Google Earth Pro und EC

Weitere verfügbare Funktionen

Bilder importieren

Diese Funktion steht nur Nutzern von Google Earth Pro und Google Earth EC zur Verfügung.

Sie können GIS-Bilddateien in Google Earth Pro oder EC öffnen und den Inhalt auf die entsprechenden Kartenkoordinaten im 3D-Viewer projizieren. Google Earth Pro und EC unterstützen die folgenden GIS-Bildtypen:

  • TIFF (.tif), einschließlich GeoTiff und komprimierte TIFF-Dateien
  • National Imagery Transmission Format (.ntf)
  • Erdas Imagine Images (.img)

Zusätzlich können Sie folgende Bilder importieren. Da diese Bilder jedoch keine Projektionsangaben enthalten, müssen Sie die Koordinaten zur korrekten Positionierung manuell bearbeiten. Vergewissern Sie sich, dass alle Bilddateien die richtigen Projektionsdaten enthalten, damit gewährleistet ist, dass sie in Google Earth Pro exakt projiziert werden.

  • Atlantis MFF Raster (.hdr)
  • PCIDSK Database File (.pix)
  • Portable Pixmap Format (.pnm)
  • Device Independent Bitmap (.bmp)
Hinweis: Falls das Bild, das Sie importieren, größer als die maximale Texturgröße Ihres Computers ist, wird das Bild in ein Super-Bild-Overlay konvertiert.

Der Rest dieses Abschnitts behandelt folgende Themen:

GIS-Bilder öffnen

Mithilfe einer der beiden folgenden Methoden können Sie Bilddateien in Google Earth Pro oder EC öffnen:

  • Wählen Sie im Menü "Datei" die Option Öffnen aus.
  • Ziehen Sie die gewünschte Datei aus einem Explorer-Fenster in den Viewer.

Google Earth versucht anschließend, das Bild mit einer einfachen Zylinderprojektion im WGS84-Bezugssystem neu zu projizieren. Daraus erstellt Google Earth ein Overlay, wobei das Bild in das PNG-Format konvertiert wird. Das Bearbeitungsfenster für Overlays wird angezeigt, in dem Sie festlegen können, in welchem Ordner innerhalb des Fensters "Orte" das neue Overlay abgelegt wird. Sie können auch die Eigenschaften der GIS-Bilder festlegen, so wie es auch mit anderen Overlays möglich ist.

Beachten Sie beim Importieren von GIS-Bildern Folgendes:

  • Das neu projizierte Bild wird als Overlay gespeichert. Das Bild wird im Google Earth-Verzeichnis auf Ihrer Festplatte gespeichert. Der Name der PNG-Datei basiert auf dem Namen der Quelldatei und den Skalier- und Zuschnittparametern, die beim Importieren des Overlays ausgewählt wurden. Weitere Informationen zum Skalieren und Zuschneiden eines Bildes finden Sie weiter unten.
  • Bei größeren Bilddateien kann die Reprojektion eine Zeit lang dauern.

    Wenn Sie ein Eingabebild skaliert oder zugeschnitten haben oder ein Bild neu projizieren, das mehr Texturspeicher belegt, sehen Sie während der Reprojektion eine Fortschrittsanzeige. Sie können den Vorgang jederzeit abbrechen. Bilder, die keine Projektionsangaben enthalten, werden wie gewöhnliche Overlay-Dateien behandelt.

    In diesem Fall können Sie das Bild so wie jedes andere Overlay-Bild manuell positionieren.
  • Bilder, die fehlerhafte oder nicht unterstützte Projektionsangaben enthalten, werden nicht importiert.

    In diesem Fall werden Sie in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass das Bild nicht neu projiziert und daher nicht importiert werden kann.
Hinweis: Zurzeit werden Dateien mit der NAD83-Projektion nicht von Google Earth unterstützt.

GIS-Bilder speichern

Nachdem Sie Bilder in Google Earth Pro oder EC importiert haben, können Sie Änderungen, die Sie an den importierten GIS-Daten vorgenommen haben, wie folgt speichern:

  • Verschieben Sie die importierten Bilder in den Ordner "Meine Orte" – Sofern Sie das Bild-Overlay bereits im Ordner "Meine Orte" abgelegt haben, werden von Ihnen vorgenommene Änderungen automatisch gespeichert und bei einem Neustart von Google Earth beibehalten.
  • Speichern Sie das Bild-Overlay als KMZ-Datei – Falls Sie die importierten Bilder aus dem Ordner "Meine Orte" entfernen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie im Pop-up-Menü Speichern unter... aus. Speichern Sie das GIS-Overlay als KMZ-Datei auf der Festplatte Ihres Computers oder an einem anderen Speicherort. Anschließend können Sie das Overlay aus dem Ordner "Meine Orte" löschen und später bei Bedarf wieder öffnen.