägaufnahmen entsprechen der normalen Sicht der Menschen auf ihre Umgebung und unterscheiden sich somit von den herkömmlichen orthogonalen Luftaufnahmen. Bei folgender Abbildung handelt es sich um eine orthogonale Aufnahme:
Die folgende Abbildung ist eine Schrägaufnahme:
Jeder 3D-Block im Gebäude-Erstellungstool kann bearbeitet, also in Größe und Ausrichtung verändert, und zusammen mit anderen Blöcken auf zweidimensionale Luftaufnahmen eines Objekts angewendet werden. Blöcke werden an ein Gebäude angepasst, indem die Punkte des Blocks auf dem betreffenden Objekt in der Aufnahme platziert werden. In der folgenden Abbildung wurde ein kastenförmiger Block an ein 2D-Bild eines Gebäudes angepasst. Auf dieser Aufnahme sind nicht sämtliche Seiten eines Gebäudes zu sehen.
Auf folgender Abbildung ist das gleiche Gebäude aus einem anderen Winkel zu sehen:
Der Block in der vorherigen Abbildung ist blau. Die Blöcke im Gebäude-Erstellungstool ändern ihre Farbe von orange in blau, wenn sie in mindestens zwei Bildern an die Form eines Gebäudes angepasst wurden. Diese Anpassung wird auch als Fixierung an eine Bildposition bezeichnet.
Beim Speichern des Gebäudes wird ein automatischer Prozess gestartet, in dem digitale Aufnahmen des Gebäudes seitlich und oben auf die Blöcke projiziert werden. Dieser Prozess wird als Fototextur bezeichnet. Die Gebäude werden auch automatisch an die Ebene "3D-Gebäude" in Google Earth gesendet, damit sämtliche Nutzer von Google Earth Ihre Gebäude sehen können. Auf der folgenden Abbildung ist das fertige Gebäude dargestellt:
